5. Mai 2019

„Wir sind Kli­ma­ner. Wir essen nichts War­mes.„
Bernd Zel­ler

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„Sozia­lis­mus ist die Phi­lo­so­phie des Ver­sa­gens, das Cre­do der Igno­ranz und das Glau­bens­be­kennt­nis des Neides.”

Also sprach Win­s­ton Chur­chill über Kevin Kühnert.

Was pas­sie­ren wür­de, wenn Gesinngssim­pel wie der Juso-Vor­sit­zen­de Gele­gen­heit erhiel­ten, zu Umver­tei­lungs- und Selbst­er­hö­hungs­zwe­cken in ein kom­ple­xes Sys­tem ein­zu­grei­fen, hat Alex­an­der Wendt in knap­pen Stri­chen beschrie­ben – anhand der zwar nahe­lie­gen­den, aber bezeich­nen­der­wei­se in den Medi­en nicht gestell­ten Fra­ge, wem BMW eigent­lich gehört (näm­lich sei­nen Aktio­nä­ren), und was alles an die­sem Sys­tem hängt:

„An der Bör­se gehört die BMW-Aktie zu den lang­wei­li­gen Papie­ren, die sich über Jah­re hin­weg ohne extre­me Schwan­kun­gen bewe­gen, und eine zwar nicht gewal­ti­ge, aber zuver­läs­si­ge Divi­den­de aus­schüt­ten. Für Inves­to­ren mit gro­ßer Gewinn­erwar­tung kommt sie des­halb nicht in Fra­ge, dafür um so mehr für Wert­pa­pier­ein­käu­fer von Lebens­ver­si­che­run­gen und Betriebs­ren­ten­fonds. Wer eine Lebens­ver­si­che­rung, einen Ries­ter-Ver­trag oder eine bran­chen­spe­zi­fi­sche Zusatz­al­ters­vor­sor­ge besitzt, der ist auch mit ziem­lich gro­ßer Wahr­schein­lich­keit indi­rek­ter Eig­ner von BMW-Akti­en. Und jeder Käu­fer eines Akti­en­fonds, der den Dax abbil­det, sowie­so. BMW gehört also schon einem Kol­lek­tiv: näm­lich den­je­ni­gen, die Antei­le an dem Kon­zern erwor­ben haben, weil sie glau­ben, dass nur sie selbst sich aus dem Elend erlö­sen kön­nen. Wahr­schein­lich sind mehr Ein­zel­per­so­nen auf die eine oder ande­re Wei­se an BMW betei­ligt als über das Mit­glieds­buch an der SPD.”

Das ist also der Per­so­nen­kreis, den Küh­nert ent­eig­nen möchte. 

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Zwei par­al­le­le Bei­trä­ge mit sehr diver­gie­ren­den Befun­den im Spie­gel fügen sich zu einem erhel­len­den Gan­zen: ein Hin­weis auf eine Foto-Repor­ta­ge über die schlech­te Behand­lung von Migran­ten in Süd­eu­ro­pa zum einen, ein aus­führ­li­cher Arti­kel über einen Syrer namens Fadi Kar­ram, der nun zu den „neu­en Deut­schen” (Münkler/Münkler) gehört, zum ande­ren. Da uns Letz­te­rer hin­ter der Bezahl­schran­ke vor­ge­stellt wird, mir ein freund­li­cher Leser aber den gesam­ten Text zumail­te, zitie­re ich ein bis­serl daraus. 

Der besag­te Gevat­ter Kar­ram hol­te, nach­dem er in Ham­burg ange­langt war, sei­ne Ehe­frau via Flug­zeug aus der vom Bür­ger­krieg recht unbe­hel­lig­ten syri­schen Haupt­stadt nach ’schland, was sein deut­scher Men­tor und väter­li­cher Freund Horst von Howe so schil­dert: „Wäh­rend Fadi im Lager leb­te, wohn­te sei­ne Frau Leen noch immer in Damas­kus. Es gab also den Plan, sie nach Deutsch­land zu holen. Als alles vor­be­rei­tet war, habe ich Fadis Bru­der 700 Euro gege­ben. Der Bru­der traf am Ham­bur­ger Haupt­bahn­hof einen Mit­tels­mann, der ver­sprach, das Geld irgend­wie nach Damas­kus zu brin­gen. Gleich­zei­tig habe ich Kon­takt zum Aus­wär­ti­gen Amt in Ber­lin auf­ge­nom­men, eben­so zum Roten Kreuz. Schließ­lich bekam Leen ein Visum. 500 Euro zahl­te Fadi mir in Raten zu 50 Euro zurück, den Rest habe ich ihm erlas­sen. Als Fadi Leen am Flug­ha­fen abhol­te, war ich dabei. Es war das ein­zi­ge Mal, dass ich sie ohne Kopf­tuch gese­hen habe. Bis heu­te gibt sie mir nicht die Hand.„
Kar­ram ergänzt: „Es ist ein­fach ver­bo­ten, ein Ver­ge­hen gegen­über Gott. So ist das im Islam: ein reli­giö­ses Gebot, an das man sich hal­ten muss. Genau­so ist es mit dem Kopf­tuch. Nur Gesicht und Hän­de dür­fen zu sehen sein. Der Nikab ist zu viel, der Hid­schab ist das Rich­ti­ge. Das Kopf­tuch trägt sie auch für mich. Es ist ein Aus­druck der Treue.”

