7. November 2018

Mor­gen wird sich der Bun­des­tag mit dem „Glo­bal Com­pact for Migra­ti­on” befas­sen müs­sen, auf Nöti­gung der AfD. Inzwi­schen hat sogar der stern bemerkt, dass die Ver­heim­li­chung die­ses Pak­tes, von des­sen Exis­tenz vor zwei Wochen nicht ein­mal die Chef­re­dak­teu­re von ARD und ZDF etwas wuss­ten, und der Ver­such, ihn auf Schleich­we­gen am Par­la­ment vor­bei anzu­er­ken­nen, nur zwei Schlüs­se zulas­sen: Ent­we­der die­ses Papier ist völ­lig unbe­deu­tend, oder es ist zu bri­sant für die Lan­des­kin­der. Mei­ne Posi­ti­on ken­nen Sie; wenn die Bun­des­re­gie­rung den Pakt unter­zeich­net, wird er zu einem der ein­schnei­dends­ten Doku­men­te in der deut­schen Geschich­te gehö­ren, denn er been­det die Epo­che, in der die Deut­schen, ver­tre­ten durch ihre Regie­run­gen und Par­la­men­te, sel­ber ent­schei­den konn­ten, wer in ihrer Mit­te leben darf, kur­ze Aus­nah­me­pe­ri­oden wie 1918 ff. und 1945 ff. mal in den Skat gedrückt. Dass Recht nicht durch Urzeu­gung ent­steht, son­dern durch poli­ti­schen Wil­len, mit­hin Poli­tik also Recht setzt – und in Umbruch­zei­ten, sofern kei­ne Genick­schüs­se als Beschleu­ni­ger ver­ab­folgt wer­den kön­nen, genau eine nach­wach­sen­de Juris­ten­ge­nera­ti­on nötig ist, um die poli­ti­sche Set­zung in Gewohn­heits­recht zu ver­wan­deln –, darf hier als bekannt vor­aus­ge­setzt wer­den. Dass immer mehr Län­der aus die­sem Teu­fels­pakt aus­stei­gen, stimmt mich hoff­nungs­froh; viel­leicht wer­den uns ja die Nach­barn eines Tages befrei­en (ein lie­be­die­ne­ri­sches „wie­der” ver­knei­fe ich mir an die­ser Stel­le aus Grün­den des Vergleichstabus).

Am Bei­spiel des glo­ba­len Migra­ti­ons­pak­tes, in dem sich eine abson­der­li­che Alli­anz aus sozia­lis­ti­schen Traum­tän­zern und glo­ba­lis­ti­schen Absah­nern zusam­men­fin­det, kann man sehr schön die Macht und segens­rei­che Wir­kung der soge­nann­ten alter­na­ti­ven Medi­en inmit­ten ihrer alter­na­tiv­lo­sen älte­ren Geschwis­ter stu­die­ren, denn nur die­sen ist es zu ver­dan­ken, dass der Inhalt des „Glo­bal Com­pact” über­haupt die Öffent­lich­keit erreicht hat. Wer sich infor­mie­ren möch­te, dem emp­feh­le ich die Lek­tü­re der sehr kun­di­gen Dar­le­gun­gen von Anet­te Hei­nisch (hier), Alex­an­der Wendt (hier), Dus­han Weg­ner (hier), Vera Lengs­feld (hier), der Neu­en Zür­cher Zei­tung (hier) und von Mar­kus Vah­le­feld (hier). Natür­lich hat die Gegen­sei­te mobil gemacht, man ver­sucht, die Kri­ti­ker des „Glo­bal Com­pact” als rechts­ras­sis­ti­sche­wig­gest­rig­dumpf­brau­ne Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker zu denun­zie­ren und die mut­maß­li­chen Aus­wir­kun­gen des Papiers zu ver­nied­li­chen – wer sich amü­sie­ren will, stu­die­re die offi­zi­el­le Aus­kunft der CDU (hier), die nicht ein­mal mehr in deren Bun­des­tags­frak­ti­on geglaubt wird –, doch das Demen­ti ver­rät die Ertapp­ten, die Medi­en­front wird von Deser­tio­nen erschüt­tert, und Tei­le der Uni­on sowie die FDP wol­len mor­gen die Zustim­mung ver­wei­gern bzw. an Bedin­gun­gen knüp­fen, sofern man die Toll­dreis­ten nicht über Nacht noch auf Linie gebracht haben wird; wäre ja nicht das erstemal.

