24. Juni 2018

Es ist zwar noch nicht Zeit für die Monats­end­fi­gur, doch die­ses Bild passt zum heu­ti­gen Ange­bot des Klei­nen Eckladens.

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Man möge, schreibt Leser ***, der es mir zusand­te, auf das Kon­ter­fei ach­ten, wel­ches die Iden­ti­täts­kar­te der schö­nen Unter­stüt­ze­rin der ira­ni­schen Natio­nal­mann­schaft ziert… Oh, über die­se Ungläu­bi­gen! Wis­sen sie denn nicht, dass Frau­en im Wes­ten zu Sex­ob­jek­ten ernied­rigt werden?

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Ein Leser, Vater von sie­ben Kin­dern, weist auf die Web­sei­te der soge­nann­ten „For­schungs­grup­pe Welt­an­schau­un­gen in Deutsch­land” hin, die zur Gior­da­no-Bru­no-Stif­tung gehört, näher­hin auf den dort ver­öf­fent­lich­ten Bei­trag „Der Mythos hoher mus­li­mi­scher Gebur­ten­ra­ten”. Im Vor­spann dazu heißt es:

„Die Furcht vor einer ‚Isla­mi­sie­rung Deutsch­lands’ und einer ‚Über­frem­dung’ – auf­grund behaup­te­ter hoher Fer­ti­li­täts­ra­ten ‚der Mus­li­me’ – hält sich immer noch in nicht weni­gen Köp­fen.” Die Vor­freu­de auch! „Des­halb sei­en nach­fol­gend Daten und Fak­ten zusam­men­ge­stellt, die erläu­tern, dass es mitt­ler­wei­le ein Mythos ist und die Rea­li­tät sich anders dar­stellt. Zum einen sin­ken die Fer­ti­li­täts­ra­ten ‚der Mus­li­me’, zum ande­ren haben die Fer­ti­li­täts­ra­ten nur wenig bis gar nichts mit einer Reli­gi­on zu tun.” 

Leser *** ist der Mei­nung, die­se Dar­le­gun­gen – Sie kön­nen Sie hier stu­die­ren – sei­en geeig­net, die Isla­mi­sie­rung Euro­pas für been­det zu erklä­ren. Ich will Ihnen erklä­ren, war­um das allah­lob nicht stimmt.

Die auf der Web­sei­te prä­sen­tier­ten Sta­tis­ti­ken schei­nen kor­rekt zu sein, aber sie bele­gen kei­nes­wegs das, was sie sol­len. Erlä­ge ich ein­mal mehr dem „pole­mi­schen Las­ter” (Tho­mas Mann), wür­de ich von einem sta­tis­ti­schen Hüt­chen­spie­ler­trick spre­chen. Es klingt etwas para­dox, aber wenn man bei einer hin­rei­chend hohen Fer­ti­li­täts­ra­te anfängt, kann eine Popu­la­ti­on ganz unbe­küm­mert wach­sen, wäh­rend die­se Rate sinkt. Die Gebur­ten­ra­te ist neben­säch­lich neben der Gebur­ten­zahl, nicht sub spe­cie aeter­ni­ta­tis, aber bezo­gen auf den für uns rele­van­ten Zeit­raum der ver­gan­ge­nen sowie der nächs­ten 100 Jahre. 

Der Rei­he nach. Natür­lich kommt der „For­schungs­grup­pe Weltanschauungen”-Autor nicht umhin zu kon­sta­tie­ren, dass die mus­li­mi­schen Län­der höhe­re Gebur­ten­ra­ten vor­wei­sen als bei­spiels­wei­se die Euro­pä­er. Aber er gibt Ent­war­nung, weil die­se Raten auch dort sin­ken – das tun sie tat­säch­lich –, um schließ­lich zu behaup­ten, sie sän­ken pro­por­tio­nal zur stei­gen­den Bil­dung und ver­bes­ser­ten sozia­len Situa­ti­on, die Reli­gi­on spie­le dabei kei­ne oder nur eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le, der gan­ze Isla­mi­sie­rungs­alar­mis­mus sei also Non­sen­se oder Schlimmeres. 

Ein­drucks­voll fällt in einem auf der besag­ten Web­sei­te prä­sen­tier­ten bei­spiel­haf­ten Dia­gramm die Fer­ti­li­täts­ra­te im Iran, in der Tür­kei und in Indo­ne­si­en ab. In Indo­ne­si­en sank sie von 6,9 Kin­dern pro Frau im Jahr 1960 auf 2,4 Kin­der anno 2015. In der Tür­kei sank sie im sel­ben Zeit­raum von 6,4 auf 2,1, im Iran von 5,7 auf 1,7. Es wer­den immer weni­ger mus­li­mi­sche Kin­der gebo­ren (dass nach isla­mi­scher Leh­re jedes Kind der Welt als Mus­lim gebo­ren wird, las­sen wir hier mal unbeachtet).

