2. Dezember 2022

Nach gründ­li­chem Abwä­gen hat sich die Mann­schaft ent­schlos­sen, den von den bes­ten und pro­gres­sivs­ten Krei­sen der BRD gefor­der­ten Boy­kott des Schand­tur­niers im Lan­de unse­res divers­o­pho­ben Gas­lie­fe­ran­ten nun doch zu voll­zie­hen, mit freund­li­cher Unter­stüt­zung der Falangisten.

Es gab Zei­ten, als sich unser­eins noch ärger­te, wenn die Natio­nal­elf mal kei­nen Titel abräum­te. Aber die Woken wol­len einem die gesam­te Hey­mat zur Frem­de machen, dabei kön­nen sie den Fuß­ball schwer­lich aus­spa­ren. Und so ist es bes­ser, wenn sich die Trup­pe schon nach der Vor­run­de aus den Pro­pa­gan­da­ka­nä­len absentiert.

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Wo immer Rot­grü­ne regie­ren, wer­den sie frü­her oder spä­ter die Zen­sur ein­füh­ren,  die Medi­en auf Linie brin­gen, die pri­va­te Kom­mu­ni­ka­ti­on bespit­zeln, die Gesell­schaft mit Agit­prop-Begrif­fen über­flu­ten, Poli­zei und Jus­tiz poli­ti­sie­ren, die Exis­tenz poli­tisch Uner­wünsch­ter bedro­hen; ganz am Ende ste­hen dann Haus­durch­su­chung, Ver­haf­tung, Knast.

Die Ber­li­ner Poli­zei – das ist jener bra­ve Ver­ein, der die Clans und die Anti­fa gewäh­ren lässt, aber die „Quer­den­ker” zusam­men­prü­gelt und mit Was­ser­wer­fern bestreicht – zeigt, wie man in der rot­grü­nen Haupt­stadt der DDR 2.0. ras­sis­ti­sche und ver­schwö­rungs­theo­re­ti­sche Rat­ten zumin­dest in ihren Löchern aufstöbert.

Man sieht, wie ver­dammt knapp das mal wie­der war! (Kom­mu­nis­ti­sche und isla­mis­ti­sche Lek­tü­re ist gott­lob nach wie vor frei verfügbar.)

Wenn der LKA-Mann zwei­mal klopft.

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Das schreibt die Wahr­heits- und Qualitätspresse:

(Es wäre, by the way, noch viel stil­ler um die­sen Ver­bre­cher, wenn auch der stern sich an die Omertà hielte.)

Und das ist die (immer­hin ver­geb­lich) an die Pres­se gerich­te­te mut­maß­li­che Lügen­er­klä­rung des sogen. Ver­tei­di­ger­teams von Micha­el Ballweg:

„Am Diens­tag, 29. Novem­ber 2022 fand in Stutt­gart der nächs­te Haft­ver­kün­dungs­ter­min gegen Micha­el Ball­weg statt. Die­ser neu­er­li­che Haft­ver­kün­di­gungs­ter­min wur­de nötig, nach­dem das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart den bis­he­ri­gen Haft­be­fehl wegen mut­maß­lich voll­ende­ten Betrugs auf­ge­ho­ben hat­te. Jetzt wird Micha­el Ball­weg ledig­lich noch vor­ge­wor­fen, daß sich die Straf­tat als soge­nann­ter ‚untaug­li­cher Ver­such’ in sei­nem Kopf abge­spielt haben soll.

In die­sem nun­meh­ri­gen Haft­ver­kün­dungs­ter­min wei­ger­te sich das Gericht in Per­son des ursprüng­li­chen Haft­rich­ters am Amts­ge­richt Stutt­gart, ent­las­ten­de Beweis­mit­tel zuzu­las­sen. So hat unter ande­rem der Haupt­ent­las­tungs­zeu­ge der Ver­tei­di­gung rund fünf Stun­den vor dem Gerichts­saal gestan­den, ohne daß das Gericht ihn ange­hört hat. Fer­ner wur­de die Anhö­rung von Micha­el Ball­weg unver­mit­telt abge­bro­chen und wei­te­res recht­li­ches Gehör ver­wehrt. Dadurch konn­ten ent­schei­den­de Doku­men­te der Ver­tei­di­gung nicht mehr vor­ge­legt werden.

Rechts­an­walt Ralf Lud­wig sag­te nach dem Ter­min: ‚Nun­mehr sind nach
Auf­fas­sung der Ver­tei­di­gung die rechts­staat­li­chen Mas­ken gefal­len. Wegen die­ser Ver­wei­ge­rung, recht­li­ches Gehör zu gewäh­ren, wird Micha­el Ball­weg wei­ter­hin ohne Urteil sei­ner Frei­heit beraubt.’

