27. Januar 2023

In Ham­burg wol­len Rote und Grü­ne das Bis­marck-Denk­mal mit einer bau­li­chen Ergän­zung „kon­ter­ka­rie­ren” – am liebs­ten wür­den sie es ja schlei­fen –, und Frau Baer­bock hat das Bis­marck-Zim­mer im Aus­wär­ti­gen Amt umbe­nen­nen las­sen. Die­sel­ben Figu­ren, die sich am Reichs­grün­der abkas­pern, weil er „auto­ri­tär” und ein „Mili­ta­rist” war und was der­glei­chen ahis­to­ri­sche Plap­pe­rei­en mehr sind, also am ein­zi­gen deut­schen Außen­po­li­ti­ker von welt­his­to­ri­schem For­mat, unter dem das Deut­sche Reich, nach­dem er es satu­riert hat­te, in kei­nen wei­te­ren Krieg gera­ten ist und auch nicht gera­ten wäre, die­sel­ben Figu­ren, sage ich, trei­ben Deutsch­land soeben mit Sioux-Geheul in einen Krieg gegen aus­ge­rech­net Russland.

Kann man sich nicht aus­den­ken. Muss man erlebt haben.

***

Apro­pos: Tref­fen die Rus­sen eigent­lich auch mal was (außer Häusern)?

Und wird man uns auch jeden abge­schos­se­nen Leo­pard mel­den? Oder weiß man dann ein­fach nicht, wie vie­le es über­haupt gab oder noch gibt?

***

Mit­un­ter stel­len die Genos­sen von der Relo­ti­us­spit­ze wirk­lich bren­nen­de Fragen.

Lei­der Got­tes erüb­rigt sich hier die Antwort.

***

Wie bereits ges­tern gemel­det, pro­tes­tie­ren da und dort Tro­glo­dy­ten aus Dun­kel­deutsch­land dage­gen, dass in ihren Orten soge­nann­te Flücht­lings­un­ter­künf­te eröff­net werden.

Rou­ti­niert ver­su­chen Poli­ti­ker, Medi­en und der Twit­ter­mob – alle­samt Leu­te, die nicht in der Nähe von Asy­lan­ten­hei­men leben müs­sen –, die Pro­test­ler als Extre­mis­ten zu stig­ma­ti­sie­ren, weil die­se trü­ben Tas­sen aus – von kom­mo­der Fer­ne gese­hen – uner­find­li­chen Grün­den nicht neben einem Asy­lan­ten­heim leben wollen.

Die­sen Tweet irgend­ei­ner Links­ra­di­ka­len­trup­pe ver­brei­te­te übri­gens der „Nach­rich­ten­ka­nal” n‑tv:

Ob sich tat­säch­lich „Rechts­extre­me” und sogar Nazis wie Heyd­rich oder Bor­mann unter den Akti­vis­ten befan­den, ent­zieht sich mei­ner Kennt­nis, ist aber inso­fern einer­lei, als in der media­len Ver­mitt­lung jeder zum Rechts­extre­men nobi­li­tiert wird, der gegen eine Asy­lan­ten­un­ter­kunft in sei­ner Wohn­ge­gend zu demons­trie­ren sich erdreis­tet. Anmaßt? Erf­recht. Bil­den sich die­se Leu­te etwa ein, sie dürf­ten ein­fach über ihre Lebens­welt mit­be­stim­men wie die Schwei­zer? Wem die Ent­schei­dung nicht passt, der kann jeder­zeit die­ses Land ver­las­sen, das ist die Frei­heit eines jeden Deut­schen (in memo­ri­am Wal­ter Lüb­cke, Allah erfül­le sei­ne Wün­sche im Jen­seits wie im Diesseits).

Das heißt, die­sen mehr oder weni­ger Ein­ge­bo­re­nen bleibt letzt­lich nur die Wahl, die neue Nach­bar­schaft ent­we­der klag­los zu akzep­tie­ren, even­tu­ell eine Pro­test­form zu wäh­len, die unbe­ach­tet und folg­lich noch wir­kungs­lo­ser bleibt – oder sich eben als Rechts­extre­mist, Ras­sist, Nazi etc. beschimp­fen zu lassen.

Frei­lich, wenn wir sämt­li­che Men­schen, die nicht neben einem Asy­lan­ten­heim leben wol­len, zu Rechts­extre­men erklär­ten, dann wären die Füh­rung der Grü­nen und der SPD (selbst­ver­ständ­lich auch von CDU und FDP) nahe­zu geschlos­sen rechts­extrem. Ich übri­gens auch.