Frei­lich, 1960 hat­te die Tür­kei 28 Mil­lio­nen Ein­woh­ner, heu­te sind es 82 Mil­lio­nen. In Indo­ne­si­en stieg die Ein­woh­ner­zahl von 88 Mil­lio­nen im Jahr 1960 auf heu­te 258 Mil­lio­nen, davon 225 Mil­lio­nen Mos­lems. Zu Beginn des 20. Jahr­hun­derts hat­te der Iran weni­ger als 12 Mil­lio­nen Ein­woh­ner, 1976 war die Bevöl­ke­rung auf 34 Mil­lio­nen Men­schen ange­wach­sen, heu­te sind es 80 Mil­lio­nen (alle Zah­len sind auf die Mil­li­on gerun­det). Obwohl die Mus­li­me sich immer weni­ger fort­pflan­zen, wer­den sie immer mehr. Die Fer­ti­li­täts­ra­te sinkt und sinkt, die Bevöl­ke­rung wächst und wächst. Irgend­et­was muss dem Herrn von der Bru­no-Stif­tung ent­gan­gen sein.

Nase­weis, wie ich bin, habe ich Ihnen das Geheim­nis schon ver­ra­ten: Die Gebur­tenrate ist gar nicht so wich­tig für die Gebur­tenzahl, sofern sie ein­mal hin­rei­chend hoch war. Wenn zehn Mil­lio­nen Frau­en in einem Land im Schnitt jeweils zehn Kin­der bekom­men, von denen zwei ster­ben, und in der nächs­ten Genera­ti­on dann vier­zig Mil­lio­nen Frau­en jeweils sie­ben Kin­der, von denen eines stirbt, und in der nächs­ten Genera­ti­on hun­dert­zwan­zig Mil­lio­nen Frau­en jeweils vier Kin­der und in der nächs­ten zwei­hun­dert­vier­zig Mil­lio­nen Frau­en jeweils drei, dann hat man bei rapi­de sin­ken­den Gebur­ten­ra­ten eine explo­si­ons­ar­tig wach­sen­de Bevöl­ke­rung. Und genau das geschieht in der isla­mi­schen Welt – wäh­rend die indi­ge­nen euro­päi­schen Bevöl­ke­run­gen noch nied­ri­ge­re Gebur­ten­ra­ten ver­zeich­nen und schrump­fen, aber immer mehr Mus­li­me in ihrer Mit­te auf­neh­men, die sich zumin­dest eif­ri­ger fort­zeu­gen als ihre Gast­ge­ber, was Letz­te­re in der Regel zu finan­zie­ren haben.

Noch ein paar Zah­len gefäl­lig? Paki­stan hat­te 1951 knapp 34 Mil­lio­nen Ein­woh­ner, 2017 waren es 208 Mil­lio­nen. Nige­ria, wo eine knap­pe Mehr­heit mus­li­misch ist, hat­te 1950 38 Mil­lio­nen Ein­woh­ner, 2015 waren es 181 Mil­lio­nen, nach UN-Schät­zun­gen wer­den es 2030 ca. 264 Mil­lio­nen und 2050 ca. 411 Mil­lio­nen sein. Und das alles bei sin­ken­den Fer­ti­li­sa­ti­ons­ra­ten! Wenn die­se Raten immer wei­ter sin­ken, kommt es irgend­wann, viel­leicht um das Jahr 2112, zur Trend­um­kehr, so wie es im Wes­ten im 19. Jahr­hun­dert zur Trend­um­kehr kam (die­sen Pro­zess kann man mit einem Rie­sen­tan­ker ver­glei­chen, der nach dem Abstel­len der Moto­ren auf­grund sei­ner gewal­ti­gen Mas­se noch Dut­zen­de Kilo­me­ter wei­ter treibt). Dann kön­nen die Pegi­da-Leu­te ihre Fah­nen und Trans­pa­ren­te end­lich ein­rol­len und nach Hau­se gehen, sofern sie noch eins haben.

Wenn wir gera­de bei Nige­ria waren: In dem west­afri­ka­ni­schen Land kamen 1950 von 1000 Neu­ge­bo­re­nen 350 tot zur Welt, heu­te sind es 100. Das ist ein sekun­dä­rer Grund, war­um eine Bevöl­ke­rungs­zahl trotz gerin­ge­rer Gebur­ten­ra­ten wach­sen kann.