                                    ***

Dem Peti­ti­ons­aus­schuss des Bun­des­ta­ges lie­gen übri­gens min­des­tens 17 Peti­tio­nen zum resp. gegen den „Glo­bal Com­pact” vor, von denen zwölf zur Mit­zeich­nung der Bür­ger bean­tragt sind, dar­un­ter eine von Vera Lengs­feld und Ulrich Vos­gerau. Der Peti­ti­ons­aus­schuss hat in der heu­ti­gen Sit­zung kei­ne davon ver­öf­fent­licht, ein ent­spre­chen­der Antrag der AfD-Frak­ti­on wur­de mit der Mehr­heit der Alt­par­tei­en ver­tagt. Damit wird offen­sicht­lich ver­sucht, das The­ma – trotz gro­ßem öffent­li­chen Inter­es­se –aus­zu­sper­ren und klein­zu­hal­ten. „Zeit gewon­nen, alles gewon­nen” (Hein­rich von Kleist, Lehr­buch der fran­zö­si­schen Jour­na­lis­tik, 1809).

Die Peti­ti­on von Frau Lengs­feld wur­de am 22. Okto­ber ein­ge­reicht, also vor sech­zehn Tagen. Nor­ma­ler­wei­se muss eine Peti­ti­on bin­nen zwei­er Woche vom Aus­schuss bear­bei­tet wer­den, bis heu­te hat die Bür­ger­rechts­que­ru­lan­tin kei­nen Bescheid erhal­ten, auch kei­ne ihrer Nach­fra­gen wur­de beant­wor­tet. Dazu passt, dass die „Gemein­sa­me Erklä­rung” nach der öffent­li­chen Ver­hand­lung vor dem Peti­ti­ons­aus­schuss kom­men­tar­los im Reser­vat beschwei­gens­wer­ter unglück­li­cher Zwi­schen­fäl­le depo­niert wor­den zu sein scheint.

                                  ***

Der Jurist Vos­gerau erwägt nun, gegen die­se will­kür­li­che Nicht­be­hand­lung von Peti­tio­nen eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de ein­zu­rei­chen. Er schreibt (exklu­siv für den Klei­nen Eck­la­den) dazu Folgendes:

„Erst letz­tes Jahr hat das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt nach einem Rechts­streit durch alle Instan­zen einen mög­li­chen klag­ba­ren Anspruch von Bür­gern auf Ver­öf­fent­li­chung ihrer Peti­ti­on auf den Bun­des­tags-Sei­ten ver­neint (Urt. v. 15.3.2017, 6 C 16/16, BVerw­GE [=amt­li­che Samm­lung] 158, 208 ff.). Nach Ansicht der Ver­wal­tungs­ge­rich­te folgt aus Art. 17 GG nur ein Peti­ti­ons­recht (und das Recht, daß die Peti­ti­on irgend­wie beschie­den wer­den muß), nicht aber auch ein Recht auf Ver­öf­fent­li­chung im Inter­net. Dem Bun­des­tag sei es völ­lig frei­ge­stellt, dar­über zu ent­schei­den, wel­che Peti­tio­nen sinn­vol­ler­wei­se auch einer öffent­li­chen Behand­lung und Erör­te­rung zuge­führt werden.