Wenn Howe das Paar in ein deut­sches Restau­rant ein­la­den will, leh­nen die bei­den dan­kend ab, denn was ihnen dort auf den Tisch gestellt wür­de, ist ja haram. Die selbst­ver­ständ­lich trotz­dem Will­kom­me­nen woh­nen in einer Woh­nung, die ihnen inzwi­schen nicht mehr gut genug ist. Im Text liest sich das so:
„Howe: Sie wol­len eine grö­ße­re. Ganz ehr­lich: Ich könn­te in der Woh­nung, die sie jetzt haben, mit mei­ner Frau gut woh­nen. Ich habe zu Fadi gesagt: Wohl­stand geht immer. Bes­ser geht immer. Aber dei­ne Woh­nung zah­le ich von mei­nen Steu­ern.
Fadi Kar­ram bekommt im Monat 815 Euro Hartz IV (für sich, sei­ne Frau und sei­ne Toch­ter), die Mie­te in Höhe von 580 Euro wird vom Job­cen­ter über­nom­men. Fern­se­hen ist frei, eben­so die Krankenversicherung.”

Und noch ein fröh­li­cher Passus:

„Kar­ram: Es ist ein Geben und ein Neh­men, so sehe ich das. Die deut­sche Regie­rung ist doch nicht dumm. Es ist eine Inves­ti­ti­on in die Zukunft. Was wir jetzt bekom­men, geben wir in der Zukunft zurück. Ich sehe nur die Eile nicht ein. Nach Arbeit gesucht habe ich noch nicht. Irgend­wie habe ich mich nicht gefühlt.”

Dar­über zu befin­den, ob die­se Regie­rung dumm ist, wäre erst mög­lich, nach­dem gesi­cher­te Erkennt­nis­se dar­über vor­lä­gen, was sie eigent­lich vor­hat­te. Das­sel­be gilt für die Beant­wor­tung der Fra­ge, ob die deut­sche Ver­si­on der Ein­wan­de­rung eine Inves­ti­ti­on in die Zukunft sei: Auch hier wäre vor­her zu klä­ren, in wel­che oder wes­sen Zukunft, also wel­cher eth­ni­schen Milieus, wel­cher Kul­tur­tech­ni­ken, wel­cher Indus­trien, For­schungs­zwei­ge, Tech­no­lo­gien, wel­cher Lebens­wei­se, wel­cher Glau­bens­ge­mein­schaf­ten, wel­cher Kon­flikt­be­wäl­ti­gungs­stra­te­gien… Jene des Islam dürf­te immer­hin fürs ers­te gesi­chert sein.

Wei­ter im Spie­gel: „Manch­mal hat Horst von Howe Sor­ge, dass Deutsch­land sich mit den Flücht­lin­gen über­nimmt. Howe: Ich mache es für Deutsch­land, so sehe ich das. Ich habe Angst, dass Deutsch­land Mer­kels Ver­spre­chen nicht ein­lö­sen kann. Wir wer­den damit leben müs­sen, dass vie­le Flücht­lin­ge ihren Lebens­un­ter­halt nicht ver­die­nen kön­nen. Die Genera­ti­on von Fadi nicht. Manch­mal habe ich den Ein­druck, sie ver­ach­ten uns. Sie haben kei­nen Respekt vor uns. Sie lachen uns aus.
Ob er das Gefühl habe, dass die Syrer Respekt vor ihm hät­ten, hat ihn sei­ne Frau mal gefragt.
‚Vor mir ja’, hat er geant­wor­tet. ‚Aber nicht vor Deutschland.’ ”

Bes­ser kann man wahr­schein­lich nicht erklä­ren, war­um die Süd­eu­ro­pä­er Migran­ten unfreund­lich behandeln.