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Und noch­mals Nige­ria: „Seit der Demo­kra­ti­sie­rung 1999 neh­men Isla­mi­sie­rungs­ten­den­zen im gan­zen Land zu. So wur­de auf Druck isla­mi­scher Grup­pen in den Bun­des­staa­ten im Nord­teil des Lan­des die Scha­ria ein­ge­führt. Seit­her fie­len Tau­sen­de reli­giö­sen Pogro­men zum Opfer. Isla­mis­ti­sche Grup­pen wie Boko Haram set­zen sich für die Ein­füh­rung der isla­mi­schen Scha­ria in ganz Nige­ria und das Ver­bot west­li­cher Bil­dung ein, was immer wie­der zu blu­ti­gen Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit Chris­ten oder gemä­ßig­ten Mus­li­men führt.” (Wiki­pe­dia) Das nur zur Beant­wor­tung der von all­zu Wohl­mei­nen­den auf­ge­wor­fe­nen Fra­ge, war­um wir über­haupt über die­ses The­ma sprechen.

Was zu der Behaup­tung des „For­schungs­grup­pe Weltanschauungen”-Autors führt, die Reli­gi­on sei für die Zahl der Gebur­ten eher neben­säch­lich (für die o.g. Zahl der Mor­de trifft das wohl eher nicht zu). Er unter­mau­ert sei­ne The­se mit einer Kar­te der Tür­kei, die anhand der Fer­ti­li­täts­ra­ten in drei Regio­nen unter­teilt ist: unter zwei Kin­der pro Frau, unter drei Kin­der, über drei Kin­der. Klar, dass im öst­li­chen Ana­to­li­en die höchs­ten, im west­li­chen Teil die nied­rigs­ten Zif­fern ste­hen. Die­se Ver­tei­lung, lau­tet das Fazit, „ver­weist dar­auf, dass die Prio­ri­tä­ten nicht bei der Reli­gi­on, son­dern bei der Öko­no­mie und der Bil­dung liegen”.

Wäre der Mann seri­ös, wür­de er ledig­lich eine Kor­re­la­ti­on ver­mu­ten und kei­nes­wegs Prio­ri­tä­ten sta­tu­ie­ren. Als Autor einer dem Glau­ben an den soge­nann­ten Fort­schritt ver­pflich­te­ten athe­is­ti­schen Stif­tung ist er aber wahr­schein­lich bol­zen­fest davon über­zeugt, dass der sozio­öko­no­mi­sche Pro­gress die Tra­di­ti­on ein­fach bei­sei­te­schie­ben wer­de, für ihn steht die Rich­tung der Ent­wick­lung fest. Aber Trends kön­nen sich umkeh­ren. Außer­dem lässt sich gegen die­se The­se ein­wen­den, dass der tür­ki­sche Osten ja auch viel reli­giö­ser ist als der Wes­ten, die Reli­gi­on also durch­aus mit den Gebur­ten zu tun haben muss. Wie will man das säu­ber­lich tren­nen? In allen Län­dern des Wes­tens haben die Reli­giö­sen ja auch mehr Kin­der als die Gior­da­no Bru­nos (vor deren Namens­ge­ber ich gleich­wohl die größ­te Hoch­ach­tung habe).

Man darf nicht ver­ges­sen, wie rigi­de lai­zis­tisch und also anti­is­la­misch die kema­lis­ti­sche Tür­kei war und wie sehr Recep der Präch­ti­ge seit Jah­ren die Re-Isla­mi­sie­rung vor­an­treibt. Erdo­gan hat­te 1998 in einer Rede zustim­mend aus einem reli­giö­sen Gedicht zitiert: „Die Demo­kra­tie ist nur der Zug, auf den wir auf­stei­gen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unse­re Kaser­nen, die Mina­ret­te unse­re Bajo­net­te, die Kup­peln unse­re Hel­me und die Gläu­bi­gen unse­re Sol­da­ten.” Ein tür­ki­sches Gericht ver­ur­teil­te ihn des­halb wegen „Auf­sta­che­lung zur Feind­schaft” zu zehn Mona­ten Gefäng­nis und lebens­lan­gem Poli­tik­ver­bot. Fünf Jah­re spä­ter wur­de er Minis­ter­prä­si­dent. Die Tür­kei ist gewis­ser­ma­ßen in sich sel­ber ein Bei­spiel für die Isla­mi­sie­rungs­the­se; zumin­dest pflan­zen sich from­me Mus­li­me zahl­rei­cher fort als weni­ger fromme.

