Natürlich, ein Ostdeutscher!

„Ich habe es satt, oder, um es noch kla­rer aus­zu­drü­cken: ich habe die Schnau­ze voll vom per­ma­nen­ten und immer reli­giö­ser wer­den­den Kli­ma-Geschwa­fel, von Ener­gie-Wen­de-Phan­ta­sien, von Elek­tro­au­to-Anbe­tun­gen, von Gru­sel­ge­schich­ten über Welt­un­ter­gangs-Sze­na­ri­en von Coro­na über Feu­ers­brüns­te bis Wet­ter­ka­ta­stro­phen. Ich kann die Leu­te nicht mehr ertra­gen, die das täg­lich in Mikro­fo­ne und Kame­ras schrei­en oder in Zei­tun­gen dru­cken. Ich lei­de dar­un­ter mit­er­le­ben zu müs­sen, wie aus der Natur­wis­sen­schaft eine Hure der Poli­tik gemacht wird.

Ich habe es satt, mir von miss­brauch­ten, puber­tie­ren­den Kin­dern vor­schrei­ben zu las­sen, wofür ich mich zu schä­men habe. Ich habe es satt, mir von irgend­wel­chen Gestör­ten erklä­ren zu las­sen, dass ich Schuld habe an Allem und an Jedem – vor allem aber als Deut­scher für das frü­he­re, heu­ti­ge und zukünf­ti­ge Elend der gan­zen Welt.

Ich habe es satt, dass mir reli­giö­se und sexu­el­le Min­der­hei­ten, die ihre wohl ver­brief­ten Min­der­hei­ten­rech­te mit pau­sen­lo­ser media­ler Unter­stüt­zung scham­los aus­nut­zen, vor­schrei­ben wol­len, was ich tun und sagen darf und was nicht.

Ich habe es satt, wenn völ­lig Über­ge­schnapp­te mei­ne deut­sche Mut­ter­spra­che ver­hun­zen und mir glau­ben bei­brin­gen zu müs­sen, wie ich main­stream-gerecht zu schrei­ben und zu spre­chen habe.

Ich habe es satt mit­zu­er­le­ben, wie völ­lig Unge­bil­de­te, die in ihrem Leben nichts wei­ter geleis­tet haben, als das Tra­gen einer frem­den Akten­ta­sche, glau­ben Deutsch­land regie­ren zu können.”

Quel­le und wei­ter.

(Recht­schreib­feh­ler im Ori­gi­nal. Irgend­was ist ja immer.)

(PS: Wobei die Schreib­wei­se „wohl ver­brieft” durch die Dumm­schreib­re­form sogar gedeckt ist; sie­he auch Bach: „Das wohl tem­pe­rier­te Klavier”.)

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