(Natür­lich gibt es auch bedau­erns­wer­te Ein­zel­fäl­le von wirk­li­chen Flücht­lin­gen, also von Not­lei­den­den und Ver­folg­ten, denen zu hel­fen sowohl die Nächs­ten­lie­be als auch gewis­se inter­na­tio­na­le Vein­ba­run­gen gebie­ten, aber dank Frau Mer­kel haben die Deut­schen mit kri­mi­nel­len, fana­ti­schen und unver­schäm­ten Migran­ten mitt­ler­wei­le so viel schlech­te Erfah­run­gen gemacht, dass der Wunsch nach Dif­fe­ren­zie­rung der­zeit schnel­ler dahin­schwin­det als angeb­lich Nord­pol, Regen­wald, Klei­ne Huf­ei­sen­na­se und Eisbär.)

PS: Medi­en­be­rich­ten zufol­ge ist Moham­med inzwi­schen der häu­figs­te Vor­na­me für Neu­ge­bo­re­ne in Ber­lin, und Frau Che­bli hat tri­um­phie­rend get­wit­tert, sie und ihres­glei­chen wür­den schon dafür sor­gen, dass das so bleibt (ehe­dem sah sie’s anders, tak­tisch nur). Man darf sich aus­ma­len, wel­ches Daseins­pro­gramm einem so Benams­ten in die Wie­ge gelegt wird.

„Eine Isla­mi­sie­rung fin­det nicht statt. Es han­delt sich nur um den ara­bi­schen Ali­as­na­men von Hei­ko.
Ihre Bun­des­re­gie­rung”

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Und noch­mals: Ich will nicht, dass ich über mei­ne Steu­ern indi­rekt Men­schen ali­men­tie­re, die mei­ne Kul­tur ver­ach­ten, ihren Lebens­un­ter­halt nicht sel­ber ver­die­nen wol­len, ihren Köh­ler­glau­ben ver­brei­ten und mei­nes­glei­chen mit ihrer (von mir mit­aus­ge­hal­te­nen) Kin­der­schar eth­nisch-kul­tu­rell auf mitt­le­re Sicht ver­drän­gen. Die­ser Satz ist übri­gens welt­weit Main­stream, in ganz Asi­en, in Aus­tra­li­en, Russ­land, Ost­eu­ro­pa, Isra­el, sogar in der isla­mi­schen Welt. Nur in Deutsch­land (und in Tei­len Fan­k­reichs und Schwe­dens) bist du damit ein Nazi.

Deutsch­land 1933: Eine Hor­de Nazis, umge­ben von einer Welt von Fein­den bzw., in spä­te­rer Les­art, Guten.
Deutsch­land 2019: Eine Her­de Guter, umge­ben von einer Welt von Nazis.

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Leser *** schreibt zu der wun­der­li­chen „Volt”-Partei, die in die­sem Jahr plötz­lich zur Euro­pa­wahl auf­taucht und Pla­ka­te auf­stellt, neben denen sich die übli­chen Pro­duk­te par­tei­po­li­ti­schen Min­der­sinns fast schon qua­li­fi­ziert aus­neh­men (Acta vom 3. Mai): „Als mir neu­lich in Ham­burg meh­re­re Ver­tre­ter die­ser Mikro­par­tei Wahl­fly­er in die Hand drü­cken woll­ten und dann noch ein Arti­kel in der Welt erschien” – die­ser Schmalz­text näm­lich –, „kam mir das schon irgend­wie spa­nisch vor. Merk­wür­di­ge Far­ben, juve­ni­le Vor­stän­de aus der omi­nö­sen ‚Wirt­schaft’ (McK­in­sey), ein Jubel­per­ser­ar­ti­kel in der Welt, und die haben auf ein­mal die finan­zi­el­len Res­sour­cen, eine euro­päi­sche Bewe­gung aus dem Boden zu stampfen?”

Der Kopf von „Volt” heißt Dami­an Boe­sela­ger. Wiki­pe­dia zufol­ge initi­ier­te Boe­sela­ger anno 2012 ein jouna­lis­ti­sches Rei­se­pro­jekt, Europ­skop, dass ihn in 20 euro­päi­sche Haupt­städ­te führ­te: „Ziel des Pro­jek­tes war es, mit jun­gen Men­schen in Euro­pa über die Zukunft des Kon­ti­nents zu dis­ku­tie­ren und dazu auch Jouna­lis­ten, Wis­sen­schaft­ler, Poli­ti­ker und Akti­vis­ten zu inter­view­en. Die drei ver­öf­fent­lich­ten ihre Rei­se­be­rich­te auf euroskop.org. Print-Arti­kel erschie­nen in The Euro­pean und Die Zeit.„

Die Eigen­tü­mer von euroskop.org, schreibt ***, „haben lei­der die Sei­te von Inhal­ten befreit. Scha­de, denn war­um soll­te man die euro­pa­be­geis­ter­ten jun­gen Leu­te auf ihrer Lust­rei­se nicht im Nach­hin­ein auf ihrer Rei­se beglei­ten dür­fen? Wir schau­en in die Way­back­ma­schi­ne und was fin­den wir denn da?” (Das näm­lich.) „Ach, sieh an: die Open Socie­ty Foun­da­ti­on des Herrn Geor­ge Soros. Honi soit qui mal y pense!”