Aller­dings ist die­se höchst­rich­ter­li­che Recht­spre­chung in der Staats­rechts­leh­re auf Kri­tik gesto­ßen (vergl. nur Guckel­ber­ger, NVwZ [= Neue Zeit­schrift für Ver­wal­tungs­recht] 2017, 1462 f.). Zwar hat der Bun­des­tag das Recht, sei­ne inne­ren Ange­le­gen­hei­ten sat­zungs­au­to­nom zu regeln, ohne daß der Bür­ger dies gericht­lich kon­trol­lie­ren las­sen könn­te, weil er eben von der Rege­lung inner­or­ga­ni­sa­to­ri­scher Ange­le­gen­hei­ten des Bun­des­ta­ges nicht betrof­fen ist. Vor­lie­gend benutzt der Bun­des­tag, bzw. des­sen Peti­ti­ons­aus­schuß die Sat­zungs­au­to­no­mie jedoch, um in Grund­rech­te der Bür­ger ein­zu­grei­fen. Denn schon die Ent­schei­dung, die Peti­ti­on des einen Bür­gers im Inter­net auf den Sei­ten des Bun­des­ta­ges zu popu­la­ri­sie­ren, die eines ande­ren jedoch nicht, berührt ja erkenn­bar das Gleich­heits­grund­recht (Art. 3 Abs. 1 GG). Dies muß umso mehr gel­ten, wenn – wie hier – die­se Ent­schei­dung nicht z.B. auf­grund des ver­mu­te­ten, grö­ße­ren oder klei­ne­ren Inter­es­ses der Öffent­lich­keit getrof­fen wird, son­dern bei sehr gro­ßem Inter­es­se der Öffent­lich­keit auf­grund inhalt­li­cher Kri­te­ri­en, näm­lich auf­grund der Bewer­tung, ob das Anlie­gen einer bestimm­ten Peti­ti­on aus Sicht der Bun­des­tags­mehr­heit ‚hilf­reich’ ist und die öffent­li­che Dis­kus­si­on aus ihrer Sicht in die rich­ti­ge Rich­tung lenkt.

Wie gro­tesk die bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt­li­che Ver­mu­tung der recht­li­chen Rich­tig­keit die­ses Ver­fah­rens eigent­lich ist, zeigt ja schon die Über­le­gung, daß Peti­tio­nen im all­ge­mei­nen nicht von Bür­gern ange­strengt wer­den, die sich ohne­hin von der Bun­des­tags­mehr­heit reprä­sen­tiert sehen, son­dern umge­kehrt gera­de von Dis­si­den­ten. Das Peti­tons­recht dient ganz all­ge­mein nicht dazu, die poli­ti­schen Ansich­ten der Bun­des­tags­mehr­heit zusätz­lich zu bekräftigen.

Nach den weit­hin aner­kann­ten all­ge­mei­nen Grund­rechts­leh­ren bedarf ein Ein­griff in Grund­rech­te des Bür­gers einer Rege­lung in einem for­mel­len Bun­des­ge­setz. Ein sol­ches fehlt hier, die Ver­öf­fent­li­chungs­pra­xis des Peti­ti­ons­aus­schus­ses fin­det qua­si im rechts­frei­en Raum statt, sie ist also will­kür­lich. Daher wäre es trotz der höchst­rich­ter­li­chen Recht­spre­chung des BVerwG nicht aus­sichts­los, die­se Pra­xis mit einer Ver­fas­sungs­be­schwer­de, ver­bun­den mit einem Antrag auf einst­wei­li­gen Rechts­schutz, anzugreifen.” 

                                   ***

Zeit für den Werbeblock:

IMG 20180925 WA0010

„Wer die Wahr­heit sagt, muss ein schnel­les Pferd haben.„
Buf­fa­lo Bill

                                  ***

Aras Bacho, ein bei der Zeit­geist-Schrott­sam­mel­stel­le Huf­fing­ton Post lär­men­der juve­ni­ler Syrer, angeb­lich 19 Jah­re alt, angeb­lich seit acht Jah­ren in Deutsch­land, angeb­lich vor dem Bür­ger­krieg aus sei­nem Land geflo­hen, inter­es­san­ter­wei­se, wenn das mit den acht Jah­ren stimmt, schon vor dem Aus­bruch des­sel­ben (sol­che Chro­no­lo­gie­feh­ler sind weit grö­ße­ren Geschich­ten­er­zäh­lern unter­lau­fen, sogar Tol­stoi!), einer über­schau­ba­ren Öffent­lich­keit durch rotz­löf­fel­fre­che Kolum­nen bekannt, in denen er (bzw. sein redak­tio­nel­ler Ghost­wri­ter) unter ande­rem ein Ver­bot der AfD, das Wahl­recht für „Flücht­lin­ge”, Geld und Hän­dis für „Flücht­lin­ge” und vor allem noch mehr „Flücht­lin­ge” for­der­te (direkt nach dem „Respekt” kommt die „Teil­ha­be”), die­ses fide­le Frücht­chen also muss sich wegen sexu­el­ler Beläs­ti­gung vor Gericht ver­ant­wor­ten. Ein ent­spre­chen­des Ver­fah­ren ist für den 23. Novem­ber vor dem Amts­ge­richt Lem­go ange­setzt. Dem mit allem Recht der Welt so genann­ten „Vor­zei­ge-Migran­ten” wird vor­ge­wor­fen, an sei­ner ehe­ma­li­gen Schu­le in Lem­go sowie im Schul­bus meh­re­re Frau­en und Mäd­chen begrapscht zu haben. Nach der Köl­ner Sil­ves­ter-Unter­wä­sche­par­ty 2016 hat­te Bacho get­wit­tert: „Dar­an sind die meis­ten Frau­en selbst schuld. Nachts allein zu sein.” Ob der Schul­bus auch nachts unter­wegs gewe­sen ist? Aber in Zei­ten von Spacey und Kava­n­augh gilt natür­lich zunächst die Unschuldsvermutung.

