21. Januar 2019

Heu­te, geschät­ze Besu­che­rin, nur eine kur­ze Presse‑, Leser­brief- und Blogschau.

Die Eri­cus­spit­ze, schlägt Leser *** vor, soll­te in „Relo­ti­us­spit­ze” umbe­nannt wer­den.
Als Post­scrip­tum fügt er an: „Die Welt fragt heu­te ‚Ras­sis­mus – kann man noch nach Deutsch­land rei­sen?’ und ver­mel­det in einem ande­ren Text, dass eine Grup­pe Jugend­li­cher in Gel­sen­kir­chen (Anm. d. Verf.: das liegt in der Ban­lieue von Afri­ka) Rei­sen­de beläs­tigt habe. Ich wür­de vor­schla­gen, der­ar­ti­ge Arti­kel künf­tig auch über das ‚Aus­wär­ti­ge Amt’ in ara­bisch ver­brei­ten zu las­sen damit sich nicht noch mehr Migran­ten nach Deutsch­land in Lebens­ge­fahr begeben.”

                                    ***

„Was wir über Ange­la Mer­kel wis­sen und was wir nicht wis­sen
Was wir wis­sen
Hat den CDU-Vor­sitz an Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er abge­ge­ben
Was wir nicht wis­sen
Sind Mer­kel und Kramp-Kar­ren­bau­er zwei ver­schie­de­ne Per­so­nen?
Was wir wis­sen
Denkt die Din­ge vom Ende her
Was wir nicht wis­sen
Wei­ter denkt sie nicht?
Was wir wis­sen
Besei­tigt alle, die ihr im Weg ste­hen
Was wir nicht wis­sen
Wie­so besei­tigt sie auch alle ande­ren?
Was wir wis­sen
Ist die mäch­tigs­te Frau der Welt
Was wir nicht wis­sen
Wie fit ist Bat-Man?
Was wir wis­sen
Hat die deut­sche Wirt­schafts­po­li­tik der Nach­kriegs­zeit rui­niert
Was wir nicht wis­sen
Haben wir also immer noch Nach­kriegs­zeit?”
(Mehr von Euro­pä­ern gefor­der­te Afri­ka­ner­quo­ten für Asi­en hier.)

                                     ***

„Und es tut sich eben ein tie­fer Gra­ben auf, wenn die­je­ni­gen, die in Ber­lin zur #Unteil­bar-Demo ström­ten – einer mehr oder weni­ger deut­li­chen Pro-Regie­rungs-Demons­tra­ti­on im brei­ten Bünd­nis bis hin zu Anti­se­mi­ten und Isla­mis­ten – das im Gefühl tun kön­nen, auf der rund­um risi­ko­lo­sen Sei­te zu ste­hen, wäh­rend sich ein Mer­kel-muss-weg-Demons­trant fra­gen muss, ob er heil nach Hau­se kommt. 

Das alles weiß der Tages­spie­gel-Schrei­ber selbst­ver­ständ­lich. So viel Reflek­ti­on bleibt ihm ja trotz des milieu­be­ding­ten Dumm­stell­ver­suchs. Die­ses Wis­sen rutscht ihm in sei­nem Kom­men­tar an einer Stel­le auch promt her­aus, näm­lich dort, wo er die ‚Zei­ten’ beklagt, ‚in denen sich immer mehr Men­schen offen trau­en, rech­te Posi­tio­nen ein­zu­neh­men’. Wie­so müs­sen sie sich ‚offen trau­en’, wenn sie doch nichts ande­res als Gegen­ar­gu­men­te zu befürch­ten haben?” (Wei­ter hier.)

                                    ***

Zur ges­tern ver­link­ten Mel­dung, Wis­sen­schaft­ler hät­ten her­aus­ge­fun­den, dass vor etwa vier­ein­halb­tau­send Jah­ren die männ­li­che Bevöl­ke­rung der ibe­ri­schen Halb­in­sel von Schutz- oder eben Schatz­su­chen­den nahe­zu voll­stän­dig aus­ge­rot­tet wur­de, hält Leser *** kun­dig fest:

„Nicht nur die Ibe­rer, auch die rest­li­che euro­päi­sche Män­ner­welt erleb­te beim Ein­fall der Indo­eu­ro­pä­er einen ‚rät­sel­haf­ten’ gene­ti­schen Fla­schen­hals.” – Es folgt ein Link auf die­sen Text. – „Ein ande­rer Arti­kel, den ich gera­de nicht fin­de, berich­te­te von 3/4 aller euro­päi­schen Män­ner, die auf eine hand­voll Noma­den aus der (heu­te) rus­si­schen Step­pe zurück­ge­hen. Es schei­nen die vor­he­ri­gen (männ­li­chen) Euro­pä­er aber ech­te Tau­ge­nicht­se gewe­sen zu sein. Bis gene­ti­sche Ana­ly­sen von Män­ner- und (Haus-) Tier-DNA (z.B. das Woll­schaf war hier vor­her unbe­kannt) die Erobe­rung beleg­ten, ging die Archäo­lo­gie noch von einer evo­lu­tio­nä­ren Ent­wick­lung des Indo­ger­ma­ni­schen aus. Denn trotz ein­set­zen­der Grab­hü­gel­be­stat­tung habe es kei­ne kul­tu­rel­len Brü­che gege­ben. Abge­se­hen davon, dass die schon län­ger hier gelebt haben­den sei­ner­zeit anfin­gen, Pali­sa­den um ihre Dör­fer zu bau­en. (Die wuss­ten noch nicht, dass Gren­zen schüt­zen Unfug ist.)

Und: die Erobe­rung durch kul­tu­rell Unter­le­ge­ne, die sich kaum einen Mes­sing­dolch leis­ten konn­ten, sei doch recht unwahr­schein­lich, so eine The­se. Also wenn nicht die Frau­en alle fort­dau­ern­den kul­tu­rel­len Hin­ter­las­sen­schaf­ten erschu­fen, dürf­ten ein paar Män­ner sicher als Knech­te wei­ter gelebt haben – so lan­ge man sie brauchte. 

Da wird wohl klar, war­um die Archäo­lo­gen die Gene­ti­ker so über­haupt nicht zu schät­zen wis­sen… Aber alle Gene­ti­ker, bis auf Mr. Reich, wis­sen sich zu beneh­men, was zu Schlag­zei­len führt wie ‚Die Euro­pä­er sind ein bun­tes Völk­chen’. So bunt sind sie dann aber doch nicht. Bis auf eine klei­ne Popu­la­ti­on der ers­ten Bau­ern in der Ägä­is stammt die müt­ter­li­che DNA aller Euro­pä­er noch aus der Mit­tel­stein­zeit vor ca. 10.000 bis 40.000 Jah­ren. Die väter­li­chen DNA-Lini­en sind nicht so alt. Weder die der Stein­zeit­jä­ger noch die der ers­ten neo­li­thi­schen Bau­ern haben sich erhal­ten. Die von Nean­dertha­lern auch nicht:” – Es folgt noch ein Link, näm­lich die­ser.

„Dem geneig­ten Lai­en dürf­ten hier nun die feh­len­den gebär­fä­hi­gen Frau­en in den 7.000 Jah­re alten mit­tel­eu­ro­päi­schen Mas­sen­grä­bern, das Feh­len männ­li­cher bri­ti­scher DNA-Erbli­ni­en nach der Macht­über­nah­me durch Angeln und Sach­sen im nach­rö­mi­schen Bri­tan­ni­en und, um in die jün­ge­re Geschich­te zu wech­seln, die ‚Fami­li­en­grün­dun­gen’ im (nun nicht mehr ganz so gro­ßen) IS-Kali­fat ein deut­li­ches Zei­chen sein, wie Migra­ti­on auf die Ursprungs­be­völ­ke­rung wirk­te, wirkt und künf­tig wir­ken wird. Da ist der Mensch wohl recht sim­pel gestrickt. Bzw. der Mann als Mensch, der sich gene­tisch durch­set­zen wird.

Aber es gibt Hoff­nung. Nach­dem Nord­stream 2 und der Aus­tausch von Atom- und Koh­le­strom gegen Strom aus rus­si­schem Erd­gas abge­schlos­sen sein wird, dürf­te Russ­land ein gestei­ger­tes Inter­es­se an funk­tio­nie­ren­den euro­päi­schen Satrapenwirtschaften/ ‑staa­ten haben. Not­falls dürf­te dann hier die ‚Grup­pe Wag­ner’ für Ord­nung sor­gen. Ob in Skin­head- oder Anti­fakluft wird sich zeigen.”

