14. April 2018

Gott­fried Curio, 57, seit Sep­tem­ber 2017 AfD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter aus Ber­lin, besuch­te das evan­ge­li­sche Gym­na­si­um zum Grau­en Klos­ter in Ber­lin und stu­dier­te als Sti­pen­di­at der Stu­di­en­stif­tung des deut­schen Vol­kes Phy­sik und Mathe­ma­tik an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin und der Rhei­ni­schen Fried­rich-Wil­helms-Uni­ver­si­tät Bonn. 1984 schloss er sein Stu­di­um mit einer zah­len­theo­re­ti­schen Diplom­ar­beit ab. In sei­nem Fach­ge­biet theo­re­ti­sche Ele­men­tar­teil­chen­phy­sik wur­de er an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät zu Ber­lin pro­mo­viert und spä­ter habilitiert.

Bis 2004 arbei­te­te Curio an der Hum­boldt-Uni­ver­si­tät, unter­bro­chen von einem drei­ein­halb­jäh­ri­gen For­schungs­auf­ent­halt zur String­theo­rie am Insti­tu­te for Advan­ced Stu­dy in Prince­ton. Anschlie­ßend war er als wis­sen­schaft­li­cher Mit­ar­bei­ter sowie als Dozent am Arnold Som­mer­feld Cen­ter der Lud­wig-Maxi­mi­li­ans-Uni­ver­si­tät in Mün­chen tätig. Zudem schloss er noch ein Musik­stu­di­um (Kom­po­si­ti­on und Kir­chen­mu­sik) an der Hoch­schu­le der Küns­te Ber­lin ab. Er arbei­te­te als Kor­re­pe­ti­tor, Kir­chen­mu­si­ker, Lei­ter von Musik­thea­ter-Ensem­bles und kom­po­nier­te selbst.

Clau­dia Roth brach ihr Stu­di­um der Thea­ter­wis­sen­schaft schon nach zwei Semes­tern erfolg­reich ab und begann ihre ein­zig­ar­ti­ge poli­ti­sche Kar­rie­re, die sie gefühlt in tau­send­und­ein Fern­seh­stu­dio führ­te, wo sie stets ihr Wis­sen aus­zu­brei­ten wuss­te. Am 13. April etwa sag­te Frau Roth im Mor­gen­ma­ga­zin, sie habe sich „noch 2002” nicht vor­stel­len kön­nen, „dass Maschi­nen ein­mal klü­ger wür­den als Menschen”.

„Mmh”, grü­belt Leser ***, der mir das geschei­te State­ment zusand­te, „ob die­se Frau einen IQ-Wett­be­werb gegen eine Kaf­fee­ma­schi­ne gewin­nen würde?”

Übri­gens: Haben Sie Gott­fried Curio, von wegen Bil­dungs­na­ti­on und Wis­sens­ge­sell­schaft, je in einer TV-Sen­dung gesehen?

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