Zehn kleine Schauspieler

Zehn klei­ne Schauspieler,
die woll­ten mutig sein.
Auf Twit­ter zog ein Shit­s­torm auf,
da waren’s nur noch neun.
Neun klei­ne Schauspieler,
einer hat gedacht:
„Kar­rie­re ist mir wichtiger.”
Da waren’s nur noch acht.
Acht klei­ne Schauspieler
haben aufbegehrt.
Ein Anruf aus Ber­lin kam rein,
schnell mach­te einer kehrt.
Sie­ben klei­ne Schauspieler
für das Grundgesetz.
Ein Haus­be­such der Antifa,
da waren’s nur noch sechs.
Sechs klei­ne Schauspieler
erlei­den Schmach und Schimpf.
„Schwur­b­ler! Nazi! Omatöter!”
Übrig blie­ben fünf.
Fünf klei­ne Schauspieler
von rechts sich distanziert.
Das reicht den „Demo­kra­ten” nicht,
und wei­ter ging’s zu viert.
Vier klei­ne Schauspieler
kritisier’n die Gängelei.
Einer bekam die Kündigung,
da waren’s nur noch drei.
Drei klei­nen Schauspielern
die AfD spen­det Applaus.
Bei­fall von den Bösen, schlimm!
Einer stieg schleu­nigst aus.
Zwei klei­ne Schauspieler,
jeder war ein Held,
fünf Hetz­ar­ti­kel spä­ter dann,
gab einer Fersengeld.
Ein klei­ner Schauspieler
hat­te ein Déjà-vu,
doch dann begriff der Lie­fers Jan:
Die DDR war nie perdu.
(Netz­fund, leicht bearbeitet)
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