8. Juli 2021

Leser*** hat den Acta-Ein­trag vom 4. Juli in Bil­der übertragen.

Das unte­re Bild ist ein­deu­tig schö­ner. Zumin­dest aus der Ferne.

***

Desöf­te­ren, notiert wie­der­um Leser ***, sei ihm in den Acta der Begriff der „Retri­ba­li­sie­rung” auf­ge­fal­len. „Das Ober­baye­ri­sche Volks­blatt lie­fer­te hier­zu in sei­ner Aus­ga­be vom 06.07. zwei ’schla­gen­de’ Bei­spie­le unter jun­gen Heranwachsenden/Mitgliedern der hie­si­gen Par­ty­sze­nen. Und auch der drit­te Arti­kel zum fami­liä­ren Akt(tentaschenfinden) fügt sich har­mo­nisch in die Gesamt­be­richt­erstat­tung und die media­len Leit­li­ni­en zur Her­kunfts­nen­nung ein.”
Sie bemer­ken gewiss, geschätz­te Lese­rin, wie wich­tig die Mel­dung rechts unten für die Gesamt­tek­to­nik der Sei­te ist. Es gab lan­ge kei­ne Mel­dun­gen mehr über die Gold‑, Bar­geld- und Brief­ta­schen­fun­de grund­ehr­li­cher Geflüch­te­ter (inson­der­heit von Syrer*:_Innen). Über Bio-Sach­sen z.B. hört man so etwas nie, weil sie unso­li­da­risch alles einstecken.
***
Apro­pos Tri­ba­li­sie­rung. Das Bun­des­kri­mi­nal­amt reagiert recht ori­gi­nell auf die­se rechts­po­pu­lis­ti­sche Behaup­tung, wie der eigen­tüm­lich frei-Autor Frank W. Hau­bold gefun­den hat.

Im unlängst erschie­ne­nen BKA-Bun­des­la­ge­bild „Kri­mi­na­li­tät im Kon­text von Zuwan­de­rung 2020” ist eine Rubrik ver­schwun­den. „Noch im Bun­des­la­ge­bild 2019 stand unter ‚Fall­kon­stel­la­ti­on: Zuwanderer/Zuwanderin tatverdächtig – Opfer deutsch’ (Sei­te 53) fol­gen­der Abschnitt: ‚Im Bereich der Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung wur­den 2.866 Deut­sche Opfer einer Straf­tat mit min­des­tens einem tatverdächtigen Zuwan­de­rer und somit zwölf Pro­zent weni­ger als im Vor­jahr (2018: 3.261). Ins­ge­samt waren 73 Pro­zent der Opfer von Sexu­al­de­lik­ten mit tatverdächtigen Zuwan­de­rern deut­sche Staatsangehörige.’ Im Bun­des­la­ge­bild 2020 ist der letz­te Abschnitt unter der ent­spre­chen­den Rubrik (Sei­te 48) jedoch ver­schwun­den! Nur ein Ver­se­hen? Wohl eher nicht, denn bei der umge­kehr­ten Kon­stel­la­ti­on sind die Sexu­al­de­lik­te wei­ter­hin erwähnt: ‚Im Bereich der Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung wur­den 124 Zuwanderer/Zuwanderinnen Opfer einer Straf­tat mit min­des­tens einer/m tatverdächtigen Deutschen.’ ”

Offen­bar habe das BKA auf­grund der Domi­nanz von Sexu­al­de­lik­ten mit deut­schen Opfern beschlos­sen, dem Publi­kum die Details zu erspa­ren. „Schließ­lich möch­te man ungern doku­men­tie­ren, dass Deut­sche mehr als 20-mal so häu­fig Opfer von Sexu­al­de­lik­ten mit Zuwan­de­rern als Tat­ver­däch­ti­gen wer­den als umgekehrt.”

Nach dem­sel­ben Prin­zip wur­de die Sta­tis­tik auch im Fal­le der „Roh­heits­de­lik­te” kul­tur­sen­si­bel bereinigt.

