25. Februar 2021

„Deutsch sein heißt, ger­ne auf Frei­heit zu ver­zich­ten, um wenigs­tens den Nach­barn anschwär­zen zu können.”
Leser *** (ein Deut­scher mit jenem Hin­ter­grund, den man jetzt auch nicht mehr so nen­nen soll, also: Beutedeutscher)

***

Jemand sag­te: „Die Chur­chill-Sta­tue in West­mins­ter ist von Leu­ten beschmiert wor­den, die wahr­schein­lich im KZ gelan­det wären, wenn es Chur­chill nicht gege­ben hätte.”

***

Eini­ge Leser haben mei­nen let­zen Ein­trag als ein Bil­der­rät­sel emp­fun­den; ich wähn­te, der Davo­ser The­tan und Gro­ße Reset­knopf­drü­cker sei inzwi­schen all­ge­mein bekannt. Leser *** meint gar, mir Klaus Schwab als „Typus des Ober­schwä­bi­schen Big Man” anemp­feh­len zu müs­sen. „Sie fin­den ihn in Land­rats­äm­tern (als Chef), in Rat­häu­sern (dito), in Kanz­lei­en, in Fir­men­sit­zen. Es gibt eine gan­ze Gale­rie sol­cher Leu­te – sie sind ein hoch­funk­tio­na­ler Teil des Sozio­tops Ober­schwa­ben und sehen alle so aus, oft schon mit 40, 45. Sie wür­den nicht wer­den, was sie sind, wenn es dabei um Schön­heit gin­ge, das ist klar.

Die Idee des Social Entre­pre­neurs­hip, die Klaus Schwab ver­ficht, ist übri­gens eben­falls nicht die Boh­ne ehren­rüh­rig, son­dern ein­fach die Ent­spre­chung der sozi­al­de­mo­kra­ti­schen und sozi­al­li­be­ra­len (s. Ordo-Libe­ra­lis­mus Frei­bur­ger Prä­gung) Über­zeu­gun­gen (Sozi­al­part­ner­schaft). Bis zu die­sem Punkt ist das, hal­ten zu Gna­den, reins­tes AfD-Gewäs­ser. Soweit ich sehe, wür­de dem weder der Herr Meu­then noch die Frau Wei­del oder der Herr Gau­land widersprechen.
Ich bre­che hier ab. Aber ich mei­ne, Sie ziel­ten hier im Prin­zip auf den fal­schen, wenn Sie mei­nen, es sei mit dem Typus Klaus Schwab was nicht ok.”
Ich ziel­te durch­aus nicht auf einen Typus, geehr­ter Herr ***, son­dern auf genau die­ses eine Exem­plar – oder, wenn Sie unbe­dingt einen Typus wol­len, dann nicht auf jene womög­lich ver­all­ge­mei­ner­ba­re „ober­schwä­bi­sche” Phy­sio­gno­nie, son­dern auf den Typus Bescheid­wis­ser, Weg­wei­ser, Welt­ret­ter, Pro­phet, eine mir zutiefst suspek­te und zugleich hoch­gra­dig lächer­li­che, allen­falls als Par­odie erträg­li­che Figur. „Glaub unser­ei­nem: die­ses Ganze/Ist nur für einen Gott gemacht”, spricht Mephis­to, und dabei will ich es bewen­den lassen.

***

Am 9. Dezem­ber 2020 erklär­te unse­re Wis­sen­schafts-Kanz­le­rin vor dem Bun­des­tag: „Ich habe mich in der DDR zum Phy­sik­stu­di­um ent­schlos­sen. Das hät­te ich in der alten Bun­des­re­pu­blik wahr­schein­lich nicht getan. Weil ich ganz sicher war, dass man vie­les außer Kraft set­zen kann, aber die Schwer­kraft nicht und die Licht­ge­schwin­dig­keit nicht und auch ande­re Fak­ten nicht, und das wird auch wei­ter gel­ten. Dass Euro­pa heu­te steht, wo es steht, hat es der Auf­klä­rung zu ver­dan­ken und dem Glau­ben, dass es wis­sen­schaft­li­che Erkennt­nis­se gibt, die real sind und an die man sich bes­ser hal­ten sollte.”

