4. November 2019

Der geschätz­te Besu­cher des klei­nen Eck­la­dens sei hier­mit in Kennt­nis gesetzt, dass ich mich für die ers­ten drei Novem­ber­wo­chen in eine Schreib­klau­sur zurück­ge­zo­gen habe, um ein Büch­lein her­vor­zu­krei­ßen. Das heißt, ich über­flie­ge mei­ne Mails nur noch des abends und wer­de mich auch mit Ein­trä­gen zum Tages­sche­hen auf spo­ra­di­sche soge­nann­te Postings beschränken. 

Die Lesung am Mitt­woch in der Biblio­thek des Kon­ser­va­tis­mus zu Ber­lin fin­det selbst­ver­ständ­lich statt (ist aber bereits ausgebucht).

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Nach­dem bekannt wur­de, dass bei den grü­nen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Clau­dia Roth und Cem Özde­mir Mord­dro­hun­gen ein­ge­gan­gen sind, die mut­maß­lich aus einem rechts­ex­tre­men Milieu stam­men, hat Innen­mi­nis­ter See­hofer eine „hoch­pro­ble­ma­ti­sche Ver­ro­hung unse­rer Gesell­schaft” beklagt. Der Vor­fall schaff­te es an zwei Aben­den in die Haupt­nach­rich­ten der Tages­schau.

Als ein Eri­tre­er in Frank­furt eine Mut­ter und ihr Kind vor den ein­fah­ren­den ICE stieß, beklag­te See­hofer kei­ne Ver­ro­hung der Gesell­schaft. Als in Lim­burg ein allah­lob deut­scher Staats­bür­ger, wenn­gleich mit dem exis­tenz­ver­edeln­den und in die­sem Fal­le tune­si­schem Hin­ter­grund, sei­ne abtrün­ni­ge Ehe­frau auf offe­ner Stra­ße mit einem Beil in Stü­cke schlug, beklag­te See­hofer kei­ne Ver­ro­hung der Gesell­schaft. Auch nach­dem am ver­gan­ge­nen Sonn­tag zwei ver­mumm­te Links­ex­tre­mis­ten in die Woh­nung der Pro­ku­ris­tin einer Leip­zi­ger Immo­bi­li­en­fir­ma ein­dran­gen, der Frau mehr­mals mit der Faust ins Gesicht schlu­gen und sich dann auf indy­m­e­dia ihrer Man­nes­tat rühm­ten, blieb der Innen­mi­nis­ter stumm.

Wahr­schein­lich erwacht Onkel Horst nur dann aus sei­nem meta­phy­si­schen Schlum­mer, wenn er die Leu­te, die bedroht wer­den, zufäl­lig kennt. 

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Im Beken­ner­schrei­ben der Anti­fa-Hel­den, die der Pro­ku­ris­tin die Fres­se poliert haben, heißt es: „Wir freu­en uns, wenn sich der Bau von Luxus­woh­nung o.Ä. ver­zö­gert, den­ken aber, dass die­se Akti­ons­form ange­sichts voll­um­fäng­li­cher Ver­si­che­rungs­ab­de­ckung nur sym­bo­li­schen Cha­rak­ter hat. Wir haben uns des­we­gen ent­schie­den, die Ver­ant­wort­li­che für den Bau eines pro­ble­ma­ti­schen Pro­jekts im Leip­zi­ger Süden da zu tref­fen, wo es ihr auch wirk­lich weh tut: in ihrem Gesicht.” Nur Bild Leip­zig hat etwas aus­führ­li­cher über die­sen Vor­fall berich­tet. In der säch­si­schen Stadt haben Links­ex­tre­mis­ten mit Ter­ror-Anschlä­gen auf Bau­stel­len zuletzt zwei­stel­li­ge Mil­lio­nen­schä­den angerichtet. 

Eine Skan­da­li­sie­rung sol­cher Taten wür­de davon ablen­ken, dass der Feind rechts steht.

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Apro­pos Anti­fa. Das hier woll­te schon seit Lan­gem posten:

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Fund bei Danisch:

„Ein Leser fragt an, wie sich inner­halb von nur 2 Tagen die Pres­se­pro­pa­gan­da so dre­hen kann:

Die WELT, 1.11.2019: 360.000 Jobs in der deut­schen Auto­in­dus­trie gefähr­det

Die WELT, 3.11.2019: Deut­scher Arbeits­markt braucht auf Dau­er jähr­lich 400.000 Zuwan­de­rer

Weiß ich nicht.

Befehl von oben?”

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Der Ber­li­ner Migra­ti­ons­for­scher Her­bert Brü­cker ver­kün­det die fro­he Bot­schaft, dass der Anteil der Bür­ger mit aus­län­di­schen Wur­zeln in Deutsch­land bis zum Jahr 2040 auf bis zu 40 Pro­zent stei­gen wer­de. Eine Pro­gno­se für 2080 gab er offen­bar nicht ab. Ab wann die rech­te Ver­schwö­rungs­theo­rie, hier fin­de ein Bevöl­ke­rungs­aus­tausch statt, end­lich unter Stra­fe gestellt wird, regelt dem­nächst ein Bundesgesetz. 

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Ein Tag mit ZDF-Info:

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Eine rus­si­sche Pia­nis­tin, die an einer Schu­le in einer chi­ne­si­schen Metro­po­le Kla­vier­un­ter­richt gibt, ist vom Schul­di­rek­tor ver­mahnt wor­den. Sie, eher blond, hat­te ihren Urlaub in Thai­land ver­bracht und war sehr gut gebräunt zurück­ge­kehrt. Der Schul­lei­ter beschied ihr, man kön­ne mit so einem Aus­se­hen unmög­lich Kin­dern Kla­vier­un­ter­richt ertei­len; sie möge am bes­ten eine Woche daheim bleiben.

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Also einen gewis­sen schwar­zen Humor schei­nen die Inder zu haben:

2037811 1 articledetailbig Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommt am Denkmal Raj Ghat nach einer Gedenkzeremonie fuer Mahatma Gandhi eine Plakette mit den Seven Social Sins . Fot

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