9. Juni 2020

Neue zivil­ge­sell­schaft­lich akzep­tier­te Pro­test­form: Plün­dern gegen rechts.

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Leser *** kom­men­tiert mei­nen Satz: „Wer mir als Indi­vi­du­um irgend­ei­ne kol­lek­ti­ve Schuld auf­bür­den will, erklärt mich zum Feind, und ich wer­de ihn folg­lich eben­falls als Feind betrach­ten” mit den hier­mit zu geflü­gel­ten ernann­ten Wor­ten: „Da haben wir die Phi­lo­so­phie der Acta: Enemy matters.”

 

 
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Immer wie­der bestri­ckend – man sehe nur den momen­tan blei­schwer an den Kios­ken lie­gen­den Relo­ti­us­spit­zen­stür­mer mit sei­nem x‑ten „Donald Trump ist unser Unglück!”-Titel –:

Trumpworks

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Black life does­n’t mat­ter, if other blacks oder lef­tists kil­led blacks:

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(Quel­le: FBI)

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White lifes don’t matter:

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Kei­ne Sor­ge, ich räu­me nicht jeden Tag mei­ne Fest­plat­te von cha­rak­ter­lich und intel­lek­tu­ell min­der­be­mit­tel­ten Zeit­ge­nos­sen frei, indem ich sie in die Acta ent­sor­ge. Für Fräu­lein Has­ters gäbe es übri­gens weder einen Pod­cast noch einen Sen­der (und bei Lich­te bese­hen nicht mal eine Spra­che) zur Ver­brei­tung ihrer Het­ze, wenn Wei­ße nicht die Tech­nik dafür erfun­den hätten.

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Machen wir uns kei­ne Illu­sio­nen: Die Kra­wal­le, Plün­de­run­gen und längst auch Mor­de und Tot­schlä­ge, die der­zeit in vie­len Städ­ten der west­li­chen Welt statt­fin­den, sind insze­niert, sie fol­gen einem Plan; es han­delt sich um den nächs­ten Angriff der Lin­ken auf das west­li­che Wirt­schafts­sys­tem, auf die staat­li­chen Struk­tu­ren, auf den Plu­ra­lis­mus, nun­mehr unter Zuhil­fe­nah­me und Auf­het­zung eines neu­en revo­lu­tio­nä­ren Kol­lek­tivs, der Migran­ten, vor allem der migran­ti­schen Unter­schicht. Das Nah­ziel ist die Ver­hin­de­rung der Wie­der­wahl Donald Trumps, die Dro­hung mit dem Bür­ger­krieg im Miss­lin­gens­fall inklu­si­ve. Des­we­gen läuft das Ras­sis­mus­ge­plärr momen­tan auf allen Kanä­len, nach­dem Gre­tas Unter­gangs­sek­te einem Virus zum Opfer fiel. Womög­lich wer­den wir uns der­einst in der Rück­schau auf die­se Tage fra­gen: Wie war es mög­lich, dass wir den Beginn des gro­ßen Umstur­zes für einen fol­gen­lo­sen Zwi­schen­fall gehal­ten haben? 

Die­ses Video von den „Black lifes matter”-Imitatoren zu Frei­burg zeigt, wor­um es den All Days for Past-Hüp­fern tat­säch­lich geht; die Vor­be­te­rin, maxi­mal 20, schreit mit zuneh­mend über­schnap­pen­dem Stimm­chen nach­ein­an­der: „Kapi­ta­lis­mus? Abschaf­fen! Gefäng­nis­se? Abschaf­fen! Poli­zei? Abschaf­fen!”, und die Her­de echot brav. Deutsch­land 2020. (Ich male mir aus, dass die Über­ge­schnapp­te vom Podi­um auf dem abend­li­chen Heim­weg einem „Mann” begeg­net, der ihr spon­tan und mit Nach­druck an die Wäsche geht, wie sie dann ruft: „Poli­zei!”, und er ant­wor­tet: „Abge­schafft!”)

