29. September 2021

Am frü­hen Nach­mit­tag des ver­gan­ge­nen Sams­tags, einen Tag vor der Bun­des­tags­wahl, begab es sich und trug sich zu, dass der Chem­nit­zer Direkt­kan­di­dat der Schwe­fel­par­tei und des­sen Frau im Park vor der Stadt­hal­le ein Are­al betre­ten woll­ten, auf dem die Jüdi­sche Gemein­de Chem­nitz das Suk­kot-Fest – das jüdi­sche Laub­hüt­ten­fest – ver­an­stal­te­te. Zwei Ord­ner eil­ten sogleich her­bei und ver­wehr­ten ihnen den Ein­tritt. AfD-Poli­ti­ker, erklär­ten sie, sei­en hier nicht erwünscht. Die Sicher­heits­kräf­te lie­ßen sich auch nicht beir­ren, als die Frau sie auf Hebrä­isch ansprach, son­dern wider­stan­den die­sem Trick mit einem sou­ve­rä­nen: „Reden Sie bit­te deutsch mit uns”. Sie wol­le sich mit den Musi­kern unter­hal­ten, sie sei sel­ber Musi­ke­rin und spie­le vie­le der ange­kün­dig­ten Stü­cke, erklär­te die Frau. AfD-Poli­ti­kern sei der Ein­lass ver­wehrt, wie­der­hol­te der offen­bar rang­hö­he­re oder auch nur elo­quen­te­re der bei­den Ord­ner. Den Hin­weis des Kan­di­da­ten, dass sei­ne Frau ja kei­ne Poli­ti­ke­rin und, neben­bei, israe­li­sche Staats­bür­ge­rin sei, also jemand, für den das Laub­hüt­ten­fest recht eigent­lich geschaf­fen wur­de, kon­ter­te der stand­haf­te Fest­wart mit den geflü­gel­ten Wor­ten, die Dis­kus­si­on sei beendet.

Wäh­rend der Kan­di­dat kund­tat, wo er nicht erwünscht sei, müs­se er nicht ver­wei­len, und mit einem Ach­sel­zu­cken wei­ter­ging, blieb des­sen Beglei­te­rin ver­stockt und beharr­te dar­auf, den Ver­an­stal­ter zu spre­chen. Er wer­de ihn holen, ver­setz­te der bra­ve Ord­ner, aber sie müs­se erst, und zwar sofort, hin­ter jene wei­ße Linie zurück­tre­ten, wel­che die Gren­ze des Fest­ge­län­des mar­kie­re. „Über­trei­ben Sie nicht so wie Ihre Vor­fah­ren”, belei­dig­te die Frau den pflicht­ge­treu­en Hüter des Park­frie­dens, der sei­ne Empö­rung dar­über kaum ver­ber­gen konn­te. Sie wur­de nicht gerin­ger, als die­se reni­ten­te Per­son vom Ver­an­stal­ter nun doch ein­ge­las­sen wur­de, da ihr Mann sich ja fort­be­ge­ben hatte.

Was dar­auf geschah, mach­te deut­lich, wie sinn­voll es war, solch zwie­lich­ti­gen Zeit­ge­nos­sen den Zutritt zu ver­weh­ren, und wie falsch, im Fal­le der Frau bloß wegen ihrer Her­kunft nach­zu­ge­ben. Sie kam näm­lich schnell ins Gespräch mit den Musi­ke­rin­nen, und nach­dem die – wie die Frau des Kan­di­da­ten aus Russ­land stam­men­de Jüdin­nen – sich erkun­dig­ten, was sie denn nach Chem­nitz füh­re, stieß die Aus­kunft, ihr Mann kan­di­die­re hier für die AfD, kei­nes­wegs auf Ableh­nung, son­dern rief im Gegen­teil Sym­pa­thie­be­kun­dun­gen her­vor. Da die Ord­ner und Umste­hen­den aber weder Hebrä­isch noch Rus­sisch ver­stan­den, wur­de die Bevöl­ke­rung nicht ver­un­si­chert, und der Wahl­aus­gang konn­te nicht zuun­guns­ten der anti­fa­schis­tisch-demo­kra­ti­schen Par­tei­en beein­flusst werden.

