13. Dezember 2019, Tag der guten Hoffnung

Boris

Fro­he Kun­de kam des nachts über den Ärmel­ka­nal: So wie sie sich bereits gegen die Euro­pa­zwangs­ver­ei­ni­ger Napo­le­on und A. Hit­ler stell­ten, sagen sich die Bri­ten nun auch von der EUdSSR los. Gera­de noch recht­zei­tig, wird es ein­mal hei­ßen, ent­spran­gen sie dem Nar­ren­fest, selig auf ihrem Eiland gebor­gen, wobei die eis­kal­te Alles-Abwick­le­rin Ursu­la von der Ley­en mit ihrer Ankün­di­gung, die EU wer­de in den nächs­ten zehn Jah­ren eine Bil­li­on Euro­nen für den soge­nann­ten Kli­ma­schutz ver­pul­vern, „damit von 2050 an kei­ne neu­en Treib­haus­ga­se mehr in die Atmo­sphä­re gelan­gen”, und es wer­de nur ein Anfang sein, das bri­ti­sche Ser­vus erheb­lich erleich­tert haben dürf­te. Auch den drit­ten, nun­mehr öko­lo­gi­schen Russ­land­feld­zug („Green Deal”) wer­den die Bri­ten aus der Distanz ver­fol­gen. Heu­er müs­sen sie kei­ne Trup­pen, kei­ne Flot­te, kei­ne Roy­al Air For­ce schi­cken; die­ses Water­loo wer­den sich die tha­na­to­p­hi­len Festlands(west)euopäer ganz allein bereiten.

PS: Ein­fach phan­tas­tisch, die­ser Kom­men­tar des kanz­ler­amts­na­hen DDR-Fern­se­hens über den bösen Clown von der Insel, der den Bre­x­it nie hin­be­kom­men wird… Das muss in die End­los­schlei­fe im Pub! Cheers! 

 
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Was machen eigent­lich die Sek­ten­be­auf­trag­ten heu­te?, erkun­digt sich Leser *** und sen­det mir fol­gen­den Link.

Noch dazu: Ein paar berü­cken­de State­ments von IPCC-Exper­ten gegen den IPCC fin­den Sie hier.

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„Ein Freund aus mei­ner Hei­mat­stadt schrieb mir heu­te: ‚Mei­ne Frau unter­rich­tet an einer Augs­bur­ger Berufs­schu­le, ges­tern kamen zwei Schü­ler auf sie zu und teil­ten ihr mit, dass sie den Täter aus der frü­he­ren Schu­le ken­nen und beschrie­ben ihn als einen sehr bos­haf­ten gewalt­be­rei­ten Men­schen, vor dem alle Angst hat­ten, der in der Schu­le nur Pro­ble­me gemacht hat, Dro­gen und Alko­hol war auch ein The­ma bei ihm. Also von wegen ein hilfs­be­rei­ter anstän­di­ger Jun­ge!’ ”
(Mehr zum Augs­bur­ger – man muss wohl schrei­ben: mut­maß­li­chen – Tot­schlä­ger, jeden­falls Tot­ma­cher hier, und über die beson­ders zyni­sche Reak­ti­on eines Sys­tem­lings, der jede SED-Tri­bü­ne geziert hät­te, hier).

Das gan­ze Lügen­ge­bäu­de des zufäl­li­gen, unglück­li­chen Tot­schlags muss allein des­we­gen zusam­men­bre­chen, weil ja auch ein zwei­tes Opfer von der „Grup­pe” kran­ken­haus­reif geprü­gelt wurde.

Zur wie­der­holt gestell­ten rhe­to­ri­schen Fra­ge, ob denn ein Unter­schied zwi­chen den Scha­fen und den Böcken in punc­to Gewalt­be­reit­schaft bestün­de und kei­ner­lei Geplärr ange­stimmt wor­den wäre, wenn der Täter ein etwas lupen­rei­ne­rer als nur ein Pass­deut­scher gewe­sen wäre, ein da capo:

Die unter­schied­li­che Gewalt­nei­gung inner­halb von Eth­ni­en kor­re­liert mit gene­ti­schen Unter­schie­den. In Rede steht das Mono-ami­no-oxi­da­se A‑Gen, kurz MAOA-Gen, das auf den pla­ka­ti­ven Namen „Krie­ger-Gen” getauft wur­de. Es han­delt sich um ein Gen auf dem X‑Chromosom, das in meh­re­ren Alle­len vor­stel­lig wird. Seit den 1990er Jah­ren ist bekannt, dass das Vor­kom­men eines die­ser Gen­lo­ci, das MAOA-2R-Allel, mit aggres­si­vem Ver­hal­ten kor­re­liert. Die gene­ti­schen Details sind kom­pli­ziert, zusam­men­fas­send lässt sich kon­sta­tie­ren, dass das MAOA-2R-Allel nur bei 0,1 bis 0,5 Pro­zent der Euro­pä­er vor­kommt, bei ame­ri­ka­ni­schen Schwar­zen mit Wer­ten zwi­schen 4,7 bis 5,5 Pro­zent deut­lich häu­fi­ger ist und bei Ara­bern den beein­dru­cken­den Wert von 15,6 Pro­zent erreicht. 

