27. April 2020

„Mer­kel denkt Deutsch­land vom Ende her.„
Alex­an­der Wendt

PS: „Deutsch­land soll­te Mer­kel vom Anfang her den­ken.„
Leser ***

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Ab heu­te gilt in Bay­ern, so viel Nabel­schau darf sein, aber auch andern­orts in Geschäf­ten und öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln Mas­ken­pflicht; bei Zuwi­der­hand­lung dro­hen Geld­bu­ßen. Das haben die­sel­ben Poli­ti­ker ange­ord­net, die vor drei oder zwei Mona­ten erklär­ten, die Gefahr durch das Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 wer­de über­trie­ben, Mas­ken sei­en über­flüs­sig, weil es sich nicht über die Atem­we­ge ver­brei­te (so Gesund­heits­mi­nis­ter Spahn) etc. pp. Erstaun­lich, dass die­se Leu­te trotz­dem das Ver­trau­en der schutz- und trutz­deut­schen Volks­ge­mein­schaft genie­ßen, obwohl sie eine wir­re Anord­nung nach der ande­ren tref­fen: Das Okto­ber­fest wird abge­sagt, aber für den 1. Mai sol­len in Ber­lin Locke­run­gen beim Demons­tra­ti­ons­ver­bot gel­ten (wahr­schein­lich weil die Neo­fa die Mas­ken­pflicht am getreu­lichs­ten befolgt); Mas­ken sind nutz­los, aber Sie müs­sen eine tra­gen; alle Geschäf­te über 800 Qua­drat­me­ter sind geschlos­sen, denn das Virus über­trägt sich offen­bar in grö­ße­ren Räu­men bes­ser als in engen; die­ses Virus ist töd­li­cher als jedes zuvor, aber den­noch nicht all­zu beängs­ti­gend, weil es nicht mehr Men­schen tötet als jede nor­ma­le Grip­pe, es könn­te gleich­wohl even­tu­ell zu einer glo­ba­len Kata­stro­phe füh­ren; des­halb emp­fiehlt es sich, daheim zu blei­ben, aber man soll auch hin­aus­ge­hen, weil daheim­blei­ben unge­sund ist; wir müs­sen so lan­ge ein­ge­sperrt blei­ben, bis das Virus ver­schwin­det, aber es wird womög­lich nur ver­schwin­den, wenn wir eine kol­lek­ti­ve Immu­ni­tät errei­chen etc. pp. 

Der Abge­ord­ne­te Sebas­ti­an Mün­zen­mai­er (Schwe­fel­par­tei) hat dazu im Bun­des­tag alles Nöti­ge  gesagt, und ich wun­de­re mich, dass die­se Rede nicht Mil­lio­nen Klicks aus­ge­löst hat. 

Die­se Bun­des­re­gie­rung ist eine „auf Sicht fah­ren­de” Impro­vi­sa­teur- und Kur­pfu­scher­trup­pe wie ande­re Regie­run­gen auch, was ich gar nicht böse mei­ne, nicht der Mensch ist zu klein, das Amt ist zu groß (Mon­tes­quieu); ich hät­te es sicher­lich auch nicht bes­ser gemacht; das Pro­blem ist nur, dass die­se Rie­ge mit der Staats­rats­vor­sit­zen­den vor­ne­weg einer­seits völ­lig selbst­kri­tik­los agiert – Mer­kel ver­kün­det seit jeher zunächst die eine poli­ti­sche Maß­nah­me und spä­ter dann deren exak­tes Gegen­teil als gleich­wer­tig alter­na­tiv­los –, und dass fast alle Medi­en die Kanz­le­rin, deren ein­zi­ge Cle­ver­ness im Fall der Pan­de­mie dar­in bestand, lan­ge genug abzu­war­ten, was die ande­ren tun, und Spahn mit sei­nen Dumpf­beu­te­lei­en vor­zu­schi­cken, die sie dann wie­der ein­kas­sie­ren konn­te, dass die Medi­en die­se so raf­fi­nier­te wie schlich­te Per­son mit Lob­prei­sun­gen über­schüt­ten, als stün­de die won­nig-spä­te Maid im Begrif­fe, den letz­ten gro­ßen Krieg vor dem Ewi­gen Frie­den zu gewinnen:

Sternschleim

Und der bra­ve Michel lässt sich klag­los wie­der und wie­der von Lai­en­spie­lern aus­neh­men, bevor­mun­den und an der Nase her­um­füh­ren, ohne wenigs­tens auf dem Wege sin­ken­de Umfra­ge­wer­te eine gewis­se Ver­är­ge­rung zu arti­ku­lie­ren. Das scheint auch der eigent­li­che Zweck der neu­en Mas­ken­pflicht zu sein: die Angst immer wei­ter schü­ren, die Leu­te unter Panik­stress hal­ten und sich dann sel­ber als Ret­tungs­team anbieten.

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(aus der Zel­ler Zei­tung)

Sie kann einen gru­seln, die Auto­ri­täts­hö­rig­keit und unge­bro­che­ne Dik­ta­tur­taug­lich­keit der meis­ten Deut­schen. „Wir bekla­gen zur­zeit Grund­rechts­ein­grif­fe unge­ahn­ten Aus­ma­ßes. Wir müs­sen aber noch etwas bekla­gen, näm­lich einen ziem­lich flä­chen­de­cken­den Aus­fall rechts­staat­li­cher Argu­men­ta­ti­ons­stan­dards”, kom­men­tiert Oli­ver Lep­si­us, Pro­fes­sor für Öffent­li­ches Recht an der Uni­ver­si­tät Müns­ter. „Grund­rech­te kön­nen nur unter Beach­tung der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit ein­ge­schränkt wer­den.” Aber Ver­hält­nis­mä­ßig­keit ist kein deut­scher Gedan­ke. Mei­ne lie­ben Lands­leu­te wür­den als nächs­tes wohl auch geschlos­sen vor die Tür/auf den Bal­kon tre­ten, um sich von Droh­nen die Tem­pe­ra­tur mes­sen und einen Impf­stoff ver­ab­fol­gen zu las­sen. Und sie wür­den die­je­ni­gen Nach­barn denun­zie­ren, die es nicht tun. Malen Sie sich ein­fach aus, wie Ihr pri­va­tes und beruf­li­ches Umfeld reagier­te, wenn die staat­li­chen Zwangs­maß­nah­men unbe­fris­tet ver­län­gert und Que­ru­lan­ten von der Poli­zei ver­folgt wür­den. Der demo­kra­ti­sche Fir­nis ist eben­so dünn wie der zivilisatorische. 

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Was mich betrifft, so hät­te ich es in das freie Ermes­sen der Bür­ger oder bes­ser: der Leu­te gestellt, ob sie Mas­ken tra­gen. Die meis­ten Zeit­ge­nos­sen sind sowie­so der­ma­ßen hys­te­ri­siert oder eben sen­si­bi­li­siert, dass sie erheb­lich grö­ße­re Abstän­de von ihren Nächs­ten hal­ten, als nötig wäre. Und was die angeb­li­che Wir­kungs­lo­sig­keit die­ser Din­ger betrifft, gilt wohl das­sel­be wie an den Gren­zen: Eine Mas­ke hält gewiss­lich mehr Viren auf als kei­ne Mas­ke. Ähn­lich sehe ich es übri­gens mit einer Imp­fung: Wenn sie frei­wil­lig bleibt, wür­de ich dar­über nachdenken. 

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Noch zum Vorigen.

