Es gibt nichts Zynischeres…

… als die Asyl­lob­by bei der Ver­nied­li­chung der Kollerateralschäden.

Der Kom­men­ta­tor der Frank­fur­ter Rund­schau klärt auf: „Wer behaup­tet, Kri­mi­na­li­tät, die es nun mal auch unter Zuge­wan­der­ten gibt, sei nach dem Mot­to ‚Gren­zen dicht’ zu bekämp­fen, soll­te auch Lei­tern ver­bie­ten, weil bekannt­lich manch­mal Men­schen von ihnen fallen.”

Pas­send dazu grü­ßen alle Jah­re wie­der die Mur­mel­tie­re vom Bun­des­kri­mi­nal­amt mit dem seit 2016 – war­um gera­de seit 2016? – regel­mä­ßig erstell­ten Lage­bild „Kri­mi­na­li­tät im Kon­text von Zuwan­de­rung”. Seit­dem ver­zeich­net das BKA jahr­aus, jahr­ein lako­nisch, dass Deut­sche deut­lich häu­fi­ger Opfer einer Gewalt­tat durch einen Zuwan­de­rer wur­den als umge­kehrt, obwohl die bei­den Grup­pen so ungleich groß sind. 2019 etwa fie­len bei Mord und Tot­schlag „138 Deut­sche einer Straf­tat zum Opfer, an der min­des­tens ein tat­ver­däch­ti­ger Zuwan­de­rer betei­ligt war“. Davon „wur­den 27 Per­so­nen Opfer einer voll­ende­ten Tat”. Umge­kehrt betrug das Ver­hält­nis 53 zu eins.

Als Zuwan­de­rer wer­den dabei nur Aus­län­der gelis­tet, die mit dem Sta­tus „Asyl­be­wer­ber”, „Kon­tin­gent­flücht­ling”, „Dul­dung” oder „uner­laub­ter Auf­ent­halt” in Kein-schö­ner-Land ver­wei­len, euphe­mis­tisch Schutz­su­chen­de genannt. Es ist also nur die Spit­ze jenes Eis­ber­ges, den die Grü­nen gern durch Ein­bür­ge­rung meer­far­ben anma­len wollen.
Gera­de die deut­sche Raub‑, Über­fall- und vor allem Ver­ge­wal­ti­gungs­sta­tis­tik sähe mau aus ohne die Betei­li­gung Flie­hen­der, Geflüch­te­ter und Schutzflehender.
Nun lie­gen auch die Zah­len für das ver­gan­ge­ne Jahr vor und voll im Trend. Es gab 370 auf­ge­klär­te Straf­ta­ten gegen das Leben, bei denen min­des­tens ein Zuwan­de­rer als Tat­ver­däch­ti­ger ermit­telt wur­de, 3,6 Pro­zent mehr als 2019.
Wie Focus Online notiert, „zähl­ten die deut­schen Poli­zei­be­hör­den von 2016 bis 2020 ins­ge­samt rund 2000 Tötungs­de­lik­te (exakt 1989 auf­ge­klär­te Fäl­le), bei denen min­des­tens ein Zuwan­de­rer als Tat­ver­däch­ti­ger ermit­telt wur­de. In die Bilanz flos­sen alle ver­such­ten und voll­ende­ten ‚Straf­ta­ten gegen das Leben’ ein, dar­un­ter Mord, Tot­schlag und fahr­läs­si­ge Tötung”.
Aber was ist das schon gegen sämt­li­che aus allen Wol­ken und inson­der­heit von Lei­tern Gefallenen!

Die Hyä­ne von der Rund­schau weiß ja gar nicht, wie recht sie hat: Die Pro­pa­gan­da der Inhu­ma­ni­tät macht es sich leicht.

PS: Was sagt eigent­lich die Huma­ni­tät zum The­ma? Bei­spiels­wei­se das:

PPS: „Lie­ber Herr Klo­n­ovs­ky, kaum in unse­rer Pres­se bemerkt: 13jähriges Mäd­chen in Wien tot auf­ge­fun­den. Erwürgt. Ges­tern zwei jun­ge Afgha­nen festgenommen.
Sicher psy­chisch gestört.”
(Leser ***, „psy­chisch unge­stör­te Grü­ße” entbietend)

Nach­dem die bei­den das arme Ding – mehr als ein Ding, unrein, aber fick­bar, dürf­te es nicht für sie gewe­sen sein – unter Dro­gen gesetzt, ver­ge­wal­tigt und erwürgt hat­ten, lehn­ten sie es an einen Baum.

PPPS: „Man­che fal­len sogar zwei­mal hin­ter­ein­an­der von der Lei­ter”, schreibt Leser *** und sen­det mir dies:
Unser enga­gier­ter Lei­ter­fest­hal­ter vom Tole­ranz­blatt Frank­fur­ter Rund­schau weiß auch hier Rat: „Aber wie wäre es, erst ein­mal mit den Ange­hö­ri­gen der Opfer zu füh­len – und dann Pro­ble­me anzu­ge­hen, statt sie ‚abzu­schie­ben’?”
PS: Leser *** macht mich auf den Kom­men­tar auf­merk­sam, den der näm­li­che FR-Schrei­ber über Hanau verfasste.
Zitat: „Ange­la Mer­kel ist bestimmt nicht an allem schuld. Aber glaub­wür­dig wäre sie dann, wenn sie ihre Bekennt­nis­se durch ein demü­ti­ges Ein­ge­ständ­nis ergän­zen wür­de: Die­ser Staat hat sich unter ihrer Kanz­ler­schaft als unfä­hig erwie­sen, den eige­nen Anspruch zu erfül­len und dem rech­ten Ter­ror bei­zu­kom­men. Und ein Innen­mi­nis­ter, der Stu­di­en zum Ras­sis­mus in sei­nen Behör­den für Teu­fels­zeug hält, sitzt unbe­hel­ligt im Kabinett.”
 Dar­über die­ses Foto:
Ver­läss­lich ver­ges­sen sie die Mut­ter des Täters, zum einen, weil sie eine Kar­tof­fel war, zum ande­ren, weil der Hin­weis dar­auf, dass ein jun­ger Mann sei­ner Mut­ter in den Kopf schießt, ein über­aus belast­ba­res Argu­ment dafür ist, dass der Kerl wahn­sin­nig war. Und natür­lich wer­den sie über die Opfer von Würz­burg kein Wort ver­lie­ren, erst recht kein Bild. (Es gibt zwei Gesich­ter hier.)
Tie­fen­ver­lo­ge­ne, gemüts­ver­gam­mel­te, oppor­tu­nis­ti­sche Propagandistenbande.
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