***

Zum Vori­gen.

(Wei­ter hier.)

***

Eben­falls noch zum Vorigen.

„Das Laub­hüt­ten­fest sollst du sie­ben Tage lang fei­ern, nach­dem du das Korn von der Ten­ne und den Wein aus der Kel­ter ein­ge­la­gert hast. Du sollst an dei­nem Fest fröh­lich sein, du, dein Sohn und dei­ne Toch­ter, dein Skla­ve und dei­ne Skla­vin, die Levi­ten und die Frem­den, Wai­sen und Wit­wen, die in dei­nen Stadt­be­rei­chen wohnen.”
Deva­rim (Deu­te­ro­no­mi­um) 16:13,14.

Skla­vin­nen, Frem­de, ja – aber kein Wort von Rechtspopulisten!

***

Apro­pos Wahl. Nach den ers­ten Hoch­rech­nun­gen, als ich weit vor den ande­ren lag, kamen sofort alle Foto­gra­fen und Pres­se­leu­te im Gro­ßen Saal des Rat­hau­ses zu mir, schos­sen Bil­der und woll­ten State­ments, aber ich ver­wei­ger­te jeden vor­zei­ti­gen Kom­men­tar. Ich trau­te dem Bra­ten nicht, wie die­ses Foto zeigt.

Von 39 Chem­nit­zer Wahl­be­zir­ken habe ich zwar 33 gewon­nen, doch die Brief­wahl, für wel­che die Alt­par­tei­en in wei­ser Vor­aus­sicht kol­lek­tiv gewor­ben hat­ten, brach­te die Entscheidung.

„Hier­aus”, schreibt Leser *** und schickt die­sen Link, „ergibt sich, dass sich eine Gro­ße Koali­ti­on aus CDU, Grü­ne und Lin­ke gegen Sie zuguns­ten des SPD-Kan­di­da­ten gebil­det hat. Viel Feind viel Ehr.”
Es soll auch ein paar AfD­ler gege­ben haben, die mir die Erst­stim­me nicht gönn­ten. Aller­dings lag mein Erst­stim­men­er­geb­nis knapp über dem Zweit­stim­men­an­teil der Par­tei. Mei­ne Münch­ner Her­kunft schlug also nicht, wie man sagt, auf das Ergeb­nis durch.

Die Tat­sa­che, dass 40 Pro­zent der Chem­nit­zer per Brief votiert haben – was im Bun­des­trend liegt; in Rhein­land-Pfalz etwa stimm­te jeder Zwei­te per Post –, wirft die Fra­ge auf, inwie­weit solch eine Wahl noch grund­ge­setz­kon­form ist. Die Grund­sät­ze „frei” und „geheim” wer­den ja durch­aus beein­träch­tigt. Bei der Brief­wahl gibt es weder Urne noch Kabi­ne. Bei der Wahl­ent­schei­dung kann sanf­ter Druck aus­ge­übt wer­den, etwa durch Alt­par­tei-Emis­sä­re in Senio­ren­hei­men. „Die SPD hat das geän­der­te Gesetz aus­ge­nutzt, für Men­schen mit Betreu­er selbst die Kreu­ze zu machen, und hat SPD-nahe Alten­hei­me und Pfle­ge­hei­me abge­grast. Kann man nicht laut sagen, machen die ‚Gro­ßen’ wohl schon lan­ge so bei AWO und Dia­ko­nie und Co.”
(Leser ***)

Die Brief­wahl ist nicht nur feh­ler- und mani­pu­la­ti­ons­an­fäl­lig, sie ver­letzt auch den Grund­satz, dass eine Wahl an einen Ter­min gebun­den sein soll. Der Satz „Am Sonn­tag ist Bun­des­tags­wahl” hat­te jeden­falls für bei­na­he die Hälf­te der Wäh­ler kei­ne Gültigkeit.