                                    ***

„Wenn das freie Wort Gehör fin­det, die Wahr­heit zu ihrem Recht kommt, die Lüge ent­tarnt wird, wenn Unbe­que­mes ohne Furcht aus­ge­spro­chen wer­den kann, wenn die Mäch­ti­gen kri­ti­siert wer­den und die Schwa­chen eine Stim­me bekom­men, wenn all das mög­lich ist Tag für Tag, dann sind das gute Nach­rich­ten für die Demokratie.”

Ich war ges­tern mit dem Jüngs­ten im Kino und sah die­sen Spot, mir sagend: Schau an, schau an, da ver­sucht das jour­na­lis­ti­sche Löwen­bräu, sich als Augus­ti­ner zu verkaufen…

 

                                    ***

Zufäl­li­ge Parallellektüre:

„Der Vogel Strauß ist das ein­zi­ge Tier der Schöp­fung, das sei­nen Daseins­zweck nicht ver­fehlt hat. Es gibt dem Men­schen ein Sinn­bild an die Hand.” 

(Albert Vigol­eis The­len, „Die Insel des zwei­ten Gesichts”)

„Dass ihm ein gutes flug­fä­hi­ges Flü­gel­paar fehlt, ist jedoch kein Man­gel; wie näm­lich scharf­sin­nig fest­ge­stellt wur­de, fliegt der Strauß sowie­so nicht.”
(Ambro­se Bier­ce, „Des Teu­fels Wörterbuch”)

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Aber die Sonn­ta­ge immer…!

Eben war ich im Prinz­re­gen­thea­ter, wo Igor Levit Beet­ho­vens letz­te drei Kla­vier­so­na­ten spiel­te, ein Amt, des­sen sich der Pia­nist ohne Fehl und Tadel ent­le­dig­te, mit geschmack­vol­ler Über­be­to­nung der zar­ten und lei­sen Pas­sa­gen im drit­ten Satz von Opus 110 und im Varia­tio­nen­satz von Opus 111. Der aus­ver­kauf­te Saal dank­te es ihm mit stan­ding ova­tions, und neu­er­lich bewies Levit Geschmack, indem er sich nicht dazu hin­rei­ßen ließ, „Il tes­ta­men­to” eine Zuga­be fol­gen zu lassen.

Apro­pos Opus 110: Nach dem kata­stro­phi­schen Ein­bruch des Mol­to alle­gro wirft Beet­ho­ven bekannt­lich im fol­gen­den drit­ten Satz mit Ada­gio, Fuga und Alle­gro jeg­li­che Sona­ten­form­kon­ven­ti­on über die Reling, wobei er im Ada­gio eine so herz­zer­knül­len­de, tod­trau­ri­ge Kla­ge anstimmt, dass am eigent­li­chen Gegen­stand die­ses Sat­zes kaum Zwei­fel bestehen dürf­ten. Unter unse­ren Alt­vor­dern wur­de Opus 110 als „Dank­ge­sang eines Gene­se­nen an Gott” ver­stan­den. Inter­es­sant in die­sem Zusam­men­hang sind die acht cre­scen­die­ren­den G‑Dur-Akkor­de im Bass, mit denen ab Takt 132 die Kla­ge endet – „hier wird aus dem fast ver­en­den­den Puls­schlag ein immer mehr anschwel­len­der Klang, der wie Glo­cken hallt und die Wen­dung bestä­tigt. Her­me­neu­tik? Gewiß!” (Jür­gen Uhde, Beet­ho­vens Kla­vier­so­na­ten, Bd. III) Ein brief­be­freun­de­ter Musi­ker schrieb mir ein­mal, er inter­pre­tie­re die­se Schlä­ge als eine Adap­ti­on jener berühm­ten Stel­le im Faust I, wo die in sein Stu­dier­zim­mer drin­gen­den Glo­cken­tö­ne den Dok­tor vom Sui­zid abhal­ten, eine, wenn Sie mich fra­gen, sin­ni­ge und stim­mi­ge Spe­ku­la­ti­on.
 

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