29. Januar 2020

„Die Angst vor Arbeits­plät­zen wächst.„
Bernd Zel­ler

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Gedenk­stun­de im Bun­des­tag an die Opfer der Shoa. Poli­zei schützt das Par­la­ments­ge­bäu­de vor Nazis und Rechts­ex­tre­men. Dabei sit­zen die schon drin!

Gedenkpolizei

Für Isra­el ist Prä­si­dent Reu­ven Riv­lin anwe­send, gegen rechts Frank Wal­ter Stein­mei­er, für die Senio­ren­uni­on Rita Süss­muth, für die Rasur­be­frei­ten Wolf­gang Thier­se (das waren die bei­den Bun­des­tags­prä­si­den­tin­nen der Wie­der­ver­ei­ni­gungs- und Ber­li­n­um­zugs­zeit, die dafür gesorgt haben, dass im Gebäu­de des deut­schen Par­la­ments nicht irgend­ein posi­ti­ver Bezug auf die deut­sche Geschich­te an den Wän­den hängt wie in jedem ande­ren Land; wie recht sie hat­ten!), für „Nie wie­der!” Hei­ko Maas, für die paläs­ti­nen­si­schen Phi­lo­se­mi­ten Saw­san Che­bli, für die Grund­rech­te Burk­hard Hirsch (FDP), für die Sta­si Anet­ta Kahane.

Da auch eini­ge Juden im Saal sind, unter ande­rem ein Detache­ment der „Juden in der AfD”, wird in dem einen oder ande­ren Her­zen wohl tat­säch­lich der Opfer gedacht. Der Rest der Ver­an­stal­tung dürf­te unver­meid­lich dem „Kampf gegen rechts” geweiht sein*, wobei man sich die­sen Kampf kei­nes­wegs als „inne­res Erleb­nis” (Ernst Jün­ger) vor­zu­stel­len hat, son­dern er ist für die äußer­li­che Anwen­dung bestimmt (ich bin nicht im Ple­nar­saal, weil ich mir so wenig eine Stein­mei­er-Rede anhö­ren kann, wie ich in die Son­ne zu bli­cken ver­möch­te). Man muss sich die Sache wahr­schein­lich so vor­stel­len, dass die jüdi­schen Besu­cher der Gedenk­stun­de beim Betre­ten des Bun­des­tags ihre Kip­pa auf- und nach Ver­las­sen des Gebäu­des wie­der abset­zen, weil man sich in Ber­lin bes­ser nicht mit jüdi­schen Acces­soires in der Öffent­lich­keit zeigt, wegen der vie­len AfD-Wäh­ler und Nazis. Vor denen Stein­mei­er in sei­ner Rede bestimmt mehr oder weni­ger unver­blümt gewarnt hat. Wären da nur nicht die­se Schwe­fel­ju­den im Publikum…

* Einer mei­ner Gewährs­leu­te ver­si­chert, Stein­mei­er habe sich dies­mal mit Invek­ti­ven gegen die Popu­lis­ten zurück­ge­hal­ten und tat­säch­lich nur zum eigent­li­chen The­ma gelangweilt.

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In sei­ner Eröff­nungs­re­de hat Wolf­gang Schäub­le den Ausch­witz-Über­le­ben­den Imre Ker­tesz erwähnt – ich hör­te es, als ich an einem Tele­vi­sor vorbeilief. 

In sei­nem Buch „Letz­te Ein­kehr”, pro­phe­zei­te der unga­ri­sche Lite­ra­tur-Nobel­preis­trä­ger, was Euro­pa kurz dar­auf, in den Jah­ren der Flut bzw. des freund­li­chen Gesichts, heim­su­chen soll­te (für den Anfang, es ist ein Mehr­tei­ler): „Euro­pa wird bald wegen sei­nes bis­he­ri­gen Libe­ra­lis­mus unter­ge­hen, der sich als kind­lich und selbst­mör­de­risch erwie­sen hat. Euro­pa hat Hit­ler her­vor­ge­bracht; und nach Hit­ler steht hier ein Kon­ti­nent ohne Argu­men­te: die Türen weit offen für den Islam; er wagt es nicht län­ger über Ras­se und Reli­gi­on zu reden, wäh­rend der Islam gleich­zei­tig ein­zig die Spra­che des Has­ses gegen alle aus­län­di­schen Ras­sen und Reli­gio­nen kennt. (…)