***

Die Freie Pres­se Chem­nitz rief mir nach:

Man kann die Sache auch anders inter­pre­tie­ren: Ein in Chem­nitz unbe­kann­ter, lokal nicht ver­an­ker­ter und leicht exo­ti­scher „Anti-Bewer­ber“ hat 22 Pro­zent der Stim­men ein­ge­fah­ren, weil Kan­di­da­ten wie er sich weder dämo­ni­sie­ren noch als Trot­tel dif­fa­mie­ren lassen.

Was mei­ne „des­in­ter­es­sier­te Atti­tü­de“ angeht: Es war die­se Rede, die ich beim Wahl­kampf­ab­schluss hielt. Ich sprach über die glo­ba­lis­ti­sche Klas­se und trug die Ansicht vor, dass die­ser Feind in Chem­nitz nicht fass­bar sei, wes­halb ich für den Bun­des­tag kan­di­dier­te, den ich als unse­ren letz­ten Ver­tei­di­gungs­ring im Kampf gegen die glo­ba­lis­ti­sche Kra­ke bezeich­ne­te, deren Ten­ta­keln sich der­zeit um die euro­päi­schen Natio­nen und ihre Staa­ten legen. Viel­leicht muss ein Lokal­re­por­ter in einer Wahl­kampf­ver­an­stal­tung ja jeden Gegen­stand, der außer­halb sei­nes ter­ri­to­ria­len Lauf­ställ­chens liegt, als deplat­ziert emp­fin­den, aber hät­te ich vor dem Kli­ma­wan­del gewarnt oder das Ende der Abhol­zung der Regen­wäl­der gefor­dert, wäre die Unter­stel­lung einer „an Chem­nitz des­in­ter­es­sier­ten Atti­tü­te“ mit Gewiss­heit ausgeblieben.

***

Spä­te­re His­to­ri­ker wer­den die Amts­zei­ten Oba­mas und Mer­kels par­al­lel lesen. Bei­de waren die jeweils ers­ten hun­dert­pro­zen­ti­gen Glo­ba­lis­ten, die dem Schick­sal der eige­nen Lands­leu­te kei­nen beson­de­ren Wert mehr bei­ma­ßen. Bei­de haben in ihren Län­dern eine ver­elen­de­te wei­ße Unter­schicht, den soge­nann­ten White Trash hin­ter­las­sen bzw. nichts gegen des­sen Ent­ste­hung aus der deklas­sier­ten Indus­trie­ar­bei­ter­schaft unter­nom­men, weil sie Glo­ba­les zu tun hat­ten. Bei­de haben den Rechts­po­pu­lis­mus her­vor­ge­ru­fen. Und last but not least grün­de­ten bei­de ihre Poli­tik auf ähn­li­chen und ähn­lich pri­mi­ti­ven Drei­wort-Flos­keln: „Yes, we can!” und „Wir schaf­fen das!”

***

In einer Rede, die sie im Juli die­ses Jah­res an der Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty hielt, obwohl die Amis eigent­lich wis­sen muss­ten, dass die­se Frau außer schie­fen Flos­keln und brä­si­gen Wohl­mei­nen­s­be­kun­dun­gen nichts mit­zu­tei­len hat, sag­te Mer­kel, sie wol­le nach dem Ende ihrer poli­ti­schen Lauf­bahn eine Pau­se ein­le­gen und dar­über nach­den­ken, was sie „eigent­lich interessiert”.