                                     ***

Schau an, schau an, der stern hat bereits gegen Flücht­lin­ge gehetzt, als sie noch gar kei­ne waren:

„Nie rufe er sie bei ihrem Namen, erzählt Moham­me­dul­lah: ‚Ich sage immer nur: Komm her! Tu das! Mach jenes!’ Auch der Sex, erwähnt er bei­läu­fig, sei nicht so viel anders als mit einem Schaf: kurz, bün­dig, von hin­ten. Dass sie nach fünf Jah­ren nur zwei Kin­der haben, liegt dar­an, dass er aus dem Iran etwas mit­ge­bracht hat­te, was in sei­nem Dorf sonst kei­ner kann­te: Kon­do­me. Die wie­der und wie­der benutzt wur­den, denn Nach­schub war in Sabul nicht zu bekommen. (…) 

Einer­seits bedeu­ten Frau­en für den Namus, die Ehre des Man­nes, alles. Ihr Gesicht ande­re sehen, ihren Vor­na­men ande­re ken­nen zu las­sen – unmög­lich. Schon ein gemein­sa­mes Foto mit dem Ehe­mann sei sehr hei­kel, könn­te schlech­te Rede nach sich zie­hen. Frau­en müs­sen weg­ge­sperrt, ver­bor­gen wer­den, und es sei eine Schan­de, gin­gen sie aus dem Haus, um zu arbeiten.

Ande­rer­seits gel­ten sie kaum mehr als ein Schaf. Sie wer­den als Mäd­chen ver­kauft, als Teen­ager ver­hei­ra­tet, als Ehe­frau­en geprü­gelt. In den Kom­bi-Taxis rei­sen sie meist im Kof­fer­raum, und unver­ges­sen ist die lako­ni­sche Ant­wort eines im Okto­ber 2001 vor den US-Bom­bar­de­ments flie­hen­den Afgha­nen auf die Fra­ge, wen er alles dabei habe: ‚Fünf Män­ner’, sei­ne Söh­ne, ‚und elf Stück Vieh.’ Zie­gen, Frau­en, Töch­ter. Der paki­sta­ni­sche Beam­te trug sei­ne Auf­zäh­lung unge­rührt in die Papie­re ein.”

                                     ***

Die tem­pe­ra­ment­vol­le Ineins­set­zung von Frau und Tier ist kei­nes­wegs auf das Hin­du­kusch­ge­biet beschränkt: Ein Schaf­züch­ter in Vel­den, Land­kreis Lands­hut, ent­deck­te die­ser Tage eines schö­nen Mor­gens einen Mann, der in der Fut­ter­scheu­ne in „ein­deu­ti­ger Stel­lung” hin­ter einem sei­ner Schwarz­kopf­scha­fe knie­te. „Als der Mann den Züch­ter bemerk­te, sei er sofort davon­ge­rannt”, mel­det Focus. „Eine Tier­ärz­tin unter­such­te das Tier. Weil das Schaf zu schwer ver­letzt war, muss­te es not­ge­schlach­tet wer­den.” Obwohl sie zu fal­schen Ver­all­ge­mei­ne­run­gen und Vor­ur­tei­len füh­ren kann, wird in dem Arti­kel eine Beschrei­bung des womög­lich all­zu stür­mi­schen Lieb­ha­bers ver­mel­det. Wir distan­zie­ren uns! 