„Ich wür­de dar­über reden, wie Mus­li­me Euro­pa über­flu­ten, beset­zen und unmiss­ver­ständ­lich ver­nich­ten; dar­über, wie Euro­pa sich damit iden­ti­fi­ziert, über den selbst­mör­de­ri­schen Libe­ra­lis­mus und die dum­me Demo­kra­tie.. Es endet immer auf die­sel­be Wei­se: Die Zivi­li­sa­ti­on erreicht eine Rei­fe­stu­fe, auf der sie nicht nur unfä­hig ist sich zu ver­tei­di­gen, son­dern auf der sie in schein­bar unver­ständ­li­cher Wei­se sei­nen eige­nen Feind anbetet.”

Das hat Schäub­le aber nicht zitiert. Ers­tens hat das nichts mit toten Juden zu tun, son­dern mit leben­den; zwei­tens steht es nicht in der Wikipedia.

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Merke(l): „Die belieb­tes­ten Juden in Deutsch­land sind Herr und Frau Stol­per­stein.„
Alex­an­der Wendt

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Einer der AfD-Juden­lüm­mel hat die­sen Gast­bei­trag im Eck­la­den geschrie­ben. Dar­auf wie­der­um nimmt Leser *** Bezug, indem er notiert:

„Erstaun­li­cher­wei­se haben die Lin­ken recht: Isra­el ist ein rech­tes Land. Dar­un­ter darf man ver­ste­hen, dass die­ses Land nach Wer­ten lebt, die wir hier, wenn wir freund­lich sein woll­ten, als ‚tra­di­tio­nell’ bezeich­nen wür­den. Dazu gehört als ers­tes der Kon­sens über eine Lan­des­ver­tei­di­gung an der alle teil­neh­men, auch unter Opfern. Die­ser Kon­sens setzt ver­schie­de­nes vor­aus. Vor allem die Über­zeu­gung, eine Iden­ti­tät zu besit­zen, die sich zu ver­tei­di­gen lohnt. Ohne Spott und Pole­mik: Schon die­se Auf­fas­sung ist in Deutsch­land unzeitgemäß.

Nicht nur grü­ne Poli­ti­ker leh­nen das Volk ab. Von ande­ren hört man die­ses Wort eben­so wenig. Die­se Hal­tung äußert sich etwa in der Distanz zu Sym­bo­len, man neh­me die Fah­ne. In Deutsch­land hängt sie alle vier Jah­re aus, solan­ge die Natio­nal­mann­schaft gewinnt und die Anti­fa sie nicht abreißt. In Isra­el weht sie an jedem Eck. Und sie ist ernst gemeint.

Unse­re rech­ten Sym­pa­thien für Isra­el sind also fun­diert. Sie beru­hen dar­auf, dass Isra­el ein Land ist, wie wir es uns wün­schen: demo­kra­tisch orga­ni­siert, rechts­staat­lich abge­si­chert, sou­ve­rän, selbst­be­wusst und cou­ra­giert. Sein Volk ist stolz auf sich selbst und auf sei­ne Eigen­ar­tig­kei­ten. Die Juden dort leben ziem­lich ent­spannt und genie­ßen die Freu­de am Nach­wuchs. Jeder Besu­cher erlebt die atem­be­rau­ben­de Kin­der­freund­lich­keit die­ser Leu­te, gera­de, wenn man aus einem Alters­heim wie Deutsch­land kommt.