Wie vor hun­dert Jah­ren zieht sich der Sym­pha­tis­an­ten­sumpf bis weit hin­ein ins Rest­bü­ger­tum, in die Schi­cke­ria, die Uni­ver­si­tä­ten, die Welt der „Komö­di­an­ten, oder, wie sie sich sel­ber nen­nen, der Künst­ler” (Hein­rich Hei­ne), kurz­um all jene nütz­li­cher Idio­ten, von denen der welt­his­to­ri­sche Ban­den­chef und das Vor­bild aller spä­te­ren Revo­lu­tio­nä­re, unser Iljitsch, sprach. 

Man muss die „Anti­fa” nicht grö­ßer machen, als sie ist, hin­ter ihr ste­hen lin­ke Par­tei­en, stink­rei­che one-world-Tumul­tan­ten und gan­ze Trup­pen­tei­le des Deep Sta­te, die offen­bar glau­ben, auf der Wel­le der Riots sou­ve­rän zu sur­fen, doch als Boden­trup­pe der Zer­stö­rer natio­nal­staat­li­cher Struk­tu­ren und Bin­dun­gen spielt die „Anti­fa” eine wich­ti­ge Rol­le. Das ist sogar dem sozi­al­de­mo­kra­tisch gebrief­ten Redak­ti­ons­netz­werk Deutsch­land auf­ge­fal­len, selbst­ver­ständ­lich nicht ohne die bran­chen- und gesin­nungs­ob­li­ga­to­ri­sche Verzerrung:

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Na ja, anders­her­um. Erst gab es die rus­si­sche Revo­lu­ti­on, die deut­sche Novem­ber­re­vo­lu­ti­on, die Münch­ner Räte­re­pu­blik, 1920 stand die Rote Armee vor War­schau, und eine Wel­le von Schutz­su­chen­den aus Russ­land flu­te­te gen Wes­ten. Faschis­ten und Natio­nal­so­zia­lis­ten ent­stan­den als Reak­ti­on auf den Bolschewismus/Kommunismus – nicht aus­schließ­lich, den Nazis stand eben­so sehr eine Revi­si­on des Ver­sail­ler Dik­tats vor Augen, aber Rot ging Braun bzw. Schwarz vor­aus. Erst Spar­ta­kus­bund, dann NSDAP. Mit dem Trick, die Rot­front­kämp­fer mit dem Eti­kett „Anti­fa” zu ver­se­hen, gelang den Links­ex­tre­men ein seman­ti­scher Coup; sie dreh­ten Ursa­che und Wir­kung um; seit­her gilt: Die „Anti­fa” schlägt nur zurück.

Noch kei­nes­wegs die SA oder SS, son­dern die Reichs­wehr mit sach­kun­di­ger Unter­stüt­zung eini­ger Frei­korps warf sowohl die Novem­ber­put­schis­ten als auch die Münch­ner Räte­re­pu­blik nie­der – der Offi­zier, der Kurt Eis­ner erschoss, war übri­gens ein hala­chi­scher Jude.

Am Ran­de: Die kom­mu­nis­ti­schen Umsturz­pro­pa­gan­dis­ten Lieb­knecht und Luxem­burg zu ermor­den und sie damit mythen­taug­lich zu machen, war ein Feh­ler; man hät­te sie in die Sowjet­uni­on abschie­ben und mit­tel­fris­tig dem in der Behand­lung von Links­in­tel­lek­tu­el­len gera­de­zu päpst­lich unfehl­ba­ren Väter­chen Sta­lin über­ant­wor­ten sollen.

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Wie es in Min­nea­po­lis nach der „Black lifes matter”-Gruppentherapie aus­schaut, hat Danisch hier skiz­ziert. Ein Schwar­zer twit­tert: „What about the black peop­le who have no gro­ce­ry store now? No phar­ma­cy. No gym. No restau­rants. Not­hing. Ever­ything is bur­ned to the ground. Don’t tho­se black lives mat­ter, too?”

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Die Qua­li­täts­pres­se nomi­niert der­zeit ihre Kan­di­da­ten für den „Wie-ein-Blatt-im-Wind-Preis”. Für die deut­sche jour­na­lis­ti­sche Eiche FAZ geht ins Ren­nen: Jasper von Altenbockum.