                                    ***

Ist kein Schaf zuhan­den, begnügt sich der wäh­le­ri­sche Gast immer wie­der gern mit einer deut­schen Frau, etwa hier zu Fürth und mit all­mäh­lich gera­de­zu Regel­mä­ßig­keit in Frei­burg (hier). Wie sehr die sexu­el­le Not­durft man­chen soeben erst Her­ein­ge­schnei­ten zwackt und plackt, illus­triert die­ser Fall: Mit Holz­lat­ten hat ein Asyl­be­wer­ber Mit­ar­bei­ter des Tutt­lin­ger Land­rats­am­tes und Pas­san­ten ange­grif­fen, mel­det der online-Dienst schwäbische.de. „Einer der Grün­de für sei­ne Aggres­sio­nen: Der deut­sche Staat habe ihm kei­ne Frau zur Hei­rat zur Ver­fü­gung gestellt.” 

Ein wahr­schein­lich ver­gleich­bar ent­täusch­ter 20jähriger Liba­ne­se trug am ver­gan­ge­nen Sams­tag­abend einer Frau auf der Weser­brü­cke in Rin­teln sei­ne Lie­bes­diens­te an. „Die­se wehrt sich gegen die Beläs­ti­gung und sprüht den Angrei­fer mit Pfef­fer­spray ein”, mel­det die Poli­zei. „Die­ser Vor­fall wur­de durch einen Zeu­gen den ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten geschil­dert. Dadurch, dass sich die jun­ge Frau vor dem Ein­tref­fen der Poli­zei ent­fernt hat und sie nicht zu der Beläs­ti­gung befragt wer­den konn­te, wird gegen die bis jetzt unbe­kann­te Frau wegen gefähr­li­cher Kör­per­ver­let­zung ermit­telt.” Wei­ber, auf­ge­merkt! Wenn ihr euch schon sträu­ben und mit Pfef­fer­spray han­tie­ren müsst, immer schön bei eurer kurz­zei­tig kuschel­un­fä­hi­gen Spon­tan­be­kannt­schaft blei­ben, bis die Poli­zei kommt und euch nach Grün­den für die Zicke­rei befragt! 

Nach­dem sich die Maid durch Flucht ihrer Ver­ant­wor­tung ent­zo­gen hat­te, schlug der nun zu Recht erzürn­te Liba­ne­se am Markt­platz „auf meh­re­re Per­so­nen ein”. Danach warf er eine gefüll­te Glas­fla­sche „in Rich­tung einer Per­so­nen­grup­pe, die die­sen Angriff beob­ach­tet hat”. Gegen den kon­takt­freu­di­gen jun­gen Mann wird wegen meh­re­rer Kör­per­ver­let­zun­gen ermittelt.

                                 ***

Keh­ren wir aber ins beschau­li­che Frei­burg zurück. Die guten Men­schen dort­selbst, die nach der Grup­pen­ver­ge­wal­ti­gung einer 18jährigen durch über­wie­gend „poli­zei­be­kann­te” (aber kei­nes­wegs irgend­wie gemaß­re­gel­te) Täter mit dem berühm­ten Hin­ter­grund wie­der ein­mal Ker­zen auf­stell­ten und öffent­lich ihren See­len­schmerz zur Schau stell­ten, „blo­ckie­ren” nach der Ansicht von Thors­ten Hinz „nur den gesell­schaft­li­chen Erkennt­nis­pro­zeß. Ihre ‚Trau­er’, ihr ‚Ent­set­zen’ und das ‚Mit­ge­fühl’ mit dem Opfer sind impo­ten­te, weil fol­gen­lo­se Bekennt­nis­se. In den Augen der Täter han­delt es sich um wei­te­re Zei­chen von Schwä­che, die ihre Ver­ach­tung für die deut­sche Beute­gesellschaft stei­gern”, schreibt der sie­ben­ge­schei­te JF-Kolum­nist neun­mal­klug*. „Ein von Bild abge­druck­tes Face­book-Foto zeigt den Haupt­tä­ter Majid H. als den unum­strit­te­nen Mit­tel­punkt einer Grup­pe von rund 20 jun­gen Män­nern süd­län­di­scher Her­kunft an einer Frei­bur­ger Bahn­hal­te­stel­le. Sie strot­zen vor Kraft und bers­ten vor Selbst­be­wußt­sein, das sich in einer aggres­si­ven Kör­per­spra­che mani­fes­tiert; eini­ge zei­gen den Stin­ke­fin­ger. Ein Bekann­ter kom­men­tier­te: ‚Frau­en mit Deutschpaß wer­den gesucht’. Auf einem ande­ren Foto posiert Majid H., der seit vier Jah­ren in Deutsch­land lebt, mit einem Maschi­nen­ge­wehr. Er schrieb dazu: ‚Ich bin Kur­de und mein Herz ist eisern. Ich kom­me aus der Stadt Qamischli.’