                                      ***

Was nun wie­der­um den Mann als sol­chen, näher­hin sei­ne Bedeu­tung für die Pro­duk­ti­ons­ver­hält­nis­se an der Relo­ti­us­spit­ze betrifft, stellt Had­mut Danisch in erfri­sche­ner Unbe­küm­mert­heit klar:

„Inter­es­sant auch, dass man alles Nega­ti­ve der Geschich­te fest an den Män­nern als dem toxi­schen Geschlecht annageln will, und auf Geschlech­ter­ste­reo­ty­pe besteht, wäh­rend man bei allem Posi­ti­ven die Geschich­te umschrei­ben und nach­wei­sen will, dass es in Wirk­lich­keit von einer Frau oder wenigs­tens einer Tran­se erfun­den wor­den sei. So eine Rosi­nen­pi­cke­rei. Selek­ti­ver Blick. Es ist nicht so, dass die Män­ner den Krieg gemacht haben. Selek­ti­ves Betrach­ten ist näm­lich auch Lügen. Es ist so, dass die Män­ner in der Geschich­te prak­tisch alles gemacht haben, wozu man eben etwas machen muss­te, unse­re gesam­te moder­ne und auch die alte Zivi­li­sa­ti­on geschaf­fen. His­to­ri­sche Dar­stel­lun­gen vom Bau­er oder Jäger zei­gen immer Män­ner. Frau­en eher als Huren oder Tem­pel­pries­te­rin­nen. Ohne Män­ner wären wir nie von den Bäu­men her­un­ter­ge­kom­men. Und wer hat den Spie­gel gemacht, des­sen Druck­ma­schi­nen und die Com­pu­ter und das Gebäu­de und die Web­sei­ten? Wer fährt die Exem­pla­re aus? Män­ner. Auf die Idee, dafür mal Dan­ke zu sagen, kom­men die aber nicht.

Oder anders gesagt: Ohne Män­ner wäre der Spie­gel nicht mög­lich, hät­ten die kei­nen Strom, kein Haus, kei­ne Dru­cke­rei, gar nichts. Ohne Frau­en funk­tio­niert der Spie­gel pri­ma, kam ja auch ohne aus. Vie­le Zei­tun­gen funk­tio­nie­ren pri­ma ohne Frau­en. Ohne Män­ner geht gar nichts.”

                                      ***

Leser *** sen­det die­sen Bei­trag, der „von einem Radio­mo­de­ra­tor aus Öster­reich” stam­men soll, also nur mit dem Rück­fall in schlimms­te Zei­ten und deren Gedan­ken­gut erklärt wer­den kann: 

„Wir brau­chen die Migra­ti­on, weil Deut­sche zu wenig Kin­der bekom­men und die Bevöl­ke­rung überaltert? 
Das kann man ändern.
Stel­len wir uns ein­fach mal vor, Kin­der­gär­ten wür­den im sel­ben atem­be­rau­ben­den Tem­po wie Asyl­hei­me aus dem Boden schie­ßen. Neu­ge­bo­re­ne erhal­ten 2500 Euro Willkommensgeld. 
Der Staat zahlt für jedes Kind 33 Euro/Tag für des­sen Unter­brin­gung. Das Kin­der­geld wird auf das Hartz IV-Niveau erhöht samt Wohn­kos­ten.
Hun­der­te Gut­men­schen ste­hen mit Blu­men­sträu­ßen vor der Ent­bin­dungs­kli­nik. Öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel sind für Kin­der kos­ten­los. Genau wie Tages­ein­rich­tun­gen, Sport­ver­ei­ne und Universitäten. 
Kin­der­feind­lich­keit wird als Volks­ver­het­zung geahn­det. Die Ver­sor­gung mit Mit­tag­essen wird übernommen.
Gut­her­zi­ge Bür­ger spen­die­ren das ers­te Fahr­rad und Arbeits­lo­se repa­rie­ren die­se. Bei Lern­schwa­chen erfolgt kos­ten­lo­se Nachhilfe. 
Wenn Kin­der ohne Früh­stück in die Schu­le kom­men, ste­hen die Lin­ken und Grü­nen mit Fress­beu­teln bereits im Schulhof. 
Arme, hyper­in­tel­li­gen­te Kin­der müs­sen nicht mehr als Fabrik­ar­bei­ter malo­chen, weil der Staat ihr Poten­ti­al erkennt und die vol­len Kos­ten ihrer Aus­bil­dung übernimmt!
Dum­me müss­ten nicht mehr in die Poli­tik, weil auch für sie ein men­schen­wür­di­ges Dasein gesi­chert ist, ohne grö­ße­ren Scha­den anzurichten. 
Und die Gefäng­nis­se wären leer, weil wir nicht mehr unser Augen­merk auf die Inte­gra­ti­on aus­län­di­scher Kri­mi­nel­ler rich­ten müss­ten, son­dern auf die natür­li­che Inte­gra­ti­on unse­rer Kin­der in eine soli­da­ri­sche Gesellschaft!”

