13. Dezember 2018

Im Netz wird unter halb­wegs obsku­ren Adres­sen kol­por­tiert, dass in höhe­ren Rän­gen der Frem­den­le­gi­on die Bemer­kung gefal­len sei, wenn die Regie­rung die Legi­on je gegen Fran­zo­sen ein­zu­set­zen geden­ke, wer­de das die letz­te Tat die­ser Regie­rung sein. Inwie­weit ein sol­ches Sze­na­rio auch nur ein Körn­chen Rea­li­täts­ge­halt hat – Macron wird kaum so när­risch sein, Mili­tär gegen die Gelb­wes­ten zu ent­sen­den –, sei hier irrele­vant; mir schoss aber ange­hörs die­ser Wor­te erst­mals ein belast­ba­rer Grund dafür durch den Kopf, war­um unter der Herr­schaft Mer­kels die Bun­des­wehr bis zur Hand­lungs­un­fä­hig­keit demo­liert wor­den ist …

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Der „Flücht­lings­blog­ger” (Bild) Aras B., 20, aus Lem­go (NRW), ist wegen sexu­el­ler Beläs­ti­gung in fünf Fäl­len zu 80 Sozi­al­stun­den ver­ur­teilt wor­den. Der Syrer, der im Qua­li­täts­or­gan Huf­fing­ton Post Kolum­nen schrieb oder unter sei­nem Namen schrei­ben ließ, hat Mit­schü­le­rin­nen begrapscht und sich ähn­li­che spät­pu­ber­tä­re Kin­ker­litz­chen geleis­tet, was im Grun­de belang­los wäre, hät­te er nicht zuvor oder zugleich diver­se rotz­löf­fel­fre­che Kolum­nen ver­fasst, in denen er (bzw. sein redak­tio­nel­ler Ghost­wri­ter) unter ande­rem ein Ver­bot der AfD, das Wahl­recht für „Flücht­lin­ge”, Geld und Hän­dis für „Flücht­lin­ge” und vor allem noch mehr „Flücht­lin­ge” for­der­te, sich mit­hin als „Vor­zei­ge-Migrant” prä­sen­tier­te. Gan­ze Wei­ber als Will­kom­men­ge­schen­ke hat er sich aber nicht zu for­dern getraut, und die Huff­po knau­sert doch sehr mit Hono­ra­ren (streng­ge­nom­men lie­fert auch kei­ner der dor­ti­gen Autoren einen Grund dafür, es anders zu hand­ha­ben). Ein ech­tes Dilem­ma! Ich emp­feh­le eine Auto­gramm­kar­te von Anet­ta Kaha­ne auf dem Nacht­schränk­chen als auto­se­da­ti­ve Erst­hil­fe-Maß­nah­me. Das Füh­re­rinn­nen­por­tät an der Wand allein scheint ja nicht hin­rei­chend zu wirken.

Noch schwe­rer zu sedie­ren, aber nicht min­der will­kom­men, sind bis­wei­len juve­ni­le Afgha­nen. Immer­hin schei­nen die­se ihr min­der­jäh­ri­ges Opfer vor­her ihrer­seits scho­nend sediert zu haben. Was eine 15jährige Bio­deut­sche in einem Asyl­heim bei einem Trupp jun­ger Schutz- und also Kuschel­be­dürf­ti­ger zu suchen hat, fra­gen Sie bit­te Ihren Arzt, Grü­nen-Abge­ord­ne­ten oder Apotheker. 

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