Einer der tra­gen­den Grund­sät­ze eines Rechts­staa­tes ist es, einem
Beschul­dig­ten ein fai­res Ver­fah­ren zu garan­tie­ren. Hier­zu gehört ganz
zen­tral die Gewäh­rung des recht­li­chen Gehörs. Die­ses soll in der Praxis
bewir­ken, daß Beschul­dig­te selbst alle sie ent­las­ten­den Tat­sa­chen und
Bewei­se vor­tra­gen dür­fen, ohne hier­bei vom Gericht unter­bro­chen oder gar voll­stän­dig gehin­dert zu werden.

‚Genau dies in die­sem Fall nicht beach­tet wor­den. Es besteht offen­sicht­lich ein Inter­es­se, obwohl juris­tisch nicht mehr begründ­bar, Micha­el Ball­weg in Haft zu las­sen’, so Rechts­an­walt Lud­wig. Die Ver­tei­di­gung berei­tet unge­ach­tet des­sen nun wei­te­re Schrit­te vor.

Stutt­gart, 1. Dezem­ber 2022”

Der Hin­ter­grund (es spricht die in Ham­burg erschei­nen­de seit jeher DDR-freund­lichs­te aller Westzonengazetten):

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„In Anknüp­fung an die Bei­trä­ge des Juris­ten” (Acta vom 29. Novem­ber) unter­brei­tet Leser *** den fol­gen­den Vorschlag:

„Die Alt-Bun­des­re­pu­bli­ka­ner wer­den sich noch an die ‚Erfas­sungstel­le für Regie­rungs­kri­mi­na­li­tät’ in Salz­git­ter erin­nern. Die­se soll­te die Regie­rungs­kri­mi­na­li­tät der DDR-Obe­ren erfas­sen. Trotz fak­ti­scher Macht­lo­sig­keit war die­se Stel­le der DDR-Regie­rung offen­bar ein erheb­li­cher Dorn im Auge. Ich kann mich noch erin­nern, dass es eine regel­mä­ßi­ge For­de­rung der DDR- Regie­rung in Ver­hand­lun­gen war, die Erfas­sungs­stel­le in Salz­git­ter zu schlie­ßen. West­li­che DDR-Kol­la­bo­ra­teu­re, ins­be­son­de­re aus der SPD, haben sich die­ser For­de­rung eben­so regel­mä­ßig (zum Glück erfolg­los) ange­schlos­sen. Nach der Wie­der­ver­ei­ni­gung wur­de das Mate­ri­al auch ver­wen­det, wenn­gleich die Regie­rung Kohl – aus wel­chen Grün­den auch immer – es vor­zog, eine Art Gene­ral­am­nes­tie zu erlas­sen, es gab nur sehr weni­ge Verurteilungen.

Ich schla­ge vor, dass wir, also die ech­te ‚Zivil­ge­sell­schaft’, die­se Ein­rich­tung nun wie­der bele­ben, als Web­sei­te unter dem­sel­ben Namen. Erfasst wer­den kri­mi­nel­le Akte der Regie­rung der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und ihrer Orga­ne. Die Herr­schaf­ten sol­len wis­sen, dass sie unter Beob­ach­tung stehen.

Wich­tig wäre, dass die Sei­te von Voll­ju­ris­ten sach­kun­dig betreut wird. Nicht jeder Ver­stoß gegen die Ver­fas­sung ist auch eine Straf­tat. Und vie­le Sach­ver­hal­te sind ärger­lich, aber eben­falls nicht straf­wür­dig. Maß­stab muss hier das deut­sche Straf­ge­setz­buch sein, ggf. auch inter­na­tio­na­le Abkommen.

Sowohl Juris­ten als auch inter­es­sier­te Lai­en wären auf­ge­for­dert, ent­spre­chen­de Anfangs­ver­dach­te mit­zu­tei­len. Wenn der Vor­wurf Sub­stanz hat, wür­de er auf der Sei­te ver­öf­fent­licht. Täter­pro­fi­le könn­ten mit Bild und Anga­be der vor­ge­wor­fe­nen Straf­tat­be­stän­de auf­ge­führt wer­den. Alle Vor­wür­fe soll­ten der Dis­kus­si­on zugäng­lich sein, so dass Juris­ten und ande­re Fach­leu­te mit­kom­men­tie­ren und ggf. rich­tig stel­len können.

Viel­leicht fin­det sich der ein oder ande­re Frei­wil­li­ge aus Ihrem Leser­kreis, idea­ler Wei­se ein pen­sio­nier­ter Straf­rich­ter oder Staatsanwalt.”

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Apro­pos Quer­den­ker­ver­fol­gung. Chi­na-Ver­glei­che hält das Kom­men­ta­ri­at für unstatthaft.

Blo­me ist übri­gens die­se Charakternatur.

Wenn sie das Land ver­lie­ßen, er wein­te ihnen in sei­nem redak­tio­nel­len Wand­litz kei­ne Trä­ne nach!