„Der Poli­ti­ker neu­en Typs: sobald er nicht mehr dar­um kämpft, im Amt zu blei­ben, weiß er nicht mehr, was ihn ‚eigent­lich interessiert’.”
(Freund ***)

***

Wenn Rudolf Aug­stein wüss­te, wie zonen­pres­se­mä­ßig die nach­ge­bo­re­nen Kano­nie­re sei­nes „Sturm­ge­schüt­zes” einer Auto­kra­tin hul­di­gen, er dreh­te das­sel­be wohl stracks um exakt 180 Grad.

***

Mit Blick auf das Abschnei­den der Grü­nen möch­te ich mich bei mei­nen Lesern dafür ent­schul­di­gen, dass ich mich in der Ver­gan­gen­heit gegen die Frau­en­quo­te aus­ge­spro­chen habe.

***

„Die fie­se Art, wie Ver­tre­ter ande­rer Par­tei­en, aber auch der Pres­se und des Fern­se­hens die AfD-Leu­te all-über­all schi­ka­nie­ren, für blöd ver­kau­fen und in der Ach­tung her­ab­set­zen wol­len, hat etwas grund­le­gend Böses, Sata­ni­sches an sich. Dabei haben die ins Hai­fisch­be­cken einer Dis­kus­si­on mit den Alt­par­tei­en stei­gen­den AfD-ler etwas rüh­rend unschul­dig-Ehr­li­ches an sich, was ihnen zugleich eine eigen­ar­ti­ge Stär­ke gibt, wes­we­gen man sie lie­ben kann und herz­lich umar­men möch­te. So erstaun­lich es klingt, aber die mei­nen wirk­lich, was sie sagen!”

Schreibt wel­cher Rechts­ex­tre­mist? Es steht auf der Web­sei­te Islam­press, und im Ori­gi­nal heißt es „Shaiṭā­nisch” statt Satanisch.

Der Autor betreibt den Spohr-Ver­lag, der sich, soweit ich das über­bli­cke, durch­weg mit isla­mi­schen The­men beschäf­tigt und aus dem eine Moham­med-Bio­gra­phie und ein „Hand­buch Islam” in mei­nem Regal ste­hen. Ich gestat­te mir, noch ein biss­chen zu zitieren.

„Wich­tig ist, daß ich als hei­mat­ver­bun­de­ner deut­scher Mus­lim die von Frau Mer­kel betrie­be­ne staats­zer­set­zen­de Poli­tik unge­hemm­ter Zuwan­de­rung eben­so kri­ti­sie­re, wie das auch vie­le ande­re bei­spiel­wei­se aus der Tür­kei zuge­wan­der­te und hier seit lan­gem hei­misch gewor­de­ne Mus­li­me tun.”

Oder:

„Wollt ihr, daß eure Kin­der schon im Kin­der­gar­ten auf­ge­for­dert wer­den, sich zu über­le­gen, ob sie, was ja frei wähl­bar sei, Jun­ge oder Mäd­chen sein wollen?

Bejaht ihr die Fol­gen des Gen­der-Wahns und die mit ihm ver­bun­de­ne Zer­stö­rung der deut­schen Sprache?

Wollt ihr, daß Kin­der geimpft wer­den dür­fen, ohne daß die Eltern gefragt wer­den müssen?

Wollt ihr, daß ein viel­leicht noch bös­ar­ti­ge­res Spiel der ‚Ret­tung des Pla­ne­ten’ vor einer bevor­ste­hen­den Kli­ma­ka­ta­stro­phe sich welt­weit aus­brei­tet, wel­ches von einer Rei­he nam­haf­ter For­scher als unwis­sen­schaft­li­ches Spiel von Mut­ma­ßun­gen und Phan­ta­sien abge­lehnt wird, das nur den Zweck haben kön­ne, den Armen zuguns­ten der Rei­chen noch mehr Geld aus der Tasche zu zie­hen, ein Spiel, das aber von einer Pha­lanx gekauf­ter For­scher und ver­lo­ge­ner Medi­en welt­weit gespielt und geprie­sen wird, sich in den kom­men­den Jah­ren wei­ter fortsetzt?