KaspervonA 

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Wir hören und erfah­ren der­zeit viel vom Ras­sis­mus, nähe­rin jenem all­täg­li­chen, der so sehr Gewohn­heit und Brauch­tum ist, dass er kaum jeman­den noch oder bereits auf­fällt, was ihn umso tücki­scher, gemei­ner und brand­ge­fähr­lich macht. Nicht nur der ver­dien­te Neo­fa-Jour­na­list Georg „Marat” Rest­le oder die Kom­men­tar-Bots in der „Redak­ti­on ohne Ras­sis­mus” an der Ham­bur­ger Relo­ti­us­spit­ze, die unter exo­tisch klin­gen­den Namen frei­ge­schal­tet wer­den, auch die bür­ger­li­che Intel­li­genz­pres­se reibt uns den All­tags­ras­sis­mus unter die nazi­wei­ßen Ignorantennasen:

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Lei­der steht die­ser Text wie­der hin­ter der für mich aus sitt­lich-ästhe­ti­schen Grün­den unüber­steig­ba­ren Bezahl­schran­ke, so dass ich auf Mut­ma­ßun­gen ange­wie­sen bin. Wir haben im Bil­de also einen rela­tiv erfolg­rei­chen Fuß­bal­ler, eine Mode­ra­to­rin, die sogar ich schon mal gese­hen habe, was für ihre rela­ti­ve Bekannt­heit spricht, sowie eine dun­kel­häu­ti­ge mut­maß­li­che Schön­heit, die lei­der so schwarz ist, dass ich sie weder er- noch ken­nen kann. Was mag sol­chen Leu­ten in ihrem All­tag in Trist­land wider­fah­ren? Zün­det man ihre Autos an? Ver­wehrt man ihnen Zutritt in Restau­rants und Hotels? Kün­di­gen Ban­ken ihnen die Kon­ten? Haben sie Schwie­rig­kei­ten, eine Woh­nung zu fin­den, weil sie sind, wer sie sind? Wer­den sie von ver­mumm­ten Schlä­gern ver­folgt? Grei­fen ihnen z.B. auf Dom­plat­ten zusam­men­ge­rot­te­te Kar­tof­feln an die Mimi, sofern sie eine haben? Kön­nen sie sich nicht frei und ohne Waf­fen ver­sam­meln, weil nie­mand ihnen Räu­me ver­mie­tet? Haben sie aus dem­sel­ben Grun­de kei­ne Mög­lich­keit, als Künst­ler auf­zu­tre­ten? Wer­den sie in den Medi­en Tag für Tag verleumdet?

All das pas­siert wei­ßen Rech­ten in Kein-schö­ner-Land und in den umlie­gen­den west­li­chen bis süd­li­chen Gefil­den stän­dig (die zwar gegen weiß, aber nicht direkt gegen rechts gerich­te­ten Strei­che der Dom­plat­ten­grap­scher und ihrer Nach­fol­ge­mobs aus­ge­nom­men). Ein Mar­tin Sell­ner wird in einem Jahr mehr dis­kri­mi­niert als zehn schwar­ze Durch­schnitts­fa­mi­li­en in Deutsch­land in ihrem gesam­ten Leben. 

Um den Kreis der in Rede Ste­hen­den etwas wei­ter zu zie­hen: Bekom­men schwar­ze Men­schen in Deutsch­land kei­ne Sozi­al­hil­fe? Kei­nen Wohn­raum? Kei­ne medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung gra­tis? Wer­den sie vor deut­schen Gerich­ten här­ter bestraft als Wei­ße? War­um stre­ben so vie­le schwar­ze und dun­kel­häu­ti­ge Men­schen in die­ses angeb­lich so ras­sis­ti­sche Land? Was wol­len sie an einem sol­chen Schreckensort? 

So vie­le Fragen… 

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Ein getö­te­ter, bei sei­ner Ver­haf­tung unter Dro­gen ste­hen­der schwar­zer Krimineller 

Fürunsgestorben

und eine min­der­jäh­ri­ge, am Asper­ger-Syn­drom labo­rie­ren­de, angeb­lich Mole­kü­le sehen­de und womög­lich unter Wahn­vor­stel­lun­gen lei­den­de schwe­di­sche Ora­kell­al­le­rin sind die iko­ni­schen Leit­fi­gu­ren der heu­ti­gen Lin­ken. Was fehlt? Rich­tig, ein Mos­lem. Am bes­ten ein trans­se­xu­el­ler – und zwar in der isla­misch kor­rek­ten Rich­tung: Mann zu Frau. Eine Kan­di­da­tin stün­de dafür bereit: Mira Sie­vers. Auf die­sem Foto sieht man den soli­da­risch tes­to­ste­ron­be­frei­ten SPD-Orts­ver­ein Gallus/Frankfurt am Main, und die min­nig­li­che Maid zur Rech­ten, das ist Frau Sie­vers, vor kur­zem noch Herr Sievers.