Kei­ne Vergleiche!

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Um eine Ver­bin­dung zwi­schen die­sen und jenen und letzt­lich allen Falsch­mei­nern her­zu­stel­len, bedarf es eines Framings, wie es die Zeit exem­pla­risch vorhetzt:

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Nicht nur der Staat schlägt zurück, auch die Gue­ril­la der Zivil­ge­sell­schaft tut es mit aller gebo­te­nen Courage.

Das Flug­blatt, das die Nach­barn in ihren Brief­käs­ten fan­den, sieht übri­gens so aus:

’schland erwa­che!

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Hier spricht der Sponsor.

Schreib­tisch­un­ter­la­gen und Mau­s­pads aus ech­tem Lederfaserstoff
Lefa ist ein hap­tisch ange­neh­mes Mate­ri­al aus Leder­res­ten und Natur­la­tex als Bin­de­mit­tel. Als Lauf­stall für die Com­pu­ter­maus, aber auch und beson­ders als Schreib­un­ter­la­ge ist es das schlecht­hin idea­le Mate­ri­al: Nicht ganz so hart und glatt wie Leder, nicht so fus­se­lig und nach­gie­big wie die meis­ten Kunst­stof­fe. Als Leder­fa­ser­stoff, Bond­ed Lea­ther oder Recy­cled Lea­ther ist sehr viel zwei­fel­haf­tes Zeug im Umlauf. Unser Roh­ma­te­ri­al kommt von Sala­man­der aus Türk­heim im Unter­all­gäu. Aus dem mit 3,5 mm Stär­ke sehr üppi­gem Mate­ri­al las­sen wir in Tübin­gen die­ses Mau­s­pad und die­se Schreib­un­ter­la­ge anfertigen.

Da Sie als Klo­n­ovs­ky-Leser dem Klo­n­ovs­ky-Ver­le­ger prin­zi­pi­ell sym­pa­thisch sind, gewährt Ihnen die Tho­mas-Hoof-Grup­pe einen Rabatt von fünf Pro­zent (außer bei Büchern). Bit­te bei der Bestel­lung ein­fach den Code „Actadiurna5“ eingeben.

(Das war eine Anzeige.)

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Tschi­bo wünscht sei­nem deut­schen Publi­kum ein fro­hes Fest.

Falls Ihnen jetzt unstatt­haf­te Begrif­fe aus der Kloa­ke der Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker ein­fal­len: Bezäh­men Sie sich! Sonst klopft das LKA.

Die JF macht es vorbildlich.

Demo­gra­phi­sche Ver­schie­bun­gen – oder eben: Per­so­nal­wech­sel – nennt sich die­ser Pro­zess kor­rekt. Aber natür­lich blei­ben ange­sichts des Wer­be­fo­tos Fra­gen. Han­delt es sich um eine Fami­lie oder um eine Erst­auf­nah­me mit groß­zü­gi­ger Gast­ge­be­rin? Wenn es eine Fami­lie sein soll: Wer von den bei­den ist die Zweit­frau? Die wei­ße Maid scheint zeu­gungs­un­fä­hig oder ‑wil­lig zu sein, der schwar­ze Mann hät­te also wah­re und gute Grün­de gehabt, sich um eine Alter­na­ti­ve zu kümmern.

Was mich außer­dem inter­es­sie­ren wür­de: Wer­den in hun­dert Jah­ren auch sie dar­über dis­ku­tie­ren, ob man eine Apo­the­ke oder ein Lokal „Zum Wei­ßen” nen­nen darf?

PS. Leser *** sen­det mir das Auf­ma­cher­fo­to von t‑online, heu­te 23.44 Uhr.

Die­se Land­nah­me im Sym­bo­li­schen kann kein Zufall mehr sein; die woken Gar­den möch­ten das Rest­volk, von dem die meis­ten Steu­ern stam­men, das sei­ne all­mäh­li­che Ver­drän­gung also soli­de durch­fi­nan­ziert, wohl oben­drein noch ver­höh­nen. Als Kol­la­te­ral­nut­zen schü­ren sie unter den soge­nann­ten ein­fa­chen Men­schen jenen Hass, zu des­sen Bekämp­fung sie sich beru­fen sehen, wobei sie die Hand­ar­beit natür­lich LKA und Anti­fa überlassen.

PPS: Von der Web­sei­te des Bun­des­am­tes für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe lachen uns die fol­gen­den typi­schen deut­schen Bevöl­ke­rungs­schüt­zer und Kata­stro­phen­hel­fer an. (Es han­delt sich im Grun­de um die­sel­be Kli­en­tel, die im Ahr­tal half.)

Die Frau­en­quo­te ist eben­so erfüllt wie die Kolo­rier­ten­quo­te. Der alte wei­ße Mann fehlt verdient.

 

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