Wollt ihr, daß die poli­ti­sche Füh­run­gen der Poli­zei die­se dazu ver­lei­ten kann, ehren­wer­te Bür­ger zu bedrän­gen oder gar nie­der­zu­knüp­peln, weil sie ihr Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung wahrnehmen?

Wollt ihr es zulas­sen, daß es den Medi­en wei­ter­hin erlaubt wird, sich so ener­gisch mit Lügen und dem Ver­schwei­gen von Wahr­hei­ten gegen die Inter­es­sen des sie finan­zi­ell tra­gen­den Vol­kes zuguns­ten der Rei­chen zu richten?

Wollt ihr die Abschaf­fung des Bar­gel­des zuguns­ten einer digi­ta­len Wäh­rung, wel­che die Über­wa­chung der Bür­gers ermöglicht?

Wollt ihr den Fort­be­stand eines abso­lut chao­ti­schen und unge­rech­ten Steu­er­sys­tems anstel­le eines grund­le­gen­den Neu­auf­baus, der seit Jah­ren von den Alt­par­tei­en zwar ver­spro­chen aber nicht in Angriff genom­men wurde?

Wollt ihr, daß eine direk­te Demo­kra­tie durch Volks­ab­stim­mun­gen im Bund wei­ter­hin ver­bo­ten bleibt?

Wollt ihr, daß die Bun­des­wehr grund­ge­setz­wid­rig wei­ter­hin im Aus­land agiert, statt zu ihrer ursprüng­li­chen Bestim­mung der Lan­des­ver­tei­di­gung zurückzukehren?

Wollt ihr, daß Deutsch­land ins­ge­samt auf­ge­löst, schon der Name scham­voll ver­schwie­gen wird und es in Zukunft ver­bo­ten sein soll, das zu tun, was unse­rem Pro­phe­ten ﷺ als ein Zei­chen des Glau­bens galt, sein Hei­mat­land näm­lich zu lieben?”

O tem­po­ra, o mores!

***

Letzt­mals Chem­nitz (ande­ren von „Nazi!”-schreienden Wasch­brett­hir­nen Beläs­tig­ten gern zur Nach­ah­mung empfohlen):

Die vom Trans­pa­rent halb­ver­deck­te lus­ti­ge Per­son fun­gier­te wäh­rend des Wahl­kamp­fes, unter­stützt von eini­gen eben­falls an Nazi-Touret­te labo­rie­ren­den Mit­schwes­tern, als mei­ne sym­bio­ti­sche Klet­te und ver­teil­te mit rüh­ren­den Eifer ihre Pro­pa­gan­da­zet­tel an die Pas­san­ten. Wie mir Orts­kun­di­ge erzähl­ten, bekämpft die pro­pe­re Maid ihre von einer gewis­sen Lei­bes­fül­le nur not­dürf­tig kaschier­te exis­ten­ti­el­le Lee­re bereits seit Jah­ren auf die­se Wei­se. „Was beküm­mert ihr das Weib? Sie hat ein gut Werk an mir getan.” (Mat­thä­us 26: 10).

***

„Nach Anga­ben von Żaryn befan­den sich unter den Migran­ten Per­so­nen, die eine Kampf­aus­bil­dung und Erfah­rung im Umgang mit Waf­fen hat­ten. … Die Diens­te, die die Iden­ti­tät und Glaub­wür­dig­keit von Per­so­nen in bewach­ten Zen­tren unter­such­ten, fan­den auch Hin­wei­se auf pädo­phi­le Akti­vi­tä­ten und Bewei­se für Zoophilie.

50 Per­so­nen unter den 200 Inhaf­tier­ten ste­hen in Ver­bin­dung mit ter­ro­ris­ti­schen Krei­sen, Mili­zen, bewaff­ne­ten For­ma­tio­nen, den Tali­ban und dem Isla­mi­schen Staat, sag­te er.”