Mit ande­ren Wor­ten: Mer­kel ging in der DDR in eine Art inne­re Emi­gra­ti­on, indem sie sich einer ideo­lo­gie­re­sis­ten­ten Dis­zi­plin zuwand­te, um halb­wegs unbe­hel­ligt von jener Pro­pa­gan­da, die sie als FDJ-Sekre­tä­rin cont­re coeur ver­brei­te­te, stu­die­ren zu kön­nen. Dass sie heu­te bei der Coro­na-Bekämp­fung und ihrem Wan­dern auf dem ener­gie­po­li­ti­schen deut­schen Son­der­weg zur Kli­ma­ret­tung einer recht selek­ti­ven Wis­sen­schafts­auf­fas­sung folgt, drü­cken wir dies­mal in den Skat. Inter­es­sant ist doch, dass die Phy­si­kern im Kanz­ler­amt bis heu­te kei­ne Sil­be zur Aus­brei­tung der Wis­sen­schafts­feind­lich­keit an den west­li­chen Uni­ver­si­tä­ten ver­lo­ren hat. Ist Frau Mer­kel nicht auf­ge­fal­len, dass Schwer­kraft und Licht­ge­schwin­dig­keit an den fort­schritt­lichs­ten west­li­chen Bil­dungs­ein­rich­tun­gen kei­nes­wegs mehr als unbe­strit­te­ne Natur­kon­stan­ten gel­ten, son­dern sich zuneh­mend als Herr­schafts­kon­struk­te wei­ßer Supre­ma­tis­ten entpuppen?

Das neu­est Bei­spiel kommt aus Ore­gon – und bekannt­lich schwappt jeder Zeit­geist-Irr­sinn aus Über­see ver­läss­lich zu uns herüber –:

Das Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um von Ore­gon hält Leh­rer dazu an, sich in „Eth­no­ma­the­ma­tik” schu­len zu las­sen. Die „Kul­tur der wei­ßen Vor­herr­schaft” habe die „Mathe-Klas­sen­zim­mer infil­triert” (nicht etwa geschaf­fen), und sie mani­fes­tie­re sich in der Unter­schei­dung zwi­schen fal­schen und rich­ti­gen Lösun­gen. „Das Kon­zept, dass Mathe­ma­tik rein objek­tiv ist, ist ein­deu­tig falsch”, heißt es in einem Wer­be­text für das soge­nann­te Tool­kit „Equi­ta­ble Math”. Es hel­fe Päd­ago­gen dabei, „Stra­te­gien zur Ver­bes­se­rung gerech­ter Ergeb­nis­se für schwar­ze, latein­ame­ri­ka­ni­sche und mehr­spra­chi­ge Schü­ler” zu ent­wi­ckeln. Im Grun­de steht dort nichts ande­res als: Schü­ler „of colour” sind zu blöd, um mathe­ma­ti­sche Auf­ga­ben zu lösen. Wenn das nicht übels­ter Ras­sis­mus ist, was bit­te­schön dann?

Anstatt sich auf eine rich­ti­ge Ant­wort zu kon­zen­trie­ren, for­dert das „Tool­kit” die Leh­rer auf, „min­des­tens zwei Ant­wor­ten zu fin­den, die die­ses Pro­blem lösen könn­ten”. Künf­tig kön­nen also Lösun­gen akzep­tiert wer­den, von denen die Schü­ler den­ken, sie sei­en rich­tig, wohin­ge­gen ein Behar­ren auf der rich­ti­gen Ant­wort den Tat­be­stand des Ras­sis­mus erfüllt. Wer in die­sem Zusam­men­hang an die heik­le Befra­gung eines gewis­sen Win­s­ton durch einen gewis­sen O’Bri­an über die Anzahl empor­ge­rich­te­ter Fin­ger denkt, geht nicht völ­lig fehl.