Zu mei­nen depri­mie­rends­ten Ein­sich­ten gehör­te jene, dass eine Sit­zung der Bun­des­re­gie­rung kaum anders ablau­fen dürf­te als eine Focus-Res­sort­lei­ter­kon­fe­renz; auf­grund der Nega­tiv-Aus­le­se im poli­ti­schen Geschäft soll­te auch der IQ der Betei­lig­ten in die­sem Ver­gleich nicht beson­ders dif­fe­rie­ren. Man hofft in der Poli­tik gemein­hin dar­auf, dass wenigs­tens die soge­nann­te zwei­te Rei­he mit Leu­ten besetzt wer­de, die etwas von der jewei­li­gen Sache ver­ste­hen. Des­we­gen lässt sich die Maxi­me for­mu­lie­ren: Ein Poli­ti­ker oder auch Wirt­schafts­füh­rer taugt im sel­ben Maße etwas, wie er imstan­de ist, sich mit Mit­ar­bei­tern zu umge­ben, die intel­li­gen­ter sind als er sel­ber. Und da sto­ßen die meis­ten an ihre Gren­zen, weil sie genau das nicht ertra­gen, denn sol­che Mit­ar­bei­ter las­sen sich kaum kon­trol­lie­ren; von der nar­ziss­ti­schen Krän­kung zu schwei­gen. Man schaue an, mit wem sich Mer­kel umgibt.

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Der Spie­gel hat anno 2018 2,5 Mil­lio­nen Dol­lar von der Bill & Melin­da-Gates-Foun­da­ti­on erhal­ten (die Zeit bekam im Jahr dar­auf 300.000 Dol­lar); das dürf­te Arti­kel wie die­sen erklären:

Spiegelschleim

Die Kanz­le­rin wird sich sicher­lich auch eines Tages erkennt­lich zeigen. 

Man sieht: Die Alli­anz der Glo­ba­lis­ten und „Any­whe­res” steht. Die Hoff­nun­gen der frei­en Völ­ker Mit­tel­er­des ruhen auf Donald, dem Schrecklichen.

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Span­nen­de Ein­bli­cke in den medi­zi­nisch-indus­tri­el­len Kom­plex um den Welt­impf­hei­land Bill Gates bei der Erschlie­ßung des ulti­ma­ti­ven Mark­tes eröff­net der ame­ri­ka­ni­sche Bio­in­ge­nieur und Unter­neh­mer Shi­va Ayya­du­rai; unser schnu­cke­li­ger Covid-19-Erre­ger wird auch behan­delt. Die­se hal­be Stun­de Zeit soll­ten Sie sich nehmen.

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Zum Foto des abge­na­ger­ten, bar­fü­ßi­gen Flücht­lings­mäd­chens mit dem „Istan­bul 1453”-T-shirt (Acta vom 20. April) bemerkt Leser ***: 

„Die im April 2017 eröff­ne­te Ditib-Moschee in Atten­dorn hat 1453 Qua­drat­me­ter. Das wur­de bei den dama­li­gen Fei­er­lich­kei­ten und in der loka­len Pres­se sogar betont. Man soll­te dar­auf ach­ten, wie oft einem die­ser ver­steck­te Mit­tel­fin­ger so begegnet.”

Leser *** ergänzt: „Unge­fähr die Hälf­te aller Tür­ken­mo­scheen in Deutsch­land heißt Fatih-Moschee in Erin­ne­rung an Meh­med II., genannt Fatih (den Erobe­rer Kon­stan­ti­no­pels – M.K.). Was deut­sche Poli­ti­ker natür­lich davon nicht abhal­ten kann, dort den Erobe­rern ihre Auf­war­tung zu machen. Wie wäre es ein­mal mit einer Prinz-Eugen-Kir­che in Istanbul?”

