Zur Bundestagswahl

(Netz­fund)

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Was Chem­nitz angeht, schreibt mir Leser ***: „Ich habe mir gera­de die Erge­bis­se nach Stadt­tei­len ange­se­hen. Von 39 Wahl­be­zir­ken haben Sie 33 gewon­nen. Nur in Hel­bers­dorf (Erst­stim­me), Kaß­berg (Erst-+Zweitstimme), Alten­dorf (Erst-+Zweitstimme), Kap­pel­len­berg (Erst-+Zweitstimme), Yorck­ge­biet (Erst-+Zweitstimme), Raben­stein (Zweit­stim­me) lag Det­lef Mül­ler vor Ihnen. Gedreht hat das nur die Brief­wahl, wel­che sehr von den Wahl­er­geb­nis­sen in den Wahl­lo­ka­len abweicht.
Ob das sta­tis­tisch plau­si­bel ist, kann ich nicht sagen. Es erzeugt aber einen Zwei­fel, den die Brief­wahl an sich mit sich bringt. Da ist im Rat­haus alles in einer Hand, die Aus­ga­be der Wahl­schei­ne, das Ein­sam­meln und das Aus­zäh­len. 40% Brief­wahl­an­teil ist ein extrem hoher Wert (56.550 Stim­men Brief­wahl zu 138.582 Gesamt­stim­men). Scheint aber dem Trend im Land zu ent­spre­chen. Ob mehr als ein Drit­tel Brief­wahl ver­fas­sungs­kon­form ist? Es wird auf jeden Fall der zeit­li­che Bezug zur Wahl zer­stört. Es gab im Wahl­lo­kal auch kei­nen Abgleich mit dem Per­so­nal­aus­weis, der Wahl­schein war ausreichend.”

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Nun, es ist, wie es ist. Ich dan­ke jeden­falls allen herz­lich, die mei­nen Wahl­kampf unter­stützt haben!

 

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