Wel­che Rol­le bei alle­dem und mit wel­chen Antei­len Reli­gi­on, Bil­dung und sozia­ler Sta­tus spie­len, ist weder exakt zu ermit­teln noch in Gra­fi­ken dar­stell­bar. Zumal der Islam nicht aus­schließ­lich und viel­leicht nicht ein­mal pri­mär eine Reli­gi­on ist, son­dern ein jede Poli­tik mas­siv beein­flus­sen­des Geset­zes- und Regel­werk mit reli­giö­ser Letzt­be­grün­dung. Die Ver­bin­dung von loka­ler Tra­di­ti­on und isla­mi­schen Lebens­vor­schrif­ten ist eine wei­te­re in Torten­gra­fi­ken nicht zu erfas­sen­de unio mys­ti­ca, aber alle die­se Fäs­ser machen wir heu­te nicht schon wie­der auf. Hal­ten wir fest: Ori­en­ta­len ver­meh­ren sich nach wie vor deut­lich stär­ker als Abend­län­der, und ihr demo­gra­fi­scher Druck auf unse­ren Kon­ti­nent hält unver­min­dert an. Der Islam wächst stär­ker als alle ande­ren gro­ßen Reli­gio­nen. Im Jahr 2060 wird es einer Stu­die des „Pew Rese­arch Cen­ter” zufol­ge welt­weit unge­fähr so vie­le Mus­li­me wie Chris­ten geben. Wenn eine Bevöl­ke­rung wie jene Afri­kas der­ma­ßen rasant wächst und zugleich eine Reli­gi­ons­ge­mein­schaft eben­so rasant Anhän­ger gewinnt, muss man bei­de Trends über­ein­an­der legen und sich fra­gen, was sie bedeu­ten, sin­ken­de Fer­ti­li­täts­ra­te hin, christ­li­che Bevöl­ke­rung Afri­kas her. 

Wer sich die­ser Bevöl­ke­rungs­flut als Auf­fang­be­cken dar­bie­tet, wird von ihr über­rollt wer­den, so groß­ar­tig soli­da­risch sich das anfangs auch für die Grü­nen-Wäh­ler in den tro­cke­ne­ren Wohn­ge­gen­den anfüh­len mag. Bis die Wir­kung abneh­men­der Gebur­ten­ra­ten ein­tritt, wird Deutsch­land nicht mehr das Land derer sein, die schon län­ger hier leben. Im Übri­gen ist Euro­pa und vor­an Deutsch­land der ein­zi­ge Teil der Welt, der die Erhö­hung der vor allem mus­li­mi­schen Fer­ti­li­sa­ti­ons­ra­ten mit den Steu­er­gel­dern der Indi­ge­nen unter­stützt, also der erhoff­ten Trend­um­kehr ent­ge­gen­ar­bei­tet. Ich habe die­sen Mecha­nis­mus unlängst als teuf­lisch bezeich­net, denn nur Satan selbst, der Gott bekannt­lich hohn­la­chend über­lebt hat, kann ein sol­ches per­ver­ses Spek­ta­kel aufführen.

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Kur­zer Zwi­schen­ruf: Ein „Rechts­ruck” beginnt spä­tes­tens, wenn eine Rechts­par­tei mit mehr als fünf Pro­zent in ein Par­la­ment ein­zieht. Auf wie­vie­le Pro­zent­punk­te muss der mus­li­mi­sche Bevöl­ke­rungs­an­teil stei­gen, damit von „Isla­mi­sie­rung“ gespro­chen wer­den darf?

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Die Re-Isla­mi­sie­rung des gesam­ten Ori­ents hat in den ver­gan­ge­nen 50 Jah­ren unab­hän­gig von sozia­len Ver­bes­se­run­gen und stei­gen­der Bil­dung statt­ge­fun­den. Der Säku­la­ri­sie­rungs­schub, der nach dem Ers­ten Welt­krieg durch die­sen Teil der Welt gegan­gen war – Ata­türk hat­te die Macht der Rechts­ge­lehr­ten gebro­chen, die Koran­schu­len geschlos­sen, Schlei­er und Kopf­tü­cher ver­bo­ten, Tur­ba­ne sowie Bär­te für uner­wünscht erklärt, die Poly­ga­mie been­det und Frau­en das Recht ver­schafft, zu wäh­len sowie poli­ti­sche Ämter zu beklei­den, und auch im Iran und in Afgha­ni­stan wur­den Kopf­tü­cher, Schlei­er, Tur­ba­ne und Bär­te ver­bo­ten –, die­ser Säku­la­ri­sie­rungs­schub ist längst gestoppt und umge­kehrt worden.

Der Roll-back begann in Paki­stan mit der Hin­rich­tung des lai­zis­ti­schen Pre­miers Zul­fi­kar Ali Bhut­to durch isla­mis­ti­sche Put­schis­ten anno 1979. In Afgha­ni­stan erstark­ten die isla­mi­schen Radi­ka­len im Kampf gegen die radi­kal­so­zia­lis­ti­sche Khalq-Par­tei, zu deren Unter­stüt­zung die Sowjet­uni­on ein­mar­schier­te, wäh­rend die USA die dschi­ha­dis­ti­schen Mud­scha­hed­din stärk­ten. Den Iran ver­wan­del­te Aja­tol­lah Cho­mei­ni eben­falls im Jahr 1979 in eine Isla­mi­sche Repu­blik. In Alge­ri­en bil­de­te sich die Isla­mi­sche Heils­front, in Paläs­ti­na lös­te die Hamas die PLO ab. In Ägyp­ten, Syri­en und im Irak kämpf­ten die Mus­lim­brü­der gegen die auto­kra­ti­schen Regie­run­gen. Der „Ara­bi­sche Früh­ling” brach­te kei­nes­wegs eine wei­te­re Ver­west­li­chung, son­dern dien­te vor allem den Radi­ka­len. In all die­sen Län­dern wuchs wäh­rend­des­sen die Bevölkerung.