So etwas fin­det der gemei­ne Rech­te unge­mein sym­pa­thisch. Gut so! Und natür­lich ist es immer ein Fort­schritt, wenn jemand Vor­ur­tei­le – soll­te er sie je gehabt haben – über Bord wirft, sobald die Rea­li­tät ihn eines Bes­se­ren belehrt. Das Pri­mat der Empi­rie ist der Kern des Kon­ser­va­tis­mus. Dage­gen spielt eine Abnei­gung gegen Ara­ber – die hier neu wäre und vor 2015 sel­ten war – kei­ne Rol­le. Frei­lich: Das Sein bestimmt das Bewusstsein.

All das ist weder Phi­lo­se­mi­tis­mus noch Ver­gan­gen­heits­be­wäl­ti­gung noch ‚Mus­ter­schü­ler­tum’, son­dern ange­wand­te Empi­rie. Natür­lich gibt es Trot­tel selbst unter Juden. Sie grund­sätz­lich und immer toll zu fin­den, wäre, wie die Kanz­le­rin sagen wür­de, wenn sie zu sol­chen Gedan­ken fähig wäre, nicht hilf­reich. Aber die Erfah­rung lehrt uns, dass die Juden in Isra­el etwas Groß­ar­ti­ges auf­ge­baut haben – und dass sie es bewah­ren wol­len. Das erfüllt uns mit Bewunderung.

So sehen gera­de wir Rech­te: Isra­el ist das bes­se­re Deutschland.”

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Eine brand­ak­tu­el­le Ver­bin­dung von Holo­caust und Kli­ma­ka­ta­stro­phe stellt die­ser knall­deut­sche Links­lo­gi­ker her: 

Tom

In der Tat: Die CO2-Bilanz von Ausch­witz war verheerend.

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Wie­der­holt tei­len mir Besu­cher des klei­nen Eck­la­dens mit tadeln­dem Bei­klang mit, dass sie zwar gern vor­bei­schau­ten, jedoch die Ansich­ten des Betrei­bers zum Kli­ma­wan­del bzw. des­sen wie auch immer dosier­ter Men­schen­ge­macht­heit nicht tei­len könn­ten. Lie­be Gäs­te, Kame­ra­den und Umwelt­säue! Sol­len Sie auch nicht! Ich habe ohne­hin kei­ne Ahnung von der Sache. Offen gestan­den inter­es­siert sie mich gar nicht. Ich will Ihnen erklä­ren, warum.

Ob der Mensch einen Anteil an der momen­ta­nen Erd­er­wär­mung trägt oder nicht, ist inso­fern einer­lei, als sich unse­re Spe­zi­es so oder so auf die Ver­än­de­run­gen ein­stel­len, also sich mit ihnen arran­gie­ren muss. Aber nie­mals wird eine soge­nann­te Mensch­heit gemein­sam, wie es heißt, Maß­nah­men gegen den Kli­ma­wan­del oder sonst­was ergrei­fen, wahr­schein­lich wür­de sie das nicht ein­mal gegen aggres­si­ve Außeri­di­sche hin­be­kom­men. Jedes Land wird viel­mehr auf sich sel­ber schau­en und sehen, wie es am bes­ten und mit den gerings­ten Ein­bu­ßen durch­kommt – außer den ver­rück­ten Deut­schen natür­lich, die wer­den stur­heil gen Selbst­be­schrän­kung vor­an­ge­hen, das OKW (Ober­kom­man­do Welt­mo­ral) arbei­tet schon an den Marsch­be­feh­len, die Ande­ren wer­den applau­die­ren und Bra­vo! rufen, und danach ihr eige­nes Ding machen. Erzäh­len die aktu­el­len Sagen noch vom deut­schen Mordor, wer­den jene der Zukunft viel­leicht vom deut­schen Auen­land han­deln. „Oma Umwelt­sau, kön­nen wir dort hin­fah­ren?” „Nein, mein Kind, die­ses Land exis­tiert nicht mehr…” Wohl­an denn!

Alex­an­der Gau­land, den ich gern zitie­re, sprach neu­lich in Ham­burg die geflü­gel­ten Wor­te: „Wenn die Welt unter­geht, wer­den wir sie nicht ret­ten. Wenn sie nicht unter­geht, wäre es wün­schens­wert, dass auch wir noch wei­ter mit von der Par­tie sind.” Dar­um geht es.