„Die Grü­nen spra­chen von einem Angriff auf die Demo­kra­tie”, mel­det n‑tv. Die Lan­des­vor­sit­zen­de Katha­ri­na Horn wird mit den Wor­ten zitiert: „Geflüch­te­te Men­schen brau­chen Schutz vor Krieg und Ver­fol­gung. Unse­re Auf­ga­be ist es, sie auf­zu­neh­men, eine wür­di­ge Unter­brin­gung zur Ver­fü­gung zu stel­len und für ihre phy­si­sche und psy­chi­sche Sicher­heit zu garantieren.”

Das ist gleich eine, zurück­hal­tend for­mu­liert, dop­pel­te Halb­wahr­heit, gera­de im Hin­blick auf jenen Demos, als des­sen Kra­tos die Grü­nen när­ri­scher­wei­se ihre Klap­pe auf­rei­ßen dür­fen. Ers­tens besteht die pri­mä­re Auf­ga­be deut­scher Poli­ti­ker dar­in, Scha­den vom deut­schen Volk abzu­wen­den (und hier mei­ne ich aus­drück­lich das Staats­volk). Zwei­tens sind die meis­ten der unge­hin­dert auf dem Asyl­ti­cket nach ’schland Her­ein­schnei­en­den ja kei­ne „Flücht­lin­ge”, sie kom­men nicht aus Kriegs­ge­bie­ten und wer­den auch nicht poli­tisch ver­folgt, son­dern es han­delt sich statt­des­sen um zahl­rei­che Glücks­rit­ter, vor­aus­ge­schick­te Söh­ne auf der Suche nach einem bes­se­ren Leben, Beu­te­ma­cher, Sozi­al­hil­fe­ab­grei­fer, und auch der eine oder ande­re künf­ti­ge poli­ti­sche, reli­giö­se oder sexu­el­le Ver­fol­ger befin­det sich dar­un­ter. Trotz ihrer ver­gleichs­wei­se immer noch viel zu gerin­gen Zahl bege­hen soge­nann­te Schutz­su­chen­de seit den Tagen des freund­li­chen Gesichts jahr­ein, jahr­aus mehr Gewalt­ta­ten gegen Deut­sche als umge­kehrt – spe­zi­ell für sol­che Frücht­chen erüb­rigt sich der Ter­mi­nus „Flücht­ling” –; rein sta­tis­tisch wird eine Auf­nah­me­ein­rich­tung ab einer gewis­sen Grö­ße für die Anwoh­ner also nicht unge­fähr­lich, weil – ich will nichts Fal­sches sagen –: unge­fähr jeder zehn­te (?) von den jun­gen Land­neh­mern auf die­se oder jene Wei­se straf­fäl­lig wird, und vom Rest die Hälf­te dau­er­haft auf Kos­ten der Ein­ge­bo­re­nen zu leben gedenkt, sofern es sich nicht um ukrai­ni­sche Kriegs­flücht­lin­ge han­delt (dar­über schwei­gen die Berich­te, wes­halb ich anneh­me, das in Rede ste­hen­de Auf­nah­me­la­ger in Upahl soll ein echt bun­tes, welt­of­fe­nes, diver­ses werden).

Ein Ein­hei­mi­scher steht dort also vor fol­gen­der Situa­ti­on: Irgend­wo, wo es kei­ne Asy­lan­ten­hei­me gibt, beschlie­ßen Poli­ti­ker, dass Deutsch­land immer mehr Asy­lan­ten auf­neh­men muss, auch wenn oft kei­ne Asyl­grün­de vor­lie­gen. Die­ser Anwoh­ner liest täg­lich in den Zei­tun­gen von sexu­el­len Über­grif­fen, Blut­ta­ten, Mes­ser­at­ta­cken, Ein­brü­chen, began­gen von Migran­ten, die es in Deutsch­land rich­tig kra­chen las­sen, und er kann mit guten Grün­den befürch­ten, dass sol­che Taten bald auch in sei­ner Gemein­de pas­sie­ren, wenn das soge­nann­te Flücht­lings­la­ger dort instal­liert wird; auf jeden Fall wer­den unheim­li­che Figu­ren in sei­ner Ort­schaft her­um­lun­gern und den Frau­en bzw. Mäd­chen (in den meis­ten Her­kunfts­län­dern trennt man das nicht so pedan­tisch wie hier­zu­lan­de) Angst machen. Sein All­tag, der sei­ner Fami­lie und sei­ner Bekann­ten wird sich durch einen Beschluss von Men­schen ändern, deren eige­nes Leben sich durch sol­che Beschlüs­se immer nur ver­bes­sert, weil mit jeder wei­te­ren Asy­lan­ten­ko­hor­te, die ande­re auf­zu­neh­men, zu ver­kös­ti­gen und zu ertra­gen haben, ihr mora­li­sches Renom­mee wächst, obwohl sie die Fol­gen ihrer Ent­schei­dun­gen nie­mals am eige­nen Lei­be zu spü­ren bekommen.