Leser *** fügt mali­zi­ös hin­zu: „Die­ses T‑shirt ‚Istan­bul 1453’ ist doch eigent­lich eine Her­aus­for­de­rung für abend­län­di­sche Tex­til­ge­stal­ter. Bei­spiels­wei­se könn­ten deut­sche Tou­ris­ten mit einem T‑shirt ‚Rom 455′ auf dem Peters­platz auf­lau­fen, um den Will­kom­mens­gruß des Paps­tes zu emp­fan­gen. Zum Abchil­len in Tune­si­en könn­ten borea­le Tou­ris­ten beach-shirts mit dem Auf­druck ‚Kar­tha­go dest­ruc­ta per annos 2166’ tra­gen. Und wenn ‚ferend­schis’ im All­ge­mei­nen zur Hadsch ins Hei­li­ge Land auf­bre­chen, soll­ten sie dies in T‑shirts ‚Jeru­sa­lem 1099’ tun kön­nen. Die ulti­ma­ti­ve Ant­wort auf ‚Hiro­shi­ma 1945’ wäre natür­lich ‚New York 1945 days after CORONA!’ ”

„Tours und Poi­tiers 732”, „Tole­do 1085”, „Las Navas de Tolosa 1212”, „Lepan­to 1571”, „Wien 1683”, all das wären pas­sa­ble Auf­dru­cke, die frei­lich von „Ber­lin 2015” aus­ra­diert werden.

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Frei­lich: „Die angeb­li­che Gefahr einer Isla­mi­sie­rung gibt es nach­ge­wie­se­ner­ma­ßen in Deutsch­land gar nicht”, wie eine ZDF-Spre­che­rin aus­ge­bufft scherz­te – nur die tat­säch­li­che.

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„Man kann sich heu­te nicht in Gesell­schaft um Deutsch­land bemü­hen”, notiert Ernst Jün­ger in „Das aben­teu­er­li­che Herz” anno 1929. Gilt immer.

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Die­ser Tage mach­te die Mel­dung die Run­de, Götz Kubit­schek wer­de mit­samt sei­nem Insti­tut für Staats­po­li­tik (IfS) vom Ver­fas­sungs­schutz künf­tig als „Ver­dachts­fall” und also mit erken­nungs­dienst­li­chen Mit­teln behan­delt. Ver­fas­sungs­schutz­prä­si­dent Tho­mas Hal­den­wang begrün­de­te die Maß­nah­me, ers­tens, mit Kubit­scheks Ver­such, „in den poli­ti­schen Raum ein­zu­wir­ken und sei­ne ideo­lo­gi­schen Zie­le auf die­se Wei­se durch­zu­set­zen”, wozu der poli­ti­sche Raum einer qua­s­iso­zia­lis­ti­schen Erzie­hungs­de­mo­kra­tur bekannt­lich nicht geschaf­fen wur­de, zum zwei­ten mit dem Kon­takt des nun­meh­ri­gen Beschat­tungs­kan­di­da­ten zum AfD-Flü­gel und zur „Iden­ti­tä­ren Bewe­gung”, die bei­de bereits Beob­ach­tungs­fäl­le sind; soll hei­ßen: Die Kon­takt­schuld gilt der Hal­den­wangs­chen Neo-Sta­si als aus­rei­chend. Hier wird der Vor­gang gründ­lich beschrie­ben und ange­mes­sen kommentiert:

„Ver­däch­tig auch die Aus­sa­ge – sie ent­larvt den Getrie­be­nen –‍: ‚Die Ein­stu­fung des IfS als Ver­dachts­fall belegt, dass mei­ne Behör­de sich der ‚Neu­en Rech­ten‘ mit hoher Inten­si­tät wid­met.’ Hal­den­wang scheint unter Druck zu agie­ren, offen­bar gibt es mäch­ti­ge ‚Kräf­te’, die ihm und sei­ner Behör­de ‚Blind­heit auf dem rech­ten Auge’ vor­wer­fen. Dazu dürf­ten nicht zuletzt die wesent­li­chen Pres­se­ver­tre­ter gehö­ren, aber auch NGOs wie die Ama­deu-Anto­nio-Stif­tung, deren Sprach­rohr, die ‚Bell Tower News’, fast gleich­zei­tig zum ‚Spie­gel’ und sicht­lich erregt, berichteten.”

