16. Mai 2020

Die Qua­li­täts- und Offen­ba­rungs­pres­se meldet:

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Offen­bar hat in die Über­schrift kein zwei­tes „offen­bar” hin­ein­ge­passt – dort steht fest, dass es „Reichs­bür­ger” waren, wäh­rend im Text nur einer der bei­den „frü­her” ein­mal „Bezü­ge” (!) zur Reichs­bür­ger­sze­ne „gehabt haben soll” –, aber der eigent­li­che „Ham­mer” (Die­ter Boh­len) ist doch wohl, dass die­se Dun­kel­män­ner jetzt wie­der „Volks­deut­sche” auf­neh­men bzw. ins Reich einbürgern. 

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Das schrieb die Zeit über den größ­ten Wohl­tä­ter der Mensch­heit, bevor sie sel­ber Geld von Bil­ly­boy bekam:

Zeit Gates

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So sorgt sich die neue Bun­des­ver­fas­sungs­rich­te­rin Astrid Wall­ra­ben­stein um aus­län­di­sche Ter­ro­ris­ten (Inter­view mit dem Süd­deut­schen Beob­ach­ter vom 6. März 2019): 

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Das erin­nert mich an einen schwe­di­schen Rich­ter, der die Abschie­bung eines afri­ka­ni­schen Ver­ge­wal­ti­gers – an das Land erin­ne­re ich mich nicht mehr – mit der Begrün­dung ablehn­te, der Schelm wer­de dann wahr­schein­lich dort Frau­en ver­ge­wal­ti­gen, und Schwe­din­nen sei­en nicht schutz­wür­di­ger als Afrikanerinnen. 
Über­all­hin reckt der glo­ba­lis­ti­sche Kra­ke sei­ne Ten­ta­keln. Alles, was noch Iden­ti­tät stif­tet, will er abwür­gen. Der Gedan­ke der natio­na­len Sou­ve­rä­ni­tät und der Bevor­zu­gung der eige­nen Lands­leu­te gegen­über Frem­den soll peu à peu aus dem Staats­recht ver­schwin­den (und da die­ses Gift in Por­ti­ön­chen ver­ab­folgt wird und der Pro­zess sich lan­ge hin­zieht, kön­nen sei­ne Dia­gnos­ti­zie­rer als Alar­mis­ten abge­tan wer­den). Auch die Zer­stö­rung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts als eigent­lich obers­tes deut­sches (und kei­nes­wegs euro­päi­sches oder Welt-)Gericht schrei­tet voran. 

Noch dazu:

Die Euro­päi­sche Zen­tral­bank (EZB) will das jüngs­te Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts igno­rie­ren, wird gemel­det.

„Zunächst habe EZB-Che­fin Chris­ti­ne Lagar­de noch vor­ge­habt, dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ent­ge­gen­zu­kom­men, das in der ver­gan­ge­nen Woche bes­se­re Begrün­dun­gen der EZB-Ent­schei­dun­gen ver­langt hat­te. Doch unter dem Druck der Ver­tre­ter Ita­li­ens und Frank­reichs sei sie auf einen kon­fron­ta­ti­ven Kurs ein­ge­schwenkt. Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt habe der EZB man­gels Zustän­dig­keit nichts zu sagen, argu­men­tie­re sie. Die EZB sei ein­zig dem Euro­päi­schen Gerichts­hof unter­wor­fen. EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­den­tin Ursu­la von der Ley­en prüft wegen des EZB-Urteils ein Ver­trags­ver­let­zungs­ver­fah­ren gegen Deutschland.” 

Die Kanz­le­rin gibt zur glei­chen Zeit bekannt, das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts sei „heil­bar” – fal­sche Wahl­er­geb­nis­se müs­sen „rück­gän­gig” gemacht, fal­sche Urtei­le „geheilt” wer­den –, und bei der aktu­el­len Befra­gung im Bun­des­tag erklär­te sie, es gehe jetzt dar­um, mit einem „kla­ren poli­ti­schen Kom­pass” auf das Karls­ru­her Votum zu reagie­ren. Welch ein Schmierentheater!

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