Wenn unser bra­ver Ein­ge­bo­re­ner aber nun mosert, bekommt er die geball­te „kul­tu­rel­le Ver­ach­tung” (Alex­an­der Wendt) des links­grün-woken Estab­lish­ments und sei­ner schrei­ben­den resp. twit­tern­den Fuß­trup­pen aus den bes­se­ren urba­nen Wohn­ge­gen­den zu spü­ren, die ihn mit den benann­ten Kose­wor­ten schmü­cken, für schlecht, min­der­wer­tig, ver­ächt­lich, schänd­lich („a bas­ket of deplo­rables”) und über­dies für bös­ar­tig erklä­ren. Für einen Men­schen zwei­ter Klasse.

Die­ser Mecha­nis­mus ist so per­vers und skan­da­lös, dass man ihn und sei­ne ver­lo­ge­nen, gott­be­kot­zens­wür­di­gen Voll­stre­cker gar nicht oft genug anpran­gern kann.

***

Zum Bei­spiel solche.

Das erklärt im Agit­prop­ka­nal t‑online die „Juris­tin und Exper­tin für Mes­ser­kri­mi­na­li­tät” Ele­na Rausch.

Wenn ihre „For­schung” kei­nen Zusam­men­hang zwi­schen kul­tu­rel­len Hin­ter­grün­den und dem Ein­satz eines Mes­sers sehen kann, ist das so schen­kel­klop­fend dreist gelo­gen, wie es nicht ein­mal ver­gleich­ba­re soge­nann­te DDR-Wis­sen­schaft­ler gewagt hätten.

Es könn­te natür­lich auch sein, dass uns sowohl die Kri­mi­nal­sta­tis­ti­ker und vor allem die Medi­en jahr­zehn­te­lang im Unkla­ren dar­über lie­ßen, dass Deut­sche seit jeher mes­sern und schlit­zen und sich auf afgha­nisch schei­den las­sen, und der­glei­chen Vor­komm­nis­se erst seit den Tagen des freund­li­chen Gesichts gehäuft mel­den bzw. in den Sta­tis­ti­ken auf­füh­ren, aus Grün­den viel­leicht von struk­tu­rel­lem Rassismus.

Kei­ne Gefäl­lig­keits­wis­sen­schaft und auch kei­ne grü­ne Ein­bür­ge­rungs­in­itia­ti­ve wird die ein­fa­che und jedem, aber wirk­lich jedem schon län­ger hier Leben­den geläu­fi­ge Tat­sa­che ver­ne­beln kön­nen, dass der Angrei­fer mit dem Mes­ser – und je blu­ti­ger die Tat, des­to siche­rer – im Nor­mal­fall einen mit blo­ßen Auge erkenn­ba­ren eth­nisch-kul­tu­rel­len Hin­ter­grund hat.

PS: Leser *** fühlt sich bemü­ßigt, das Inter­view der Kory­phäe zu kom­men­tie­ren. Nun, bit­te­schön, will­kom­men in mei­ner Freak­show (ihre Zita­te kursiv)!

In nur rund 28 Pro­zent der Fäl­le geht ein Angrei­fer mit einem Mes­ser auf Unbe­kann­te los.

Nur. Der Rest: Eisen­stan­gen, Gar­ten­sche­ren, Mache­ten, 9 mm, Trit­te gegen Kopf und Kör­per oder ein­fach nur ein Stein wie in Wunstorf. (*)

Der Groß­teil sol­cher Taten fin­det nicht in einem Zug statt.

Son­dern auf der Stra­ße, im Super­markt, im Trep­pen­haus, in öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen und Kran­ken­häu­sern, in Parks, bei McDonald’s, im Klas­sen­zim­mer und in der Stra­ßen­bahn. Aber nicht in einem Zug. Ein­mann war­tet nicht gern auf ver­spä­te­te Züge.

Es ist wich­tig zu sagen, dass das nicht häu­fig vorkommt. (**)

Fast 20.000 Fäl­le pro Jahr (WELT, 21.11.2021); Mes­ser­at­ta­cken vom 2. Halb­jahr 2021 zum 1. Halb­jahr 2022 fast ver­drei­facht (Bun­des­po­li­zei­ge­werk­schaft). Tat­säch­lich, Peanuts.