(Wei­ter hier.)

Wäh­rend die Polen tun, was jede nor­ma­le Regie­rung tut, näm­lich kon­trol­lie­ren, ob Men­schen ins Land stre­ben, die eine Gefahr für die ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung dar­stel­len, lässt die deut­sche Regie­rung seit Jah­ren hem­mungs­los Aber­tau­sen­de Män­ner ins Land, die jenem Volk, auf das die Kanz­le­rin und ihre zustän­di­gen Minis­ter ihren Eid gelo­gen haben, gefähr­lich sind, ange­feu­ert vom Noch-mehr!-Gekreisch der Grü­nen, beglei­tet vom bei­fäl­li­gen Gebrab­bel der Medi­en. Immer mehr jun­ge, viri­le, unge­bil­de­te, nur ihrer Sip­pe loya­le Män­ner strö­men unge­hin­dert ins Land der Schluffis, Kör­ner­fres­ser und Pro­blem­aus­dis­ku­tie­rer, die Kol­la­te­ral­schä­den ste­hen kaum ver­bor­gen in den Kriminal‑, Schul- und Sozi­al­sta­tis­ti­ken, aber die poli­ti­sche Klas­se ver­kauft alles als Viel­falt, Bunt­heit und Bereicherung.

Hyä­nen, die sich als Huma­nis­ten ausgeben.

***

Auf sei­ner Face­book­sei­te stellt Akif Pirincci die rich­ti­gen Fra­gen über den Chef des Welt­wirt­schafts­fo­rums und „Gre­at reset”-Propheten Klaus „Ich weiß, sie tran­ken heim­lich Wein/Und pre­dig­ten öffent­lich Was­ser” Schwab, „die unmit­tel­bar mit Klaus’ Ver­zichts­theo­rie zusam­men­hän­gen. Dazu ist es von­nö­ten, daß wir uns sein Gesicht betrach­ten. Es ist vom guten, ver­mut­lich fran­zö­si­schen Essen (But­ter, But­ter, But­ter!) auf­ge­dun­sen. Es trägt die her­ab­las­sen­den, kei­nen Wider­spruch dul­den­den Züge von jeman­dem, der es gewohnt ist, an sei­ne Unter­ge­be­nen Befeh­le zu ertei­len. In sei­nem Alter nimmt Klaus wegen Alters-Weh­weh­chen bestimmt irgend­wel­che Medi­ka­men­te, aller­dings wer­den ihm die­se höchst­wahr­schein­lich mit­nich­ten von irgend­wel­chen Wald-und-Wie­sen-Ärz­ten ver­schrie­ben, son­dern von den Kory­phä­en der Zunft. Womit wir bei den Fra­gen wären.
– Ist es vor­stell­bar, daß Klaus sein gan­zes Ver­mö­gen, was mit abso­lu­ter Sicher­heit zig Mil­lio­nen schwer sein dürf­te, ver­schenkt oder schon ver­schenkt hat, um wie er sagt ver­mö­gens­los glück­lich zu sein?
– Ist es vor­stell­bar, daß Klaus jeden Tag mit sei­nem Las­ten­fahr­rad von sei­nem Schwei­zer Cha­teau aus zu den umlie­gen­den Bau­ern fährt, um sich dort sei­ne Bio-Lebens­mit­tel abzu­ho­len und die­se dann auf einem Solar-Kocher sel­ber zuzu­be­rei­ten? Und was ist mit dem Fisch aus der Bre­ta­gne? Wird der wie bei Lud­wig XIV. über Nacht mit dem Boten zu Pfer­de gebracht?
– Ist es über­haupt vor­stell­bar, daß Klaus irgend­ein Gefährt sel­ber lenkt? Was wird aus dem Chauffeur?
– Ist es vor­stell­bar, daß Klaus wegen Kli­ma­schutz sei­ne monat­li­che Ratio­nie­rung von Strom akzep­tiert und tage­lang ohne Strom und Hei­zung in sei­nem Cha­teau bei Ker­zen­licht, aber irre glück­lich hockt?
– Ist es vor­stell­bar, daß Klaus, um end­lich glück­lich zu sein, die­se Cha­teau-Schei­ße auf­gibt, und in eine 30-Qua­drat­me­ter-Sozi­al­woh­nung nach Köln-Chor­wei­ler zieht?
– Ist es vor­stell­bar, daß Klaus’ künf­ti­ge Nach­barn und Freun­de nicht Staa­ten­len­ker aus aller Welt, son­dern analpha­be­ti­sche Afgha­nen und mes­ser­kun­di­ge Ara­ber sein werden?
– Ist es vor­stell­bar, daß Klaus sei­ne Anzü­ge künf­tig bei H&M kauft oder bes­ser noch aus der Alt­klei­der­samm­lung herausfischt?
Was Klaus in Wahr­heit will, ist ein Feu­da­la­del neu­er Façon, bei dem sol­che in Wahr­heit gera­de­zu wider­wär­tig gie­ri­ge Knall­köp­fe wie er selbst, die sich im Besitz einer gehei­men Heils­leh­re wäh­nen, über die macht­lo­sen Mas­sen herr­schen. Bloß daß die­se nicht wie im 18. Jahr­hun­dert zu ihren Fron­diens­ten gezwun­gen wer­den, son­dern sie aus Angst vor gött­li­chen Stra­fen im Klei­de frei erfun­de­ner Umwelt­schei­ße frei­wil­lig ver­rich­ten. In der grü­nen Kirche.”
***

