21. Mai 2021

Die Bun­des­wehr hat eine neu­es Kon­zept ent­wi­ckelt, das sich nicht mehr nur am Leit­bild des Staats­bür­gers in Uni­form ori­en­tiert, son­dern an des­sen Gepflo­gen­hei­ten und Gefüh­len nach dem fei­er­abend­li­chen Able­gen der Uni­form – und nicht nur die­ser –: Es heißt jetzt die Inne­re Füh­lung. Wel­che Rol­le die sexu­el­len Prä­fe­ren­zen, die Part­ner­wahl, die Her­kunft und die Reli­gi­ons­ge­mein­schaft des Sol­da­ten für die Kampf­kraft einer Armee spie­len, muss­te in dem Wer­be­vi­deo aus Grün­den der Gewich­tung uner­ör­tert blei­ben. Dass die unter den schlag­kräf­ti­gen Trup­pen zugleich inte­gra­tivs­te, die Légi­on étran­gè­re, expli­zit auf die Sicht­bar­ma­chung von Unter­schie­den ver­zich­tet, kann uns völ­lig egal sein, denn wir essen ja auch kei­ne Frö­sche. (Machen bei der Legi­on aber nur die Offiziere.)

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Apro­pos. Was pas­siert, wenn sich im Bun­des­tag ein Offi­zier i.R., also ein Kom­miss­kopp, natür­lich Mit­glied der Schwe­fel­par­tei, kul­tur­un­sen­si­bel gegen­über Ter­ro­ris­ten äußert? Das (ab 3.44).

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Leser *** weist mich dar­auf hin, dass ich mir in mei­nem Ein­trag vom 14. Mai eine veri­ta­ble Bild-Text-Dis­so­nanz zur Kom­men­tie­rung habe ent­ge­hen las­sen, näm­lich diese:

Anna­le­na trifft Antho­ny Hop­kins und schreibt, es sei Alexis Tsi­pras gewe­sen; das ist nicht nur komisch, son­dern sogar raf­fi­niert komisch. Gera­de für eine ansons­ten so tro­cke­ne bei­na­he Völkerrechtlerin.

PS: „Bei der gezeig­ten Per­son neben A. Baer­bock han­delt es sich nicht um Antho­ny Hop­kins, son­dern viel­mehr um König Kon­stan­tin II. von Griechenland.”
(Leser ***)

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Wie Mer­kels Pro­te­gé Nawal­ny das Migra­ti­ons­pro­blem lösen würde.

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Jener „Homo sapi­ens bez­prede­li­us”, der hier bei 0.24 als Bild auf­taucht und als Schäd­ling mit Flie­gen­klat­sche und Pis­to­le besei­tigt wird, ist der gren­zen­lo­se bzw. unein­ge­grenz­te Mensch (без: ohne, предел: Gren­ze); wer genau gemeint sein könn­te, mag sich jeder zusammenreimen.

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Fin­den Sie den Unterschied!

„Frau­en und gebär­fä­hi­ge Men­schen”: Wer jetzt gleich an jene raren und kost­ba­ren Fabel­we­sen denkt, die sowohl eine Mimi als auch eine Gebär­mut­ter haben, sich aber ori­gi­nel­ler­wei­se für Män­ner hal­ten, ver­kennt den eigent­li­chen Anlass die­ser Gegen­über­stel­lung des schein­bar Iden­ti­schen. Schau­en Sie sich nur grü­ne und lin­ke Poli­ti­ke­rin­nen, auch Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin­nen, Jorna­lis­tin­nen u. dgl. Fräu­lein­wun­der mehr an: Wie vie­le von ihnen waren zumin­dest men­tal nie­mals gebär­fä­hig! Aber für einen Sexis­ten sind die meis­ten von ihnen irgend­wie als Frau­en iden­ti­fi­zier­bar. Das ist mit „Frau­en und gebär­fä­hi­ge Men­schen” gemeint. Vive la différence!

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Gele­gent­lich fra­ge ich mich, ob die Exis­tenz von Twit­ter jene von psy­cho­the­ra­peu­ti­schen Pra­xen eher unter­stützt oder doch suk­zes­si­ve über­flüs­sig macht.

Der Account die­ser won­ni­gen, wenn­gleich wahr­schein­lich recht her­ren­lo­sen Maid ist ohne­hin eine soge­nann­te Fund­gru­be. Oder Häs­chen-in-der-Gru­be-Gru­be. Jeden­falls Grube.

Immer­hin wagt sie sich noch ohne Feu­er­schutz nach drau­ßen. Ich glau­be, sie lebt in Wien und hat auch irgend­was mit Geis­tes­wis­sen­schaf­ten stu­diert. Merkt man ja. Die Gevat­te­rin scheint so etwas wie Angst­lust­kit­zel zu suchen, traut sich aber nicht in die Wie­ner Migran­ten­be­zir­ke und muss mit sich mit tri­via­len Haus­frau­en­phan­ta­sien begnügen.

Cou­ra­giert, wie sie ist, weist sie pro­fes­sio­nel­le Hil­fe zurück.

Um ihre simp­le Exis­tenz ein wenig auf­zu­wer­ten, ist sie zum Juden­tum kon­ver­tiert. Sie will doch so gern meschug­ge sein, nicht bloß bekloppt. Lei­der hat sie die Spar­ten ver­wech­selt und ist zu den Intel­li­gen­ten gegan­gen, zu denen sie nie wirk­lich gehö­ren wird, weder nach der Hal­acha noch nach die­sen Nün­ber­ger Din­gens. Sie hät­te zu den ande­ren über­tre­ten sol­len, die wis­sen, wie man mit sol­chen Prin­zes­schen umgeht: Pla­ne drü­ber, vier Kin­der machen, nicht rum­dis­ku­tie­ren. Viel­leicht klappt’s ja noch. Islam is right about woman!

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