25. Juli 2018

Aus dem inter­nen Ber­li­ner Poli­zei­be­richt, Lage­mel­dung Mo. 23.07., 06:00 Uhr bis Di. 24.07., 06:00 Uhr :

„Voll­zugs­hil­fe­er­su­chen – Abschiebung 

Um 07:45 Uhr dran­gen Beam­te der 25. Ein­satz­hun­dert­schaft gewalt­sam in eine Woh­nung in der Regat­ta­stra­ße in Treptow-Köpenick ein und nah­men einen 25- jährigen türkischen Staatsangehörigen fest. Der Mann, der wegen schwe­rer Gewalt- delik­te vor­be­straft ist, soll­te auf Betrei­ben des LABO IV R 313 abge­scho­ben wer­den. Die Einsatzkräfte leg­ten dem Mann Fuß­fes­seln sowie eine Spuck-/Beiß­hau­be an, brach­ten ihn zum Flug­ha­fen Tegel und übergaben ihn an Beam­te der Bun­des­po­li­zei. Nach­dem die Anwältin des Man­nes, der zuletzt eine Haft­stra­fe wegen Tot­schlags verbüßt hat­te, einen Asyl­an­trag stell­te, wur­de die Rückführungsmaßnahme abge­bro­chen und der Betrof­fe­ne entlassen.”

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Sehr hübsch, weil bezeich­nend: In Zwi­ckau, Dun­kel­sach­sen, der Geburts­stadt von Robert Schu­mann übri­gens, muss­te ein „Fuß­ball­tur­nier gegen Dis­kri­mi­nie­rung und Gewalt” abge­bro­chen wer­den, weil sich im Fina­le zwei „Flücht­lings­teams” prü­gel­ten. Hier ist nun wirk­lich alles euphe­mis­tisch, vom „Flücht­ling” – kein wirk­li­cher Flücht­ling benimmt sich am Ort sei­ner Ret­tung so – bis zur „Dis­kri­mi­nie­rung”. Nur die Gewalt ist authentisch.

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Die ganz gro­ße Gaunerei:

„We com­mit to eli­mi­na­te all forms of discri­mi­na­ti­on, con­demn and coun­ter expres­si­ons, acts and mani­fes­ta­ti­ons of racism, racial discri­mi­na­ti­on, vio­lence, xeno­pho­bia and rela­ted into­le­ran­ce against all migrants in con­for­mi­ty with inter­na­tio­nal human rights law. We fur­ther com­mit to pro­mo­te an open and evi­dence-based public dis­cour­se on migra­ti­on and migrants in part­ners­hip with all parts of socie­ty, that gene­ra­tes a more rea­listic, huma­ne and con­struc­ti­ve per­cep­ti­on in this regard. We also com­mit to pro­tect free­dom of expres­si­on in accordance with inter­na­tio­nal law, reco­gni­zing that an open and free deba­te con­tri­bu­tes to a com­pre­hen­si­ve under­stan­ding of all aspects of migration.”

Kein Wort über Ras­sis­mus und Vio­lence v o n Migran­ten. Und weiter:

We „pro­mo­te inde­pen­dent, objec­ti­ve and qua­li­ty repor­ting of media out­lets, inclu­ding inter­net-based infor­ma­ti­on, inclu­ding by sen­si­ti­zing and edu­ca­ting media pro­fes­sio­nals on migra­ti­on-rela­ted issu­es and ter­mi­no­lo­gy, inves­ting in ethi­cal repor­ting stan­dards and adver­ti­sing, and stop­ping allo­ca­ti­on of public fun­ding or mate­ri­al sup­port to media out­lets that sys­te­ma­ti­cal­ly pro­mo­te into­le­ran­ce, xeno­pho­bia, racism and other forms of discri­mi­na­ti­on towards migrants, in full respect for the free­dom of the media.” (Her­vor­he­bung von mir – M.K.)

Wir über­schwem­men Euro­pa mit Armuts­mi­gran­ten, neh­men den Euro­pä­ern die Hei­mat, die Sicher­heit, das Eigen­tum, den Sozi­al­staat, die Frei­heit, zer­stö­ren ihren eth­nisch-kul­tu­rel­len Zusam­men­halt, und wer dage­gen auf­muckt, ist ein Ras­sist. Was Ras­sis­mus ist, bestim­men wir!

Das Zitat stammt aus dem „Glo­bal Com­pact for Migra­ti­on”, Final Draft, 11. Juli 2018 (S. 24), eine Art Mani­fest des Inter­na­tio­nal­so­zia­lis­mus. Der Schoß ist frucht­bar noch…

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