Ein Jurist zur Impfpflicht

„Ver­fas­sungs­recht­lich wäre es kein Pro­blem, durch Bun­des­ge­setz eine ‚Impf­pflicht für alle’ ein­zu­füh­ren (ich refe­rie­re hier nur die Ein­schät­zung der Rechts­la­ge). Nun ist mir klar gewor­den, war­um die Ver­bot­s­par­tei­en das trotz­dem nicht machen, son­dern es über die Ein­schüch­te­rung der ange­stamm­ten Bevöl­ke­rung dre­hen. Die Ant­wort liegt in der Fra­ge: Wer wür­de es wagen, alle Migran­ten, Ara­ber­clans etc. zum Imp­fen zu zwin­gen? Des­we­gen wur­de bei Bay­ern Mün­chen aus­ge­rech­net Kim­mich her­aus­ge­grif­fen, und nicht die vier ande­ren unge­impf­ten Spie­ler – das sind näm­lich PoCs.”

Bzw.:

Selbst in einem Land, das den pri­va­ten Waf­fen­be­sitz ver­teu­felt und wo nur mög­lich ver­bie­tet – eine Erb­schaft der Nazis –, schützt er zuwei­len die Frei­heit (ich müss­te hier schrei­ben: wenn auch der Fal­schen, doch in die­sem Fal­le gibt es kei­ne Falschen).

PS: Aber viel­leicht reagie­ren sie auf die Impf­nö­ti­gung nicht ganz so sen­si­bel wie auf den Maskenzwang:

Erin­nern Sie sich noch an den Kom­men­tar in der Zeit, nach­dem im Janu­ar 2008 zwei „Jugend­li­che” in der Münch­ner U‑Bahn einem Rent­ner ein biss­chen gegen den Kopf tra­ten, wei der die Racker auf­ge­for­dert hat­te, in der Bahn nicht zu rau­chen? Der Alte habe die Atta­cke pro­vo­ziert, kom­men­tier­te das Ham­bur­ger Ver­ständ­nis­zen­tral­or­gan, er ste­he für jenen Typus des Spie­ßers, der Jugend­li­che mit dem daseins­ver­edeln­den Hin­ter­grund mit Aus­gren­zung und Into­le­ranz in die Kri­mi­na­li­tät trei­be: „Die deut­sche Gesell­schaft hat weni­ger ein Pro­blem mit aus­län­di­scher Kri­mi­na­li­tät, son­dern mit ein­hei­mi­scher Intoleranz.”

Zum Bei­spiel Mas­kenzwang und Impf­pflicht! Na los doch, Genos­sen, der Kom­men­tar ist bestimmt noch irgend­wo im Stehsatz…

PPS: Wir leben bekannt­lich in Zei­ten, in denen die Sati­ri­ker die Trend­for­scher abge­löst haben.

 

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