Ich möch­te in Erin­ne­rung rufen, dass sich der Wert einer Gesin­nung und Gesit­tung auch oder vor allem in der Hal­tung der für sie ein­tre­ten­den Per­son aus­drückt. Mer­ke immer wie­der Brechts Herrn Keu­ner: Dei­ne Hal­tung sehend, inter­es­siert mich dein Ziel nicht. Ich mag an Kubit­schek, dass er ein Mann ist, der rela­tiv unbe­ein­druckt von all den Denun­zia­tio­nen und Schi­ka­nen, die seit Jah­ren über ihn ver­hängt wer­den, das erle­digt, was er meint tun zu müs­sen, in selbst­be­stimm­ter Ent­schei­dung  – man ver­glei­che ihn mit den Pudeln, die aus der siche­ren Distanz der Redak­ti­ons­ge­he­ge und Insti­tuts­gat­ter ihre Dres­sur­num­mern gegen ihn auf­füh­ren –, wäh­rend mir, als ich erst­mals das Kon­ter­fei von Gevat­ter Hal­den­wang stu­dier­te, spon­tan – Allah weiß, dass es wirk­lich spon­tan und unbe­wusst geschah – eine Bemer­kung des lin­ken baye­ri­schen Zupf­gei­gen­han­sels und CSU-Beschimp­fers Hans Söll­ner durch den Kopf ging, der ein­mal über einen CSU-Poli­ti­ker gesagt hat, immer, wenn er den sehe, den­ke er, wir hät­ten die Reichs­kris­tall­nacht noch vor uns.

PS: Der FDP-Innen­po­li­ti­ker Ben­ja­min Stras­ser begrüß­te die Ent­schei­dung. Er nann­te das Insti­tut den „Wall­fahrts­ort, an dem der Kampf der Neu­en Rech­ten gegen den demo­kra­ti­schen Staat gedacht, geplant und orga­ni­siert wird”. Kann sein, kann auch nicht sein; ich weiß aber, wo ganz sicher der Kampf gegen den demo­kra­ti­schen Natio­nal­staat und gegen den Demos des Grund­ge­set­zes orga­ni­siert wird: im Ber­li­ner Kanz­ler­amt und in Brüs­sel, bei den Agen­ten der one world, den Über­win­dern der Natio­nen und ihrer Par­la­men­te. Wo Lan­des­ver­rat Staats­rä­son wird, gilt Patrio­tis­mus auto­ma­tisch als ver­fas­sungs­feind­lich. Des­we­gen haben sie ja den Regie­rungs­schutz gegen die AfD von der Lei­ne gelassen.

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Carl Schmitt notiert im „Glos­sa­ri­um” am 5. Okto­ber 1957:

„Das Pro­blem der Rei­hen­fol­ge: Wein – Weib – Gesang. Stoff für einen neu­en Welt­krieg; ich fin­de es unglaub­lich, daß der Wein vor dem Weib kommt. Die ers­te Stu­fe ist das Weib.”

Der Welt­krieg läuft ja inzwi­schen, nur füh­ren ihn Wei­ber selbst, im All­ge­mei­nen „die miss­ra­the­nen gegen die wohl­ge­ra­the­nen” (Nietz­sche). Ander­seits ste­hen welt­weit Män­ner bereit, die den Wein samt Gesang äch­ten und das Weib unter­jo­chen wol­len. Ansons­ten und bis dahin ist die Ent­schei­dung über die Rei­hen­fol­ge eine Fra­ge des Alters…

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„Eine klei­ne Selbst­be­ob­ach­tung” zu mei­nem Schreib­stil teilt mir „ein Leser” mit: „Anfangs fand ich Ihren Pole­mik­an­teil etwas zu hoch, jetzt muss ich fest­stel­len, daß ich falsch lag: es ist der ein­zig ange­mes­se­ne Stil, ich emp­fin­de ihn mitt­ler­wei­le als sach­lich-nüch­tern. Allein ‚Schwe­fel­par­tei’ hat fast was Behördliches.”

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