Der Autor und TV-Jour­na­list Samu­el Schirm­beck hat als ARD-Kor­re­spon­dent zehn Jah­re in Nord­afri­ka gelebt, die meis­te Zeit in Alge­ri­en, und erfuhr dort die Re-Isla­mi­sie­rung aus nächs­ter Nähe. Als er 1991 nach Algier kam, so Schirm­beck, sei das Leben dort „abso­lut frei” gewe­sen, er habe offe­ne Dis­kus­sio­nen erlebt, die Frau­en tru­gen weder Kopf­tuch noch Nikab, und baden gin­gen sie im Biki­ni. Damals sei vom isla­mi­schen Fun­da­men­ta­lis­mus, wie er sich heu­te auch in Euro­pa aus­brei­tet, kei­ne Spur zu fin­den gewe­sen. Inzwi­schen sei der gesam­te Strand von voll­ver­schlei­er­ten Frau­en bevöl­kert, die sich ihrer feschen Über­zü­ge auch dann nicht ent­le­dig­ten, wenn sie ins Was­ser gin­gen. Eine alge­ri­sche Bekann­te von ihm habe ver­sucht, sich im Bade­an­zug am Strand nie­der­zu­las­sen, sei aber von ihren ver­schlei­er­ten Geschlechts­ge­nos­sin­nen regel­recht ver­trie­ben wor­den. Kaum habe der Islam dort poli­ti­sche Macht erhal­ten, sei er sofort fun­da­men­ta­lis­tisch geworden.

Schirm­beck hat erlebt, wie sich bin­nen weni­ger Jah­re eine west­lich ori­en­tier­te, säku­la­re Gesell­schaft in eine restrik­ti­ve isla­mi­sche Gesell­schaft ver­wan­delt hat, obwohl vie­le Men­schen dort, viel­leicht sogar die Mehr­heit, es nicht woll­ten. Eine radi­ka­le Min­der­heit hat ihre Ideo­lo­gie durch­ge­setzt und den öffent­li­chen Raum isla­mi­siert. Die Men­schen sind unter die­sem Angriff umge­fal­len wie Domi­no­stei­ne, sie haben die Regeln der Scha­ria als ver­bind­lich akzep­tiert, sie trin­ken kei­nen Alko­hol mehr in der Öffent­lich­keit, spie­len kei­ne ver­bo­te­nen Spie­le, befol­gen die reli­giö­sen Spei­se­vor­schrif­ten und Ritua­le, tei­len die Men­schen in Rei­ne und Unrei­ne, die Frau­en ver­schlei­ern sich usw. Mehr noch, nach­dem sich die Mas­se erst ein­mal den Regeln der Radi­ka­len unter­wor­fen hat, übt sie nun­mehr kol­lek­ti­ven Druck auf die­je­ni­gen aus, die noch nicht umge­fal­len sind. 

Das­sel­be ist schon vor Jahr­zehn­ten im Iran gesche­hen, des­glei­chen in Afgha­ni­stan, es geschieht in Ägyp­ten, in der Tür­kei, im Irak und in Tei­len Syri­ens. In ganz Nord­afri­ka befin­det sich der radi­ka­le, into­le­ran­te, gewalt­tä­ti­ge Islam auf dem Vor­marsch. Das Chris­ten­tum wird in die­sem Welt­teil unter­drückt, ter­ro­ri­siert und in Tei­len aus­ge­löscht, und was einst­mals zumin­dest in Tei­len eine offe­ne, freund­li­che, exo­ti­sche Welt war, ver­wan­delt sich mit jedem Jahr mehr in eine düs­te­re, uni­for­me, bru­ta­le, nie­der­drü­cken­de. Es gibt Gegen­be­we­gun­gen in der Tür­kei, im Iran und sogar staat­li­cher­seits bei den Sau­dis, doch die sind kei­nes­wegs säku­lar, sie wol­len den isla­misch gepräg­ten Staat nicht angrei­fen, son­dern „ein Stück weit” (Björn Eng­holm et al.) refomieren.

