11. Dezember 2018

Wenn ich auf mei­nem Hän­di die Wor­te „von Deut­schen” ein­tip­pe, schlägt der gewief­te Satz­fort­set­zungs­au­to­mat als nächs­tes Wort „began­ge­nen” vor…

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Erin­nern Sie sich? Der „Glo­bal Com­pact for Migra­ti­on”, das hat Ihnen die Bun­des­re­gie­rung samt anhän­gen­der Pres­se zuletzt im Tagestakt ver­kün­det, ist recht­lich unver­bind­lich, eine rei­ne Gut­wil­lens­be­kun­dung, und wer das Gegen­teil sagt, ist ein rechts­po­pu­lis­ti­scher Het­zer, Feknjuhs­ver­brei­ter und Lügen­bas­tard. Wie etwa die­ser UNO-Spre­cher, der schon auf der ers­ten Pres­se­kon­fe­renz nach der Unter­zeich­nung von der „recht­li­chen Ver­bind­lich­keit die­ses Doku­ments” spricht („the legal­ly bin­ding natu­re of this docu­ment”, bei min. 6,45). 

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Einem Bei­trag auf einer steu­er­fi­nan­zier­ten extre­mis­ti­schen Web­sei­te – man betrach­tet dort Tho­mas Mann als „Geg­ner” (und Richard Wag­ner als Bewoh­ner der Wei­ma­rer Republik) –:

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ent­neh­me ich, dass der Pre­mi­um­jour­na­list Ulf Pos­ch­ardt den Erfolg der Grü­nen damit zu begrün­den geruh­te, dass deren Per­so­nal ein­fach „hot” sei (hier). War­um, frag­te ich mich, bin ich nicht sel­ber dar­auf gekom­men? Man muss schließ­lich nur hinschauen! 

Hier haben wir bei­spiels­wei­se den Frak­ti­ons­vor­stand der Grü­nen im Bundestag:

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Und hier die Bun­des­tags­vi­ze­prä­si­den­tin mit den ande­ren grü­nen (Vize-)PräsidentI*_nnen aus den Landesparlamenten:

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Und hier die baye­ri­sche Spitzenkandidatin:

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und sie fei­ern­de ande­re Spitzen:

landtagswahl bayern gruene habeck hofreiter

Beim Gugeln nach noch mehr hei­ßen Grü­nen stieß ich auf die­ses Foto der grü­nen Kom­mu­nal­wahl­kampf­bri­ga­de in Veits­höch­heim (Unter­fran­ken):

2013 Gruppenbild 2 Aufstellungsversammlung

Das Foto ist zwar schon ein paar Sün­den­jähr­chen alt, aber wie jeder Esel sieht, hat Pos­ch­ardt recht: Eine ist „hot”. Vor allem, wenn sie die Haa­re unge­schnit­ten trägt (liegt wahr­schein­lich noch wei­ter zurück, aber ich bin ja Teilzeitnostalgiker):

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Quod erat demonstrandum.

PS: Leser *** hat auf dem zwei­ten Foto ganz am ultra­rech­ten Rand ein Detail ent­deckt, das mir gar nicht auf­ge­fal­len ist, nämlich: 

Ausschnitt 1

                                 ***

„Heu­te mor­gen”, schreibt Lese­rin ***, „muss­te ich fest­stel­len, dass unser Ein­fahrts­tor, die Pfor­te und die dane­ben lie­gen­den Mau­ern (bei­des glück­li­cher Wei­se hoch) mit rotem Mör­tel­staub beschmiert wur­de, der lei­der färbt. Das ist ein ziem­li­cher Sach­scha­den, denn das war schon recht teu­er errich­tet. Mein Mann hat­te so etwas auf kurz oder lang erwar­tet und will jetzt nicht meh­re­re 10.000 € aus­ge­ben, um es wie­der in Ord­nung zu brin­gen, nur damit so etwas noch ein­mal pas­siert.
Was ich mich fra­ge: Ist das die neue Form von Erhe­bung in den Adels­stand? Und muss ich befürch­ten, dass Sohn Nr. 2, Offi­zier, ggf. auch Nach­tei­le durch mich erlei­det? Deutsch­land im Jah­re 2018. Mein Groß­va­ter kämpf­te gegen die Nazis. Sei­ne Erzäh­lun­gen ähneln dem, was heu­te geschieht, in fata­ler Wei­se. Was er nicht begrei­fen konn­te, war die all­mäh­li­che Ver­wand­lung von Men­schen, die eigent­lich intel­li­gent und gebil­det waren, in hirn­lo­se Mario­net­ten, die jeden Müll mach­ten und jedes Ver­bre­chen gut hie­ßen, wenn der Füh­rer es befahl. Und heu­te?

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