Der Ein­druck ist ein­deu­tig: So prä­sen­tie­ren sich kei­ne Schutz­su­chen­den, so schrei­ten Erobe­rer, die als Kampf­platz das Feld der Bio­po­li­tik für sich ent­deckt haben, auf dem sie Stück für Stück nach der Macht grei­fen. Laut Gior­gio Agam­ben und Michel Fou­cault äußert sich die ‚Bio­macht’ durch Maß­nah­men, ‚in denen die Macht selbst den Kör­per der Sub­jek­te und ihre Lebens­for­men durch­dringt’ (Agam­ben), wobei die Maß­nah­men ’nicht auf den Ein­zel­nen, son­dern auf die gesam­te Bevöl­ke­rung zie­len’ (Fou­cault), und zwar auf die Regu­lie­rung phy­si­scher Abläu­fe wie Fort­pflan­zung, Geburt und Tod. Auch die Kon­di­tio­nie­rung der Psy­che durch äuße­re Ein­grif­fe zählt dazu. Einer der schwers­ten und effek­tivs­ten Ein­grif­fe ist die sexu­el­le Gewalt.”

* Nach­dem mir jetzt bereits der drit­te Leser schrieb, Herr Hinz (den ich sehr schät­ze und ein­mal das „eigent­li­che Alpha-Tier des deut­schen Jour­na­lis­mus” genannt habe) sei doch ein Guter, wie ich denn so despek­tier­lich über ihn schrei­ben kön­ne… Nein, ich sage dazu nichts.

                                   ***

Kei­ne Mahn­wa­chen und Ent­set­zens­be­kun­dun­gen gab es in Mün­chen, nach­dem bekannt wur­de, dass sechs Afgha­nen eine 15jährige „über einen län­ge­ren Zeit­raum miss­braucht haben sol­len” (hier). Nach Anga­ben der Asyl­be­wer­ber habe es sich näm­lich um ein­ver­nehm­li­chen Geschlech­ter­ver­kehr gehandelt. 

                                  ***

„Will die Kanz­le­rin den Migra­ti­ons­pakt, um in ein Land ihrer Wahl zu flie­hen?” fragt sich Bernd Zel­ler, Allah erfül­le sei­ne Wün­sche im Dies­seits wie im Jen­seits. „Kla­re Wor­te fand Bun­des­au­ßen­mi­nis­ter Hei­ko Maas (FDJ) über die Dum­men, die sich selbst Angst gegen den Migra­ti­ons­pakt schü­ren. ‚Sol­chen Leu­ten ist ent­schie­den enge­gen­zu­tre­ten, sie has­sen Men­schen, die sie erst noch ken­nen­ler­nen. Aus­gren­zung darf nicht gedul­det wer­den’, sag­te er vor der Voll­ver­samm­lung der Soros-Stif­tung.” (mehr hier)

Total
0
Shares
Vorheriger Beitrag

5. November 2018

Nächster Beitrag

8. November 2018

Ebenfalls lesenswert

26. Januar 2018

Leser *** hat die vor kur­zem hier ver­öf­fent­lich­te Ton­fol­ge a‑f-d (in d‑Moll) als Grund­bau­stein für ein klei­nes Opus…

30. Januar 2018

In prak­tisch jedem Text über Michel Hou­el­le­becq steht zu lesen, er sei ein Pro­vo­ka­teur. Also mich hat er…

15. September 2019

Die Sonn­ta­ge immer den Kühnsten! Der eine auto­ri­tä­re Cha­rak­ter, statt sich weg­zu­du­cken, sekun­diert dem ande­ren, eben­falls auf­ste­hen­den: „Es…

28. April 2019

Die Sonn­ta­ge …– dies­mal den Abschweifungen! Nach vie­len Jah­ren – es waren derer sage und stau­ne 28 –…