Die Rückkehr der Stasi

Mit der Fra­ge, war­um bzw. mit wel­chem Ziel der Staats­schutz ermit­telt – Johan­na, 82, ist ja schon tot –, woll­te sich die Gazet­te nicht belasten.

Wenn in der Ehe­ma­li­gen ein nicht direkt geneh­mig­tes, also womög­lich „staats­feind­li­ches” poli­ti­sches State­ment wel­cher Art auch immer in der Öffent­lich­keit auf­tauch­te, über­nahm die Sta­si die Ermitt­lun­gen. Trotz­dem ist der Ver­gleich in der Über­schrift natür­lich über­trie­ben. Ein DDR-Jour­na­list hät­te sich zwar den­ken kön­nen, dass die Sta­si ermit­telt, aber nicht dar­über berich­ten dür­fen. #wirsind­viel­frei­er

PS: „Mit­nich­ten kommt die Sta­si zurück”, schreibt Leser ***, „weil die oben genann­te Fir­ma es nie­mals zuge­las­sen hät­te, dass ein mit höchs­ter Wahr­schein­lich­keit isla­mis­ti­scher kri­mi­nel­ler hass­ge­trie­be­ner Gewalt­tä­ter über­haupt die­ses Land betre­ten hät­te, und falls doch, er schon bei der ers­ten auch nur im Ansatz ähn­lich gear­te­ten Tat wie der Nicht­be­fol­gung ord­nungs­recht­li­cher Maß­nah­men abge­scho­ben und nicht wie­der ein­ge­las­sen wor­den wäre.”

 

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