Wer­fen wir nun den Blick auf Euro­pa. Vie­le Stadt­tei­le in Frank­reich, Eng­land, Bel­gi­en, den Nie­der­lan­den und Schwe­den wer­den von mus­li­mi­schen Mehr­hei­ten bevöl­kert. Im eng­li­schen Blackburn etwa, einer Stadt von der Grö­ße Frei­burgs, sind neun von zehn Schul­kin­dern Mus­li­me, die letz­ten auto­chtho­nen Bri­ten ver­las­sen die Stadt. In der zweit­größ­ten eng­li­schen Stadt Bir­ming­ham kom­men seit län­ge­rem mehr mus­li­mi­sche Kin­der auf die Welt als Kin­der von Alt­ein­ge­ses­sen. Das­sel­be gilt für vie­le ande­re west­eu­ro­päi­sche Kom­mu­nen. In immer mehr Regio­nen Euro­pas bil­den Mus­li­me die Majo­ri­tät, teils durch Ein­wan­de­rung, teils durch hohe Gebur­ten­zahl (bei sin­ken­der Fer­ti­li­täts­ra­te!). Wie Umfra­gen unter den Mus­li­men im Wes­ten zei­gen, greift auch dort die Re-Isla­mi­sie­rung um sich, die Zunah­me der Kopf­tuch­trä­ge­rin­nen ist inso­fern signi­fi­kant, als es vor drei­ßig Jah­ren prak­tisch kei­ne gab. Durch die mut­wil­li­ge Grenz­of­fen­hal­tung der über­ge­schnapp­ten Ein­sied­le­rin im Kanz­ler­amt ist auch der Des­in­te­gra­ti­on Tür und Tor geöf­net wor­den, denn der deut­sche Magen hat­te bereits zuvor erheb­li­che Pro­ble­me, die Migra­ti­ons­spei­se zu ver­dau­en. Wenn deut­sche Mos­lem­funk­tio­nä­re heu­te die CSU und die AfD angrei­fen, tun sie dies aus Sor­ge, ihre Nach­schub­li­ni­en könn­ten unter­bro­chen wer­den. Wenn Recep der Präch­ti­ge der öster­rei­chi­schen Regie­rung vor­wirft, sie füh­re einen Kreuz­zug gegen die Tür­kei, weil ein paar von Radi­ka­len betrie­be­ne Moscheen geschlos­sen wer­den, zeigt das nur, dass der Edle vom Bos­po­rus Tei­le des öster­rei­chi­schen und deut­schen Staats­ge­biets bereits als isla­misch befrei­te Ter­ri­to­ri­en betrachtet.

Die unge­brems­te Ein­wan­de­rung von Mus­li­men ist zwar nicht gleich­be­deu­tend mit einer mas­sen­haf­ten Ein­wan­de­rung radi­ka­ler Rein­heits­voll­stre­cker, aber die meis­ten mode­ra­ten Mus­li­me weh­ren sich nicht dage­gen, wenn reli­giö­se Hard­li­ner ihre Lebens­welt nach den Kri­te­ri­en der Scha­ria ver­än­dern und die zivi­len Frei­hei­ten damit immer mehr ein­schrän­ken. Die Grund­loya­li­tät zu Allah und zur Umma scheint es bei vie­len Mus­li­men nicht zuzu­las­sen, dass sie sich mit Chris­ten oder Athe­is­ten ver­bün­den, um gegen die Isla­mi­sie­rung ihrer Umwelt zu kämp­fen. Wenn Mus­li­me gegen Mus­li­me zu den Waf­fen grei­fen, dann geschieht dies im Namen der Fami­lie, des Stam­mes, des Vol­kes, ihrer inne­r­is­la­mi­schen Glau­bens­ge­mein­schaft, aber kei­nes­wegs im Namen der „Men­sch­rech­te”, der „Demo­kra­tie”, der Frei­heit, der reli­giö­sen Tole­ranz und ande­rer west­li­cher Ideen, die im ori­en­ta­li­schen Wer­te­kos­mos über­haupt kei­ne oder allen­falls eine sekun­dä­re Rol­le spie­len. Das heißt letzt­lich: Wie freund­lich, auf­ge­schlos­sen, libe­ral und welt­lich ein­zel­ne Mus­li­me in einer säku­la­ren Gesell­schaft auch sein mögen, es sagt wenig dar­über aus, wie sie sich ver­hal­ten wer­den, wenn die Gesell­schaft peu à peu isla­mi­siert wird.

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Wenn auch für mus­li­mi­sche Län­der die Regel gilt, dass bei Gebil­de­ten und sozi­al Bes­ser­ste­hen­den die Gebur­ten­ra­ten sin­ken, heißt das weder, dass die mus­li­mi­sche Popu­la­ti­on zurück­geht, noch dass kei­ne Isla­mi­sie­rung statt­fin­det. Es ist zunächst ein­mal egal, ob die Mus­li­me, die sich ver­meh­ren, arm oder reich, gebil­det oder Analpha­be­ten sind, sie geben in einem signi­fi­kan­tem Aus­maß ihre reli­gi­ös-kul­tu­rel­len Wer­te an die Kin­der wei­ter: Es gibt nur einen Gott, Muham­mad ist sein Gesand­ter, ein Aus­tritt aus der Umma ist unver­zeih­lich, die Welt ist geteilt in Gläu­bi­ge und Ungläu­bi­ge, Frau­en müs­sen sich den Män­nern unter­ord­nen etc pp. Mag sein, dass die­se Ansich­ten bei den Gebil­de­ten abneh­men – die Füh­rer der Radi­ka­len sind frei­lich meist gebil­det –, aber wel­che Wahr­schein­lich­keit ist denn höher: dass sich die Unge­bil­de­ten ver­meh­ren oder die Gebildeten?