Bekannt­lich wan­delt sich der gött­li­che Unfug namens Kli­ma per­ma­nent, der Pla­net war schon deut­lich wär­mer als der­zeit, aber die Dinos waren zu faul und zu schwer zum Hüp­fen, mit Aus­nah­me viel­leicht eines begeis­ter­ten Velo­zi­r­ap­tors beim Anblick eines ver­letz­ten Pro­to­ce­r­a­tops. Es war nie­mand da, der den Kli­ma­wan­del mes­sen und bekla­gen konn­te. Heu­te explo­diert die huma­no­ide Bio­mas­se gera­de­zu, was einer­seits kuri­os ist für eine Popu­la­ti­on, der es angeb­lich an den Kra­gen geht, ande­rer­seits aber eben jene Viel­zahl von Rezep­to­ren schafft, die ein sich ver­än­dern­des Kli­ma über­haupt als Pro­blem wahr­neh­men kön­nen. Leb­ten auf Erden zehn Mil­lio­nen Men­schen, sprä­che nie­mand vom Kli­ma­wan­del. Allen­falls wan­der­te ein Teil wie wei­land bei­spiels­wei­se die Cim­bern aus unwirt­lich gewor­de­nen Gebie­ten in freund­li­che­re. Wie die Römer dar­auf reagier­ten, ist bekannt. (Als jun­ger Mensch war ich ein Fan der Ger­ma­nen, doch je älter ich wer­de, des­to mehr nei­gen sich mei­ne Sym­pa­thien Rom zu.)

Mit einem Satz: Wenn die Erde sich wei­ter erwärmt (was kei­nes­wegs sicher ist, weil die Son­ne ein Macht­wört­chen spre­chen kann) und die Bevöl­ke­rung in Afri­ka und Asi­en wei­ter so wächst, wird es im 21. Jahr­hun­dert wahr­schein­lich Völ­ker­wan­de­run­gen, (Bürger-)Kriege und Hun­gers­nö­te mit so vie­len Toten geben, dass das 20. Jahr­hun­dert dane­ben plötz­lich ganz pas­sa­bel dasteht. Die Lin­ken wer­den den Wes­ten als Schul­di­gen zum Gepfän­det- und Erobert­wer­den aus­schrei­ben, bis das „Ret­te sich, wer kann!” vor ihrer eige­nen Haus­tür erklingt; die Fra­ge lau­tet, was dann noch an Sub­stanz übrig ist. 

Das Pro­blem die­ses Pla­ne­ten besteht dar­in, dass Gott Bio­lo­gist ist, aber die mäch­tigs­te Spe­zi­es sich von Poli­ti­kern, Mana­gern, Sozi­al­wis­sen­schaft­lern und jeder Art von Pfaf­fen an der Nase her­um­füh­ren lässt. Die­se Leu­te glau­ben, dass die Demo­kra­tie oder die Medi­zin oder der Fort­schritt oder das Abge­ben oder ein Dis­kurs schon alle Pro­ble­me lösen wer­den. Sie wol­len nicht wahr­ha­ben, dass der Mensch pri­mär ein bio­lo­gi­sches Wesen ist, erst dann ein sozia­les, aber­gläu­bi­sches, bis­wei­len ver­nunft­ge­steu­er­tes. Aber im Wesent­li­chen eine ego­is­ti­sche, gei­le, ver­fres­se­ne Rie­sen­ma­de, der­zeit in einer Kopf­zahl von mehr als sie­ben Milliarden.

