6. November 2020

Die wun­der­sa­me Stim­men­ver­meh­rung der US-Demo­kra­ten bleibt das The­ma des Tages:

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Zum Bei­spiel das Wun­der von Michi­gan, wo Trump 2.644.525 Stim­men hol­te – 365.000 mehr als 2016 –, die schil­lern­de Ram­pen­sau Biden indes 2.790.648 Stim­men und 520.000 mehr als damals die etwas blas­se Mrs. Clin­ton auf sich ver­ein­te, womit er den Bun­des­staat gewann (hier und 2016 hier).

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Nach­dem die Wahl des unbe­re­chen­ba­ren Donald Trump das glo­ba­lis­ti­sche Estab­lish­ment vor vier Jah­ren so uner­war­tet getrof­fen hat­te, wol­len sie die Wie­der­wahl die­ses poli­ti­schen John Way­ne- oder Clint East­wood-Wie­der­gän­gers um jeden Preis ver­hin­dern; dar­in waren sich die Wall Street und das Sili­con Val­ley, Big Phar­ma und Big Data, die Medi­en und das FBI, Hol­ly­wood und die Ost­küs­ten-Schi­cke­ria, die Uni­ver­si­täts-Lin­ken und die Anti­fa, Bill Gates und Marc Zucker­berg, all die Mil­li­ar­därs­so­zia­lis­ten und das Komö­di­an­ten­pack, die gan­ze Davos- und Gre­at-Reset-Welt bis hin zu Soros und Mer­kel einig. Ich ver­mu­te, sie hoff­ten, den Umfra­gen dies­mal Glau­ben schen­ken zu dür­fen, denen zufol­ge Trump kei­ne Chan­ce haben wer­de, hat­ten aber für den Fall der Fäl­le vor­ge­sorgt. Die Fra­ge ist frei­lich, ob die­se Ver­mu­tung stimmt, ob sie sich dann auch bewei­sen lässt und ob es über­dies noch Rich­ter gibt in Washington.

Inter­es­sant ist die­ser Bericht aus der NZZ:

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Die Any­whe­res haben tief in ihre – aller­dings üppig gefüll­ten – Taschen gegrif­fen und Slee­py Joe eine Mil­li­ar­de an Wahl­kampf­un­ter­stüt­zung zuge­steckt; Trump bekam nur knapp 600 Mil­lio­nen. Wohin das Geld für Biden auch geflos­sen sein mag, für pom­pö­se Auf­trit­te hat er es jeden­falls nicht verwendet.

Wie aber immer die Sache aus­geht: Donald Trump ist jetzt schon eine his­to­ri­sche Gestalt. Er gehört als Frie­dens­brin­ger und working class hero, als Nicht­ma­rio­net­te und Ver­tei­di­ger der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on zu den bedeu­tends­ten ame­ri­ka­ni­schen Prä­si­den­ten über­haupt, zu den ganz weni­gen, die ihre Wahl­ver­spre­chen ein­ge­hal­ten und ihre Wäh­ler nicht betro­gen haben. Klio, die Muse der Geschichts­schrei­bung, wird dem tap­fe­ren und oben­drein amü­san­ten Strei­ter gegen die glo­ba­lis­ti­sche Hydra in ihrem ewi­gen Buch ver­gnügt mehr Platz ein­räu­men als Oba­ma, Clin­ton und bei­den Bushs zusammen. 

PS:
Jemand sag­te: „In Washing­ton D.C. haben 95 Pro­zent Biden gewählt, unge­fähr so vie­le wie vor vier Jah­ren Clin­ton. Glau­ben Sie, dass die­se 95 Pro­zent eher Men­schen sind, die sich für die All­ge­mein­heit inter­es­sie­ren oder die sich für ihr spe­zi­el­les Milieu einsetzen?” 

 

 

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