Nein, die Her­kunft hat nichts mit einer Mes­ser­at­ta­cke zu tun. In unse­rer For­schung kön­nen wir kei­nen Zusam­men­hang zwi­schen der Staats­an­ge­hö­rig­keit oder kul­tu­rel­len Hin­ter­grün­den und dem Ein­satz eines Mes­sers sehen. Über­haupt sind Men­schen mit aus­län­di­scher Her­kunft in der Min­der­heit bei sol­chen Messerangriffen.

Die Moti­va­ti­on für einen Mes­ser­mord wird durch den Kli­ma­wan­del aus­ge­löst. Und Putin.

Es geht dar­um, wie eine Per­son, die trau­ma­ti­siert ist, auf­ge­fan­gen wird.

Da die Mehr­heit der Täter ja, wie eben fest­ge­stellt, aus Deut­schen besteht, fragt sich, was die­se trau­ma­ti­siert. Kli­ma­wan­del! Und Putin!

Umstän­de wie etwa Krieg, eine Pan­de­mie oder auch eine Ener­gie­kri­se kön­nen psy­chi­sche Pro­ble­me begüns­ti­gen. Das muss durch ent­spre­chen­de Ange­bo­te auf­ge­fan­gen werden.

Klar, Deut­sche wäh­len Rot-Grün, bekom­men erhöh­te Strom- und Gas­rech­nun­gen, dre­hen durch und ste­chen ihre Nach­barn am Gar­ten­zaun ab, aber nicht im Zug. Eine wei­te­re CO2-Steu­er muß her! ‚Ent­spre­chen­de’ Ange­bo­te? Da wird sie aber nicht sehr spe­zi­fisch. Ste­hen eigent­lich die Kraft-durch-Freu­de-See­bä­der noch? Und aus den beschlag­nahm­ten Yach­ten rus­si­scher Olig­ar­chen macht man ein­fach ‚Wil­helm Gustl­of­fe’ für die pan­de­miet­rau­ma­ti­sier­ten Messerakrobaten.

Nein, zwi­schen vor­he­ri­gen Delik­ten und einem erneu­ten Ein­satz eines Mes­sers konn­ten wir kei­nen Zusam­men­hang fest­stel­len.

Die Exper­ti­se der Exper­tin für Frau­en­quo­te und Gedöns ist ein­fach expert. Ich Trot­tel hät­te ja ver­mu­tet, daß einem ‚erneu­ten Ein­satz eines Mes­sers’ ein ande­rer vor­aus­ge­gan­gen ist, um aus einem schlich­ten ‚Ein­satz’ einen ‚erneu­ten Ein­satz’ zu machen. Wenn aber der ers­te ‚Ein­satz eines Mes­sers’ kein ‚Delikt’ ist, dann gibt es auch ‚kei­nen Zusam­men­hang’. Genial.
Wischmey­er hat­te recht: Deutsch­land ist ein Land von Beklopp­ten und Bescheuerten.”
(*) Was der Leser­brief­schrei­ber in der Eile ver­ges­sen hat: Man kann, wenn gera­de kei­ne Klin­ge zur Hand ist, auch ein­fach „schub­sen”. Sogar ohne ein Gleis in der Nähe.
Woher ich wis­sen will, dass auch die­ser Vor­fall zu den Höhe­punk­ten der Will­kom­mens­kul­tur gehört? Ich weiß es gar nicht, aber ich neh­me Wet­ten an. Allein ein „aggres­si­ver Vier­zehn­jäh­ri­ger” ist zu 99 Pro­zent nicht (bio-)deutsch. Und eine (deut­sche) Oma so vom Rad sto­ßen, dass sie stirbt …

(**) Jemand hat das „nicht häu­fig” visualisiert:

PS: Leser *** moniert, „die zitier­te Exper­tin Rausch” sei laut der Web­sei­te der „Kri­mi­no­lo­gi­sche Zen­tral­stel­le“ seit Novem­ber 2020 Refe­ren­da­rin, „also in der Aus­bil­dung. Frau Rausch als ‚Juris­tin’ und ‚Exper­tin für Kri­mi­na­li­tät’ zu bezeich­nen, hal­te ich für eine Belei­di­gung mei­nes Berufs­stan­des mit ‚der Befä­hi­gung zum Rich­ter­amt’, also Assessor-Examen”.
Nun, es ist eben das, was ein Bil­lig­por­tal wie t‑online für die Anmi­schung der täg­li­chen Pro­po­gan­da­do­sis an scham­lo­sen Inter­view­part­nern so vom Boden aufliest…
PPS: „Sehr ungern” möch­te Leser *** „einen dop­pel­ten Ein­wand” äußern: „Weder die mglw. hane­bü­che­ne Selbst-Berufs­be­zeich­nung des Juris­ten oder der Juris­tin, geschwei­ge denn die Selbst­ein­schät­zung als ‚Exper­tin für Kri­mi­na­li­tät’ sind in irgend­ei­ner Form gelun­ge­ner Anlass zu for­mal­ju­ris­ti­scher Krit­te­lei. Die Befä­hi­gung zum Rich­ter­amt wird erwor­ben mit dem 2. Juris­ti­schen Staats­examen. Jurist oder Exper­te darf sich jeder nen­nen. Selbst ein Asyl­be­wer­ber. Auch ein von Hartz 4 leben­der Fla­schen­pfand­samm­ler. Ich ken­ne Frau Rausch nicht, sie ist mir egal. Ich füh­le mich von einer der­lei unbe­deu­ten­den Per­son folg­lich auch nicht in mei­nem Berufs­stand belei­digt. Auch wenn sie noch soviel Stuss redet oder schreibt.”
Wäh­rend Leser *** meint: „Sie bashen die Über­brin­ge­rin der Nach­richt. Ich bin mir ziem­lich sicher, dass die­se Dame nur den intel­lek­tu­el­len Dün­pfiff ver­brei­tet, der ihr an der Uni bei­gebracht wur­de. Sie ist nicht die Erfin­de­rin der Des­in­for­ma­ti­on, son­dern ledig­lich ihr Opfer. Ver­ant­wort­lich sind Professor:innen und Seminarleiter:innen, die ver­mut­lich auch alle Opfer sind. Die geis­ti­ge Zer­set­zung an deut­schen Uni­ver­si­tä­ten funk­tio­niert wie Domi­no, wo eine Gene­ra­ti­on von Ver­blen­de­ten die nächs­te her­an­zieht. Pati­ent Zero dürf­te Ador­no sein.”
***
So lie­ße sich der eth­nisch-kul­tu­rel­le Nicht­an­pas­sungs­kon­flikt auch aus­tra­gen (und suk­zes­si­ve aus der Welt schaffen).
Ich bin vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Lie­be, Tole­ranz und Ver­stän­di­gung gehal­ten, dar­auf hin­zu­wei­sen, dass die­ses Exem­pel ein sich nur sel­ten und in gro­ßen Abstän­den wie­der­ho­len­der Ein­zel­fall ist.
***
Hier spricht der Sponsor.
Nach der Weih­nachts­gans ist (immer noch) vor der Säch­si­schen Pekingente.
Die Säch­si­sche Peking­en­te ist eine Kreu­zung aus der Säch­si­schen Ente und der Deut­schen Peking­en­te. Die Tie­re kom­men aus einem Anwe­sen in Nord­hes­sen und wach­sen in rei­ner Frei­land­hal­tung auf. Das Fut­ter (Bio­land) stammt zu 90 Pro­zent aus dem Umkreis. Anders als moder­ne Mas­ten­ten, die auf Schnell­wachs­tum gezüch­tet sind, dau­ert der Fleisch­auf­bau bei der Säch­si­schen Peking die dop­pel­te Zeit. Das Fleisch hat dafür eine ent­spre­chend bes­se­re Kon­sis­tenz und einen aus­ge­präg­te­ren Geschmack als jenes der Tur­bo­en­ten. Die Tie­re sind zehn Wochen alt und wie­gen im Durch­schnitt 1,9 Kilo. Sie wer­den tief­ge­fro­ren gelie­fert und hal­ten bis zu 500 Tage.
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(Das war eine Anzeige.)

***
Apro­pos Maul­hel­den (Acta von gestern).
***

Albert Wede­mey­er, Lieu­ten­ant der US-Army, absol­vier­te in den mitt­le­ren 1930er Jah­ren ein Stu­di­um an der Ber­li­ner Kriegs­aka­de­mie. Wenn er mor­gens in die Aka­de­mie kam, begrüß­ten ihn die Putz­frau­en mit „Heil Hit­ler!“ Er reagier­te stets mit „Heil Roo­se­velt!“ Die Putz­frau­en waren amü­siert und grüß­ten ihn schließ­lich eben­falls mit „Heil Roosevelt!“
„Was ich”, so Wede­mey­er, „mit ‚Heil Hit­ler’ beantwortete”.
(Aus Nichol­son Bak­er, „Human Smoke”)

 

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