Ver­nünf­tig wäre unter die­ser Prä­mis­se, was der Ver­hal­tens­bio­lo­ge Ire­nä­us Eib-Eibes­feldt schon vor über 20 Jah­ren vor­schlug, näm­lich „daß sich Euro­pa unter Ein­be­zie­hung Ost­eu­ro­pas groß­räu­mig abschot­tet und die Armuts­län­der der Drit­ten Welt durch Hil­fen all­mäh­lich im Niveau hebt. Wenn wir im Jahr 1,5 Mil­lio­nen Men­schen aus der Drit­ten Welt auf­näh­men, wür­de das dort über­haupt nichts ändern – das gleicht der Bevöl­ke­rungs­über­schuß in einer Woche wie­der aus, solan­ge es kei­ne Gebur­ten­kon­trol­le gibt. Man kann gegen eine Bevöl­ke­rungs­ex­plo­si­on in die­sem Aus­maß sonst nichts tun, bes­ten­falls das Pro­blem impor­tie­ren, wenn man dumm ist.”

Wenn die Euro­pä­er unter dem Druck der lin­ken Any­whe­res in EU, UNO, west­eu­ro­päi­schen Par­la­men­ten und all den Gau­ner­stif­tun­gen und Spitz­bu­ben-NGOs ihre Gren­zen so lan­ge offen las­sen, bis es zu spät ist, wird Euro­pa ein ähn­li­ches Bild bie­ten wie nach dem Unter­gang West­roms. Es gibt dann kei­ne sozia­le Fra­ge mehr, son­dern nur noch eine eth­ni­sche oder die isla­mi­sche Ant­wort. Wer es sich leis­ten kann, wird sich davon­ma­chen. Dass der Mee­res­spie­gel bis dahin um zehn Zen­ti­me­ter gestie­gen ist, wird nie­man­den mehr interessieren. 

Das ist der Grund, war­um mich der Kli­ma­wan­del nicht beson­ders küm­mert. Ich ver­su­che ledig­lich, mei­nen klei­nen Bei­trag dafür zu leis­ten, dass die Maß­nah­men, die gegen ihn bzw. als Süh­ne für ihn ergrif­fen wer­den, nicht unend­lich grö­ße­re Ver­hee­run­gen anrich­ten als der Kli­ma­wan­del selbst. Die für mich denk­bar größ­te Kata­stro­phe wäre eine Welt­re­gie­rung aus Figu­ren wie Lui­sa, Ska, Uschi und Kat­rin, die zweit­größ­te eine Welt­re­gie­rung aus hoch­be­gab­ten Zurech­nungs­fä­hi­gen. Mer­ke Don Nicolás: „Die Mensch­heit ist geret­tet, wenn ihre Ret­ter verzweifeln.”

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Apro­pos Umwelt­sau: „Der Begriff ‚Oma’ ist im Bewusst­sein von Kin­dern zärt­lich besetzt. Oma hat mich gehü­tet, Oma macht mir Geschen­ke, Oma ist immer da. Und im WDR wur­de mit die­sem Kin­der­chor der Begriff ‚Oma’ in Zusam­men­hang gebracht mit ‚Sau’. Und die Kin­der wur­den ange­hal­ten, das zu sin­gen. Das hal­te ich für über­grif­fig. Kein Kind kommt dar­auf, dass die Oma eine Sau sein könnte.”

Frank A. Mey­er spricht das Schluss­wort zur WDR-„Satire”

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Man kann frei­tags die Schu­le schwän­zen, oder man kann in der Schu­le auf­pas­sen und spä­ter etwas Ver­nünf­ti­ges auf die Bei­ne stel­len, aber gewiss nicht bei­des zugleich.

 

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Die Lek­tü­re mei­ner Ein­las­sun­gen sei für ihn eine lie­be Gewohn­heit gewor­den, er brau­che mein intel­lek­tu­el­les Strych­nin gera­de­zu und tei­le die Tex­te auch regel­mä­ßig mit Freun­den, sagt mir im Gespräch ein nicht unwohl­ha­ben­der Zeit­ge­nos­se. Das freue mich sehr, ent­geg­ne ich, wie immer bei sol­chem Anlass etwas ver­le­gen wer­dend; ich hof­fe, er habe im Gegen­zug schon mal etwas in die Kol­lek­te gewor­fen. Dan­kens­wer­ter­wei­se über­nimmt nun er den Part des Verlegenen…

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