                                      ***

Noch zum Vori­gen. „Ich bin im Liba­non gebo­ren und auf­ge­wach­sen, dem ein­zi­gen ehe­mals mehr­heit­lich christ­li­chen Land im Nahen Osten. Wir waren offen, fair, mul­ti­kul­tu­rell und tole­rant. Wir waren stolz auf unse­ren Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus. Wir hat­ten offe­ne Gren­zen, jeder war will­kom­men. (…) Mit dem Wachs­tum der mus­li­mi­schen Bevöl­ke­rung schwand die Tole­ranz im Land (…) Sie kamen in den Liba­non und nutz­ten unse­re Offen­heit, Fair­ness, Tole­ranz, den Mul­ti­kul­tu­ra­lis­mus und die Demo­kra­tie, um unse­re Demo­kra­tie aus­zu­he­beln. (…) Ich wuss­te schon als zehn­jäh­ri­ges Kind, dass man mich töten woll­te, bloß weil ich in den christ­li­chen Glau­ben hin­ein­ge­bo­ren wor­den war.” (Mehr Anhalts­punk­te für eine ver­fas­sungs­schutz­re­le­van­te Feind­se­lig­keit gegen­über einer Reli­gi­on hier.)

                                     ***

„Ein 25 Jah­re alter Syrer soll in sei­ner Hem­min­ger Flücht­lings­un­ter­kunft gleich zwei Brän­de ver­ur­sacht haben. Doch offen­bar beschäf­tig­te der Mann schon lan­ge vor dem Brand die Poli­zei und die Behör­den” (hier).
Will­kom­men!

„Schwe­re Mes­ser­at­ta­cken neh­men in Bochum deut­lich zu” (hier).
„Seid uns zum zwei­ten Mal will­kom­men!” („Zau­ber­flö­te”)

„Am Sams­tag, 19.01.2019 gegen 20:45 Uhr kam es in der Gel­sen­kir­che­ner Alt­stadt im Bereich des Haupt­bahn­ho­fes zu einem Groß­ein­satz der Poli­zei. Zuvor war dort eine Grup­pe von 20 – 30 Jugend­li­chen, über­wie­gend mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund auf­ge­fal­len, die dort unter ande­rem Pas­san­ten anpö­bel­ten, Feu­er­lö­scher ent­leer­ten und den Not-Aus der Roll­trep­pen betä­tig­ten, wor­auf­hin BOGES­TRA-Mit­ar­bei­ter, die zuvor mit einem Schot­ter­stein bewor­fen wur­den, die Grup­pe auf­for­der­ten den U‑Bahn-Bereich zu ver­las­sen und die Poli­zei ver­stän­dig­ten” (hier).
Will­kom­men auch euch, bereits ein­gangs erwähn­te Freunde!

                                      ***

Unge­wöhn­lich vie­le Frau­en­mor­deÖster­reich plant EU-wei­te „Akti­on“ gegen straf­fäl­li­ge Ausländer

„Unge­wöhn­lich vie­le Frau­en­mor­de: Öster­reich plant EU-wei­te ‚Akti­on’ gegen straf­fäl­li­ge Aus­län­der” (hier).
Nazis.

                                      ***

Mit die­sem empö­ren­den sog. sati­ri­schen Wochen­rück­blick, mit wel­chem sich ser­vus-tv end­gül­tig als ein Sen­der ent­larvt, dem man all­mäh­lich den Kampf gegen rechts ansa­gen und auf des­sen Sper­rung oder Bestrei­chung mit Stör­si­gna­len jede anstän­dig Geblie­be­ne drän­gen soll­te – sie­he auch hier –, will ich’s für heu­te bewen­den lassen.

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