Fazit: „Da das BKA nicht dafür bekannt ist, leicht­fer­tig oder gar schlam­pig zu arbei­ten, bleibt letzt­lich nur die Opti­on des Vor­sat­zes bezie­hungs­wei­se der poli­ti­schen Ein­fluss­nah­me übrig. Dass die Mas­sen­ein­wan­de­rung aus tri­ba­lis­ti­schen Gewalt­ge­sell­schaf­ten seit der recht­lich umstrit­te­nen Grenz­öff­nung 2015 Jahr für Jahr mehr als 40.000 Straf­ta­ten mit deut­schen Opfern ver­ur­sacht, dar­un­ter Tau­sen­de von Sexu­al­de­lik­ten und Zen­tau­sen­de von Kör­per­ver­let­zun­gen, soll offen­bar mög­lichst wenig publik wer­den. Des­halb ist es wohl nur noch eine Fra­ge der Zeit, bis das BKA die Anga­ben zu ein­hei­mi­schen Opfern ganz aus der Sta­tis­tik entfernt.”

Spä­tes­tens wenn die Grü­nen in der Regie­rung sind. Noch acht­zig­mal schlafen!
***
Anna­le­na B. ist nicht nur Kanz­le­rin der Her­zen, Völ­ker­recht­le­rin in sta­tu voll­endi und phan­ta­sie­vol­le Auto­bio­gra­phin, sie ver­steht es auch, stil­si­cher und mit leich­ter Hand poe­ti­sche Per­len in all­ge­mein ver­ständ­li­cher Spra­che zu reihen.

Ich gestat­te mir, aus Ihrem Poem „Leich­te Spra­che” – und dort wie­der­um aus einem Gedicht mit dem lako­ni­schen Titel „Hal­lo” – die reiz­volls­ten Ver­se zu zitieren.

„Ich bin auch Poli­ti­ke­rin im Deut­schen Bundestag.
Der Bun­des­tag ist ein gro­ßes Haus in Berlin.
Dort arbei­ten vie­le Politiker*innen.
Das schwe­re Wort ist: Abgeordnete.

(…)

„Das wich­tigs­te Gesetz in Deutsch­land ist das Grund-Gesetz.
Alle müs­sen sich an das Grund-Gesetz halten.
Auch die Abgeordneten.
Zum Beispiel:
Jeder Mensch ist wertvoll.
Jeder Mensch darf so leben, wie er will.”

(…)

Auch Sie kön­nen etwas für die Umwelt tun.
Es ist ganz einfach.
Hier sind ein paar Beispiele:
Gut
Zu Fuss gehen oder Rad fahren
ist gut für unse­re Umwelt.
Schlecht
Mit dem Auto fahren
oder mit dem Flug­zeug fliegen
ist schlecht für die Luft.”

Jeder Mensch darf so leben, wie er will. Noch acht­zig­mal (unru­hig) schlafen!

***

Apro­pos:

Ich habe kei­ne Ahnung, wie seri­ös die von Sci­ence­Files zitier­te Quel­le, aber eine fes­te Vor­stel­lung, wie unse­ri­ös der Herr Schwab ist. Das ist der Gevat­ter, der sei­ne publi­zis­ti­schen Lakai­en von einem Leben ohne Eigen­tum (Autos tei­len, Woh­nun­gen tei­len, Kla­mot­ten tei­len, Frau­en aber wohl nicht) schwär­men lässt.

***

Wie immer auf Draht ist die Com­bo von der Ham­bur­ger Relotiusspitze.

Der Appen­dix „auch wegen des Kli­ma­wan­dels ©” soll­te eine eige­ne Tas­ten­kom­bi­na­ti­on bekom­men, schließ­lich fügt sich die­se For­mal so treff­lich an prak­tisch jede Mel­dung wie das Amen ans Gebet oder der Segens­wunsch an den Namen des Pro­phe­ten Moham­med. Pro­bie­ren Sie’s. Es stimmt ein­fach immer. Sogar für einen Zwi­schen­fall zu Würzburg.

 

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