Die Päd­ago­gen wer­den zudem ermun­tert, „die Art und Wei­se zu iden­ti­fi­zie­ren, wie Mathe­ma­tik ver­wen­det wird, um kapi­ta­lis­ti­sche, impe­ria­lis­ti­sche und ras­sis­ti­sche Ansich­ten auf­recht­zu­er­hal­ten”. Die tech­ni­schen Ansich­ten haben sie ver­ges­sen. Ich hof­fe, die ers­ten mit Gerech­ter Mathe­ma­tik ope­rie­ren­den Sta­ti­ker bau­en ihre Brü­cken zunächst nur in Oregon.

Wir schau­en einer Zivi­li­sa­ti­on beim Ver­rückt­wer­den zu.

PS: Wer tie­fer in die Bra­ve New Math ein­stei­gen will, kann dies hier tun (aber erwar­ten Sie nicht, auf irgend­ei­ne For­mel oder Glei­chung zu stoßen).

***

Viel­leicht soll­te ich es so sehen: „Der Nie­der­gang der moder­nen Welt ist kaum inter­es­san­ter als die Auf­lö­sung einer erbärm­li­chen Intri­ge in einem schlecht geschrie­be­nen Roman.”
Don Nicolás

***

Schon vor vie­len Jah­ren frag­te Johan­nes Gross, war­um die dümms­ten Ideen ver­läss­lich an den Uni­ver­si­tä­ten gebo­ren wer­den. Eine über­ra­schen­de Ant­wort lie­fert Sci­ence­files:

Das erin­nert mich an ein Inter­view mit einem US-ame­ri­ka­ni­schen Psy­cho­lo­gen, der gefragt wur­de, war­um so vie­le Hol­ly­wood-Stars psy­chisch labil bzw. auf­fäl­lig sei­en; der Mann ant­wor­te­te, die Fra­ge sei falsch her­um gestellt, sie müs­se kor­rekt lau­ten: War­um wer­den so vie­le psy­chisch Auf­fäl­li­ge Hollywood-Stars?

Die Anzahl der Stu­den­ten, die ange­ben, „eine psy­cho­lo­gi­sche Beein­träch­ti­gung” zu haben – kor­rekt müss­te es hei­ßen: eine psy­chi­sche, aber damit sind wir wohl schon mit­ten im Pro­blem –, ist seit 2012 ste­tig gewach­sen, von drei Pro­zent in 2012 auf zehn Pro­zent anno 2020. Frau­en, so die Bun­des­re­gie­rung, „geben etwas häu­fi­ger als Män­ner an, eine psy­chi­sche Beein­träch­ti­gung zu haben”. Die­ses „Etwas” beläuft sich auf ein Ver­hält­nis von zwölf Pro­zent zu sie­ben. Ins­ge­samt wur­den 25.034 Stu­den­ten in der Sozi­al­erhe­bung des Stu­den­ten­werks befragt.

Dass sich in den soge­nann­ten Geis­tes­wis­sen­schaf­ten vie­le Stu­den­ten und natür­lich auch Dozen­ten her­um­trei­ben, die einen an der Waf­fel haben, war als gefühl­te Wirk­lich­keit ja jeder­mann klar, man muss­te sich nur ihre Theo­rien und Arbeits­the­men anschau­en, spe­zi­ell bei den Okkultist:_*Innen der „Blen­der Stu­dies” (Tho­mas Kapiel­ski). Aller­dings belehrt ein kur­zer Blick in einen Hör­saal, in dem Phy­sik- oder Mathe­ma­tik­stu­den­ten sit­zen, dass die Ver­rück­ten kei­nes­wegs nur von den Geis­tes­wis­sen­schaf­ten ange­zo­gen wer­den – ein befreun­de­ter Pro­fes­sor für theo­re­ti­sche Phy­sik sag­te mir ein­mal, er erken­ne sei­ne Schäf­chen bereits im Bus –, aber es han­delt sich um einen völ­lig ande­ren Typus von Auf­fäl­li­gen, die sind ers­tens viel intel­li­gen­ter als ihre Kom­mi­li­to­nen in den „Huma­nities”, und zwei­tens bzw. wohl auch des­halb glau­ben sie den kon­struk­ti­vis­ti­schen und post­struk­tu­ra­lis­ti­schen Non­sens, der dort gelehrt und ver­brei­tet wird, gera­de nicht.

