27. November 2018

„Es darf bezwei­felt wer­den, dass sich das Ener­gie­netz durch graue Tage dazu bewe­gen lässt, sei­ne grund­le­gen­den phy­si­ka­li­schen Eigen­schaf­ten zu ändern. (…) Die Aus­sa­ge ‚Des­we­gen fun­giert das Netz als Spei­cher’ wur­de von Frau Baer­bock wohl nicht aus blo­ßer Unkennt­nis getrof­fen, son­dern eher aus Igno­ranz – absicht­li­cher Unwis­sen­heit. Ihre Sen­tenz ‚Und das ist alles aus­ge­rech­net’ kor­re­spon­diert ein wenig mit der bibli­schen For­mu­lie­rung ‚Es steht geschrie­ben…’, die einen unum­stöß­li­chen Wahr­heits­ge­halt nahe­legt. Doch zur Spei­cher­ei­gen­schaft des Ener­gie­net­zes steht weder etwas geschrie­ben, noch wur­de sie rech­ne­risch behan­delt. Die­se Behaup­tung von Frau Baer­bock ist unzwei­fel­haft eine bewuss­te Unwahr­heit, die man land­läu­fig auch als Lüge bezeich­nen kann.

Und der Sinn des letz­ten, ver­schwur­bel­ten Sat­zes der Anna­le­na Baer­bock: ‚Ich habe irgend­wie kei­ne wirk­li­che Lust…’ erschließt sich erst nach eini­gem Grü­beln: Sie ver­wei­gert jeg­li­chen Dia­log zu ihren Aussagen.

Ich mei­ne, kein beson­ders furcht­sa­mer Mensch zu sein. Doch die Vor­stel­lung, dass sol­chen Ignorant*innen nach Wahl­er­fol­gen die Ent­schei­dungs­ge­walt über unser Ener­gie­netz zufal­len könn­te, macht mir Angst.”

Also sprach der Phy­si­ker Prof. Dr. sc. techn. Dr. rer. nat. Wulf Ben­nert in einem durch­aus furcht­erre­gen­den Bei­trag über die (In)Stabilität des deut­schen Strom­net­zes, nach­zu­le­sen hier. Grün würgt.

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