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Wäre sie eine Grü­ne oder Rechts­po­pu­lis­tin, wäre die Ange­le­gen­heit nicht der Rede wert. Aber wir haben hier die ers­te bio­deut­sche trans­se­xu­el­le mus­li­mi­sche Kon­ver­ti­tin vor uns. Sie stammt über­dies aus einem katho­li­schen Eltern­haus, das heißt, sie hat nicht nur dem toxi­schen Geschlecht, son­dern auch der toxi­schen Reli­gi­on den Rücken gekehrt. Sie­vers lei­tet seit kur­zem das Insti­tut für Isla­mi­sche Theo­lo­gie an der Ost­ber­li­ner Hum­boldt Uni­ver­si­tät. Das heißt, sie wird Mus­li­men den Islam erklä­ren, und obwohl Lori­ot lei­der tot ist, wer­den wir in Zukunft gewiss vie­le ulki­ge Sket­che und drol­li­ge Cha­ra­den mit ihr im Mit­tel­punkt ser­viert bekommen.

In der Ber­li­ner Zei­tung liest man über die neue Insti­tuts­chefin und ihren Auf­bruch von alten Ufern: „Das Kon­flikt­po­ten­zi­al lässt sich an Klei­nig­kei­ten able­sen. Mira Sie­vers bekommt zum Bei­spiel bei Ver­an­stal­tun­gen manch­mal Fra­gen gestellt, die vie­le als belei­di­gend emp­fin­den dürf­ten. Dür­fen Sie denn allei­ne rei­sen ohne männ­li­che Beglei­tung? Und wo ist über­haupt Ihr Kopf­tuch?
Mira Sie­vers hat keins. So ein­fach ist das. Aber das deut­sche Ver­hält­nis zu Mus­li­men ist nicht ein­fach, son­dern kom­pli­ziert.
Und dann kommt noch etwas dazu, das die Aus­wahl von Mira Sie­vers für die­se Posi­ti­on inter­es­sant macht. Mira Sie­vers hat eine Tran­s­i­den­ti­tät. Es fällt ihr nicht schwer, das zu erklä­ren. ‚Ich bin eine Frau und ich habe so etwas, das man einen Trans­hin­ter­grund nen­nen könn­te’, sagt sie. Das Wort trans­se­xu­ell hält sie für unpas­send, weil Iden­ti­tät eben nichts mit Sexua­li­tät zu tun habe.”

So wenig wie mit Natio­na­li­tät und Reli­gi­on? Man muss sich das ver­ge­wär­ti­gen, immer und immer wie­der: An einer deut­schen, nun ja, zumin­dest ehe­ma­li­gen Uni­ver­si­tät – im Foy­er hän­gen die Bil­der von den Nobel­preis­trä­gern, die dort stu­dier­ten, alles alte wei­ße männ­li­che Natur­wis­sen­schaft­ler, aber die wer­den bestimmt bald abge­hängt – erhält einen Per­son Lehr­stuhl und Insti­tut, die behaup­tet, Iden­ti­tät habe nichts mit Sexua­li­tät zu tun, wo doch bei­na­he jeder Mensch auf Erden weiß, dass Iden­ti­tät mit nichts mehr zu tun hat als mit Sexua­li­tät, also mit der Tat­sa­che, ob man als Jun­ge oder Mäd­chen ins Leben und in die Gesell­schaft tritt. Mag sein, dass es in Extrem­si­tua­ti­on für einen Moment wich­ti­ger ist, zu wel­cher Eth­nie, Hee­res­grup­pe, Ein­heit oder Seil­schaft man gehört, doch aufs Gan­ze gese­hen prägt nichts mehr als das Geschlecht. 

Aber gut, das wer­den die Mos­lems schon intern regeln. Irgend­wann. Oder bald.

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Der Staats­funk gibt bekannt:

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