13. Juni 2020

„Um das Jahr 2015 wur­de in Deutsch­land und in Tei­len Euro­pas der Begriff ‚Lie­bes­tod’ kul­tu­rell neu codiert.”
(Aus einer alten Chronik)

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(Netz­fund)

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Bis­wei­len fra­gen mich kri­ti­sche Zeit­ge­nos­sen, ob es nicht über­trie­ben sei, wenn das bedeu­tends­te Mün­cher Lokal­blatt stets unter dem Kose­na­men Süd­deut­scher Beob­ach­ter in mei­ner Welt­chro­nik auftaucht. 

Nein.

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Der Zeit­geist-Schrott­sam­mel­stel­le zufol­ge hat die hart­hir­ni­ge Maid in einem Inter­view erklärt, ihr „spe­zi­el­les Feuil­le­ton-Ange­bot” (Schrott­sam­mel­stel­le) sei die „Wer­schät­zung für die Schön­heit eines guten Gedan­kens” (Zekri). Was Lin­ke seit Marx für einen guten Gedan­ken hal­ten, ist im Begriff „Säu­be­run­gen” ide­al zusammengefasst. 

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Wenn eine Frau in einem engen bzw. knap­pen Kleid vor Publi­kum auf­tritt, will sie, dass die Ker­le ihr auf die Tit­ten und auf den Intel­lekt schau­en – aber nicht auf den Hin­tern! Das und sonst nicht viel dach­te sich auch die aus Waren an der Müritz stam­men­de und dem Herrn als SPD-Poli­ti­ke­rin die Tage steh­len­de Nadi­ne Julitz, aber ein AfD-Trot­tel kapier­te mal wie­der nix und kom­men­tier­te ihr knap­pes Kleid mit den Wor­ten, das Kleid sei aber knapp. „In die­sem Moment haben mir alle auf den Arsch geguckt!”, empör­te sich die Blon­di­ne schlau. „Das ist Sexis­mus!” Als sie aber am Red­ne­rin­nen- und Red­ner­pult ange­kom­men war und sich umge­dreht hat­te, schau­ten ihr die Typen auf die Möp­se sowie auf den tem­po­rär zum Spre­chen zweck­ent­frem­de­ten Mund, und alles wur­de feini.

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(Die­ser Aus­schnitt stammt aus dem Vor­wärts. Den ken­nen man­che noch aus dem Film „Die Mumie”.) 

Sexis­mus gehört neben Volks­wirt­schaft, Nano­tech­no­lo­gie und Astro­phy­sik zu den Spe­zi­al­ge­bie­ten von Frau Julitz. Ich habe bei Gele­gen­heit – hier ab 3.08 – die Geis­tes­blit­ze die­ser Dame gewürdigt. 

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