Die attrak­ti­ve Frau hat kein Inter­es­se an der Besei­ti­gung der patri­ar­cha­li­schen Struk­tu­ren, weil sie mit guten Grün­den dar­auf spe­ku­liert, einen Mann abzu­be­kom­men, der es in die­sen Struk­tu­ren ganz nach oben geschafft hat. Das erklärt hin­rei­chend, war­um es ins­be­son­de­re unat­trak­ti­ve Frau­en (und Les­ben) zum Femi­nis­mus zieht.

„Das Weib ist unsäg­lich viel böser als der Mann, auch klü­ger; Güte am Wei­be ist schon eine Form der Ent­ar­tung… Bei allen soge­nann­ten ’schö­nen See­len’ gibt es einen phy­sio­lo­gi­schen Übel­stand auf dem Grun­de – ich sage nicht alles, ich wür­de sonst medi-zynisch wer­den. Der Kampf um glei­che Rech­te ist sogar ein Sym­ptom von Krank­heit: jeder Arzt weiß das. (…)

‚Eman­zi­pa­ti­on des Wei­bes’ – das ist der Instinkt­haß des miß­ra­te­nen, das heißt gebär­un­tüch­ti­gen Wei­bes gegen das wohl­ge­ra­te­ne – der Kampf gegen den ‚Mann’ ist immer nur Mit­tel, Vor­wand, Tak­tik. Sie wol­len, indem sie sich hin­auf heben, als ‚Weib an sich’, als ‚höhe­res Weib’, als ‚Idea­lis­tin’ von Weib, das all­ge­mei­ne Rang-Niveau des Wei­bes her­un­ter­brin­gen; kein siche­re­res Mit­tel dazu als Gym­na­si­al-Bil­dung, Hosen und poli­ti­sche Stimm­vieh-Rech­te. Im Grun­de sind die Eman­zi­pier­ten die Anar­chis­ten in der Welt des ‚Ewig-Weib­li­chen’, die Schlecht­weg­ge­kom­me­nen, deren unters­ter Instinkt Rache ist…”

(Nietz­sche, „Ecce homo”)

Ein Blick in die ent­spre­chen­den Frak­tio­nen des Bun­des­tags gibt Aufschluss.

 

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