Die Chan­ce, dass sich die Tür­ken in Deutsch­land der deut­schen Lebens­art samt Fer­ti­li­tät anpas­sen, ist durch die Mas­sen­ein­wan­de­rungs­pol­tik einer Kanz­le­rin ver­tan wor­den, die sechs Jah­re vor der Grenz­öff­nung noch erklärt hat­te, Mul­ti­kul­ti sei „geschei­tert”, es dürf­ten kei­ne neu­en mus­li­mi­schen Ein­wan­de­rer mehr auf­ge­nom­men wer­den, man müs­se zuerst die Inte­gra­ti­on derer, die schon hier leben, ver­bes­sern. Mit dem Wach­sen des mus­li­mi­schen Bevöl­ke­rungs­an­teils wach­sen die mus­li­mi­schen Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten, der Druck zum from­men Leben oder zur Kon­ver­si­on wächst mit der Zahl jun­ger viri­ler Druck­ma­cher, es gibt das Phä­no­men, dass bei Misch­ehen (fast) immer der mus­li­mi­sche Mann die christ­li­che oder athe­is­ti­sche Frau in dop­pel­ter Hin­sicht mis­sio­niert. Die Umma wächst, und sie wächst auch hier­zu­lan­de, und die Gior­da­no-Bru­no-Stif­tung wird es eines fer­nen Tages womög­lich sel­ber zu spü­ren bekom­men, sofern die Kin­der der momen­ta­nen Mit­glie­der dann in dem Ungläu­bi­gen-Ver­ein eben­falls abwie­geln­de und unbrauch­ba­re Sta­tis­ti­ken verbreiten.

                          

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Wir hören und lesen immer wie­der, dass es eigent­lich kein deut­sches Volk gibt, für gewis­se Regie­rungs­mit­ar­bei­ter ist sogar eine spe­zi­fisch deut­sche Kul­tur nicht erkenn­bar, jeder, der sich hier auf­hal­te, gehö­re zu Deutsch­land, alle Vor­fah­ren der aktu­el­len Deut­schen sei­en irgend­wann ein­mal Migran­ten gewe­sen sei­en und so fort. Wenn dem so wäre, müss­te es kei­ne Unter­schie­de zwi­schen den Deut­schen und ande­ren Völ­kern geben. Frei­lich müss­te es dann über­haupt kei­ne Unter­schie­de zwi­schen Völ­kern geben.

Das ist offen­kun­dig nicht der Fall. Jeder sieht auf den ers­ten Blick, dass sich ein Japa­ner von einem Kon­go­le­sen unter­schei­det, dass ein Alge­ri­er ande­rer Wesens­art ist als ein Schwe­de. Es sind nicht nur gene­ti­sche und eth­ni­sche Prä­gun­gen, die die­se Grup­pen unter­schei­den, son­dern auch kul­tu­rel­le und reli­giö­se; es sind Men­ta­li­tä­ten, es ist ihr Habi­tus. Die­se Unter­schie­de sind über vie­le Genera­tio­nen und unter ver­schie­de­nen Umwelt­ein­flüs­sen ent­stan­den, sie umfas­sen die Eth­nie, das Tem­pe­ra­ment, die Reli­gi­on, die Sit­ten, die Ver­bind­lich­kei­ten, die Rol­le der Frau, die Recht­spre­chung und der­glei­chen mehr.