***

Aus der Rei­he: Nicht mehr im Sortiment.

(Ich dan­ke Leser *** für den Hinweis.)

***

Leser *** macht dar­auf auf­merk­sam, dass das Gut­ach­ten des Wis­sen­schaft­li­chen Diens­tes des Bun­des­ta­ges vom 8.1.2021 „Zur Fra­ge einer Visum­pflicht für Pri­vat­auf­ent­hal­te des thai­län­di­schen Königs in Deutsch­land” (WD 2 – 3000 – 003/21), „über das Nik­kei Asia am 19.1. ver­dre­hend berich­te­te (‚Thai king’s visa-free stay breaks Ger­man law: Bun­des­tag rese­arch’), in sei­ner Ein­lei­tung – wahr­schein­lich unbe­ab­sich­tigt – eine ver­nich­ten­de Kri­tik an der Bun­des­re­gie­rung in punc­to ‚Schutz­su­chen­de’ (oder wie immer die­se Leu­te nun hei­ßen) ent­hält: „Die gesetz­lich gere­gel­te Visum­pflicht schützt nicht nur den Staat, son­dern auch die Bevöl­ke­rung vor der unge­re­gel­ten Ein­rei­se von Aus­län­dern, deren Auf­ent­halt in Deutsch­land mög­li­cher­wei­se auch deut­sche Inter­es­sen beein­träch­ti­gen könn­te (vgl. § 5 Abs. 1 Nr. 3 Auf­en­thG). Ein Staat, der die vis­um­freie Ein­rei­se eines Aus­län­ders nach Deutsch­land zulässt, obwohl das Gesetz eine Visum­pflicht anord­net, han­delt rechts­wid­rig.’ Mit ande­ren Wor­ten: Der WD attes­tiert der BuReg mil­lio­nen­fa­chen und wei­ter fort­ge­setz­ten Rechts­bruch seit Herbst 2015 – und das letzt­lich aus­ge­rech­net auf Anfor­de­rung der Linken.”

***

Die Dop­pel­mo­ral bei der Arbeit.

Beson­ders pikant: „As we have pre­vious­ly expo­sed, the ‘cages’ at the bor­der were insti­tu­ted by the Oba­ma admi­nis­tra­ti­on, and have been repeated­ly mis-used by Demo­crats and their sup­por­ters to attack Trump, who actual­ly signed an exe­cu­ti­ve order to end the poli­cy of sepa­ra­ting kids at the border.”

Wenn das stimmt, dann haben Demo­kra­ten ihre eige­nen Käfi­ge Trump in die Schu­he gescho­ben, so wie sie es ja auch mit ihrer Gren­ze zu Mexi­ko – der Bau des Zau­nes begann unter Bill Clin­ton, und auch unter dem Welt­hei­land Oba­ma wur­de er fort­ge­setzt – taten.

An ihren Wer­ken sollt ihr sie erkennen.

***

Eine hilf­rei­che Hand­rei­chung für Gesprä­che mit Anhän­gern der Tole­ranz­par­tei fin­det sich auf die­ser Webseite:

***

Leser *** schreibt:

„Nach­dem mei­ne Frau mir zu Weih­nach­ten lie­bens­wer­ter­wei­se Ihr ‚Lebenswerte’-Hörbuch geschenkt hat, muss­te ich beim Hör­ge­nuss fest­stel­len, dass eine (nur schein­ba­re?) Unge­nau­ig­keit im Vor­wort, die ich schon aus einer älte­ren Print­aus­ga­be kann­te, auch in die­ser Neu­fas­sung fort­be­steht und wel­che ich, mei­nes Zei­chens Pedant und Katho­lik, unmög­lich unkom­men­tiert las­sen kann: Sie schrei­ben bzw. tra­gen vor (in der Ein­lei­tung), dass sich hin­ter Ihrem zuwei­len pole­mi­schen Ton kei­ne Sehn­sucht nach der guten alten Zeit ver­ber­ge, an wel­che ‚der Autor so wenig [glaubt] wie an die unbe­fleck­te Emp­fäng­nis’. Dem Katho­li­ken drängt sich an die­ser Stel­le der Ein­druck auf, dass Sie einer in außer­ka­tho­li­schen Krei­sen (und ver­mut­lich auch in pro­gres­siv-katho­li­schen Krei­sen) sehr ver­brei­te­ten Ver­wechs­lung auf­sit­zen: Der Begriff ‚unbe­fleck­te Emp­fäng­nis’ bezeich­net näm­lich kei­nes­wegs die jung­fräu­li­che Emp­fäng­nis Jesu durch Maria (die ‚Jung­frau­en­geburt’), an wel­che Sie eigent­lich (unter­stel­le ich) zu glau­ben bestrei­ten möch­ten, son­dern er bezeich­net viel­mehr die von der Erb­sün­de unbe­fleck­te Emp­fäng­nis Mari­ens durch deren Eltern (tra­di­tio­nell: Joa­chim und Anna). Ers­te­rer schließt eine unmit­tel­bar bibli­sche Tat­sa­chen­be­haup­tung ein mit einer auch für Ungläu­bi­ge rele­van­ten (und eben skan­da­lös unsin­ni­gen) natur­wis­sen­schaft­li­chen Kom­po­nen­te (Zeu­gung ohne mensch­li­chen Vater, durch den hei­li­gen Geist), letz­te­rer hin­ge­gen basiert auf einem biblisch nicht unmit­tel­bar offen­sicht­li­chen, natur­wis­sen­schaft­lich gegen­stands­lo­sen und nur von Katho­li­ken geglaub­ten Dog­ma, eben dem der alle Men­schen betref­fen­den Erb­sün­de, von wel­cher unbe­fleckt (so das Dog­ma) Maria emp­fan­gen und gebo­ren wurde.

Mein Ein­wand also, auf den Punkt gebracht: Wenn Sie kein Katho­lik sind, kön­nen Sie an die Idee der unbe­fleck­te Emp­fäng­nis weder glau­ben noch nicht glau­ben, sie ist für Sie ein­fach gegen­stands­los. Ich ver­mu­te, dass Sie statt­des­sen die Jung­frau­en­geburt mei­nen. Wenn dem so ist, wür­den sich sicher­lich alle auf­merk­sa­men Katho­li­ken unter Ihren Lesern über eine Berich­ti­gung ab der nächs­ten (der hof­fent­lich noch zahl­rei­chen) Aus­ga­ben der ‚Lebens­wer­te’ freu­en. Alter­na­tiv könn­ten Sie die Unklar­heit natür­lich auch auf­lö­sen, indem sie Dávilas ‚Es gibt zwei Arten von Men­schen: Die­je­ni­gen, die an die Erb­sün­de glau­ben; und Dumm­köp­fe’ vorschalten.”

Sehr geehr­ter Herr ***, eini­ger mei­ner katho­li­schen Freun­de und Bekann­ten haben mich eben­falls und längst, aber denn doch zu spät auf die­sen mög­li­chen Faux­pas hin­ge­wie­sen, aber da war das Hör­buch bereits auf­ge­nom­men. Von der Erb­sün­de hat mich Ches­ter­ton über­zeugt, mit einer typi­schen Ches­ter­ton-Bemer­kung, näm­lich: Er kön­ne gar nicht ver­ste­hen, wie jemand nicht an sie glau­ben kön­ne, der­je­ni­ge müs­se doch ein­fach nur auf die Stra­ße gehen und sich die Men­schen anse­hen. Dass nun gera­de die seli­ge Anna bzw. deren pri­vi­le­gier­te Toch­ter Maria davon aus­ge­nom­men sein soll, das darf ein nicht­christ­li­cher Kryp­to­ka­tho­lik wie ich aber bezwei­feln, oder? (Doch ich will ehr­lich sein, ich mein­te tat­säch­lich die Jungfrauengeburt…)

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