Die Volks­em­pi­rie – das Vor­ur­teil – sagt bekannt­lich schon lan­ge, „Süd­län­der” sei­en heiß­blü­tig. Die Gene­tik pflich­tet dem bei, wäre aber gar nicht nötig; die Erkennt­nis­se der Völ­ker­kun­de sind aus­rei­chend. Eine plau­si­ble, wenn auch nicht all­um­fas­sen­de Erklä­rung für die besag­te „Heiß­blü­tig­keit” lau­tet: Eine krie­ge­ri­sche, patri­ar­cha­li­sche Bedui­nen­kul­tur, in der Poly­ga­mie prak­ti­ziert wird, hat über Jahr­hun­der­te im Kampf erfolg­rei­che, aggres­si­ve Män­ner mit meh­re­ren Frau­en und zahl­rei­chen Nach­kom­men ver­sorgt, wäh­rend weni­ger aggres­si­ve Män­ner von der Fort­pflan­zung aus­ge­schlos­sen wur­den. Plau­si­bel oder nicht – in unse­rem Zusam­men­hang genügt die Fest­stel­lung des signi­fi­kan­ten Unter­schieds. Auch das deckt sich mit den All­tags­be­ob­ach­tun­gen und den Pres­se­mel­dun­gen über Vor­fäl­le mit „Grup­pen” und Mes­sern in Deutsch­land. Aggres­si­vi­tät kann durch­aus „im Blut” lie­gen. („Krie­ger-Gen” bedeu­tet übri­gens nicht, dass des­sen Trä­ger beson­ders kriegs­taug­lich sind, son­dern dass ihre Affekt­kon­trol­le schlech­ter funk­tio­niert als bei ande­ren; das kann einer wesent­lich auf Dis­zi­plin fußen­den Kriegs­taug­lich­keit genau ent­ge­gen­ste­hen.) Ein Blick in die Gefäng­nis­se gibt dar­über Aufschluss. 

Zwi­schen­fra­ge: Aber die sozia­len Ursachen?

Die spie­len eine wesent­li­che Rol­le, doch es ergibt sich die Fol­ge­fra­ge, war­um eth­nisch-kul­tu­rell unter­schied­li­che Grup­pen unter­schied­li­che sozia­le Milieus und, bei allen mensch­heit­li­chen Gemein­sam­kei­ten, signi­fi­kant oft unter­schied­li­che Lebens‑, Verhaltens‑, Intel­li­genz­ni­veaus her­stel­len. (Jede For­mu­lie­rung wird hier zum Eier­tanz, es han­delt sich immer­hin um das zen­tra­le Tabu unse­res Epöchleins.)

Ob eben­falls gene­tisch fixiert ist, was Rolf Peter Sie­fer­le über die west­eu­ro­päi­schen Letz­ten Men­schen (im Sin­ne Nietz­sches) notier­te – ein Pas­sus, den ich schon mehr­fach zitiert habe und so oft zitie­ren wer­de, bis jeder ihn so aus­wen­dig her­sa­gen kann wie Recep der Präch­ti­ge die Zehn Gebo­te – ste­he dahin, ist aber wahr­schein­lich: „Die letz­ten Men­schen wer­den erstaunt sein, wie vie­le All­tags­kon­flik­te plötz­lich mit unge­wohn­ter Gewalt aus­ge­tra­gen wer­den (…)  Eine Wel­le unfaß­ba­rer blu­ti­ger Gewalt über­spült die letz­ten Men­schen, die von einer Ver­trei­bung aus ihrem Rent­ner­pa­ra­dies bedroht sind. Sie wer­den die Ver­un­si­che­rung in inne­re Kon­flikt­li­ni­en trans­for­mie­ren, sie wer­den in den eige­nen Rei­hen Fein­de iden­ti­fi­zie­ren, die leicht zu bekämp­fen sind, da sie aus dem glei­chen Holz geschnitzt sind wie sie selbst” („Das Migrationsproblem”).

Sela, Psal­me­nen­de.

 
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Und sie lügen und lügen und lügen: „Dies bestä­tigt Her­bert Brü­cker vom Insti­tut für Arbeits­markt­for­schung und Berufs­fra­gen (IAB) in Nürn­berg. … Über den Dau­men gepeilt dürf­ten etwa 35% der Zuwan­de­rer einen Hoch­schul­ab­schluss haben, wäh­rend es in der Gesamt­be­völ­ke­rung 25% sei­en. In Jah­ren mit hoher Flucht­mi­gra­ti­on (vor allem 2015) sei der Anteil etwas gerin­ger gewe­sen” (hier).

Über den Dau­men gepeilt sind ja prak­tisch alle Sta­tis­ti­ken in Mer­kel­le­go­land. Auf­ge­merkt denn gleich­wohl: Bei den seit 2015 hier Her­ein­schwap­pen­den ist der Anteil der Ärz­te, Inge­nieu­re, Atom­phy­si­ker, Waf­fen­kon­struk­teu­re, Bal­lis­ti­ker und Koran­leh­rer zwar etwas gerin­ger als bei den Nicht­flucht­mi­gran­ten 1961 ff., aber eben höher als der deut­sche Durch­schnitt. Allein die zahl­rei­chen, meis­tens im nächt­li­chen Außen­dienst täti­gen Chir­ur­gen! Unge­fähr jeder drit­te bun­te Pas­sa­gier auf Fräu­lein Racke­tes „Exo­dus” hat­te neben sei­nem Pass auch sein Uni­ver­si­täts­di­plom ver­lo­ren. Wie­der plün­dert Euro­pa Afri­ka aus. So helft doch! Stoppt den Brain-Drain nach Euro­pa!

                                 ***

P1010008

Kon­ser­va­ti­ver Flü­gel? Wer­te­uni­on? V‑Mann kurz vor dem Absprung zur AfD? (Ich dan­ke Leser *** für das Foto).

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