Zugleich hat es immer Wan­de­rungs­be­we­gun­gen gege­ben. Nor­ma­ler­wei­se pas­sen sich die Ein­wan­de­rer dem Habi­tus der Auf­nah­me­ge­sell­schaft an und ver­än­dern die­se dabei unmerk­lich. Nor­ma­ler­wei­se ist die­ser Vor­gang allein schon im Inter­es­se der Ein­wan­de­rer mit der zwei­ten Genera­ti­on abge­schlos­sen. Wenn sich sol­che Pro­zes­se sozu­sa­gen tröpf­chen­wei­se voll­zie­hen, gibt es kaum Pro­ble­me, und so ist es im nach­an­ti­ken Euro­pa auch immer gewe­sen. Voll­zieht sich die­ser Pro­zess hin­ge­gen zu schnell, kann sich die neue Grup­pe nicht inte­grie­ren – inte­grie­ren muss sich immer der Ein­wan­de­rer sel­ber –, sie bil­det ein sepa­rier­tes eige­nes Milieu, und im Kri­sen­fall kommt es zu Kon­flik­ten, die gan­ze Län­der desta­bi­li­sie­ren kön­nen. Die Ein­wan­de­rer for­mie­ren sich dann zu eth­nisch-kul­tu­rell defi­nier­ten pres­su­re groups, die ihre Par­ti­ku­lar­in­ter­es­sen durch­zu­set­zen ver­su­chen. Aber auch wenn das ein­wan­dern­de Kol­lek­tiv sich per se von den Ein­hei­mi­schen abgrenzt, deut­lich abwei­chen­de Sit­ten pflegt und sich im Fort­pflan­zungs­ver­hal­ten unter­schei­det, sind Kon­flik­te unaus­weich­lich. Dann hat man es weni­ger mit Ein­wan­de­rern zu tun als viel­mehr mit Erobe­rern. Ein Land muss ver­rückt sein, wenn es sol­ches Ver­hal­ten auch noch mit Steu­er­gel­dern fördert.

Es hat heu­te wenig Sinn und wäre auch mora­lisch frag­wür­dig, an einem eth­ni­schen Natio­nen­ver­ständ­nis fest­zu­hal­ten. Wir kön­nen über­all in Deutsch­land Kin­der und Jugend­li­che beob­ach­ten, bei denen man sofort sieht, dass sie kei­ner euro­päi­schen Eth­nie ent­stam­men, die sich aber in ihrem Beneh­men, in ihrer Spra­che, in ihrem Habi­tus von ihren deut­schen Mit­schü­lern nicht unter­schei­den. Die sind ein­fach Deut­sche gewor­den, indem sie die Gepflo­gen­hei­ten ihrer Umwelt ange­nom­men haben. Eigent­lich ist das die nor­mals­te Sache der Welt. Gera­de die deut­schen Aus­wan­de­rer, egal ob sie nach Russ­land oder Über­see gin­gen, haben sich immer vor­bild­lich, ja stre­ber­haft in ihre neu­en Natio­nen ein­ge­fügt, und dafür wur­den sie geschätzt. Ein Schwar­zer, Asia­te, Ori­en­ta­le oder Süd­ame­ri­ka­ner, der hier gebo­ren ist, mei­ne Spra­che spricht, mei­ne Kul­tur ach­tet und sich zu Deutsch­land als Hei­mat bekennt, ist mein Lands­mann. Punkt.

Wir kön­nen aber eben­so hier­zu­lan­de gebo­re­nen Kin­der und Jugend­li­che fremd­eth­ni­scher Abstam­mung beob­ach­ten, deren Habi­tus sich über­haupt nicht ange­gli­chen hat und die offen­kun­dig nicht dazu­ge­hö­ren wol­len. Kom­me mir kei­ner mit rein sozia­len Ursa­chen von Segre­ga­ti­on und Miss­erfolg; die Viet­na­me­sen, die hier ein­wan­dern, ste­hen anfangs sozi­al nicht bes­ser da als der durch­schnitt­li­che Mos­lem oder Nafri – aber eine Genera­ti­on spä­ter schon. Es ist eine der am hef­tigs­ten ver­heim­lich­ten und ver­teu­fel­ten mensch­li­chen Grund­tat­sa­chen, dass nicht nur ver­schie­de­ne Indi­vi­du­en unter­schied­li­che Eigen­schaf­ten und Bega­bun­gen besit­zen, son­dern auch ver­schie­den Eth­ni­en. Ohne den soge­nann­ten brain drain aus Ost­asi­en stün­den die Uni­ver­si­tä­ten und IT-Fir­men an der ame­ri­ka­ni­schen West­küs­te nicht so gut da. Alex­an­der Wendt hat vor­ge­schla­gen, die Bun­des­re­gie­rung möge zum nächs­ten „Inte­gra­ti­ons­gip­fel” zur Abwechs­lung ein­mal nur nicht­mus­li­mi­sche Ein­wan­de­rer aus Süd­ame­ri­ka, Viet­nam, Isra­el, Japan, Russ­land etc. pp. ein­la­den, man wer­de sofort zwei­er­lei fest­stel­len: Ein Inte­gra­ti­ons­gip­fel ist unnö­tig bei Men­schen, die sich inte­grie­ren wol­len, und es gibt eine Groß­grup­pe, für die das nicht gilt. Der „For­schungs­grup­pe Welt­an­schau­un­gen” ver­dan­ken wir die Erkennt­nis und Ange­la der Schreck­li­chen die Tat­sa­che, dass die­se Grup­pe trotz abneh­men­der Fer­ti­li­täts­ra­ten auf Jahr­zehn­te gese­hen grö­ßer wird.

Ich bit­te um Par­don dafür, dass ich mich pas­sa­gen­wei­se wie­der­holt habe.
Sela, Psal­me­nen­de.

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