Fragebogen

Wo möch­ten Sie jetzt am liebs­ten sein? 

In Rom. Egal in wel­chem Jahrhundert.

Wofür las­sen Sie alles ste­hen und liegen? 

Für eine Fran­zö­sin (Win­zers­toch­ter), die ihre Model­kar­rie­re einer Phi­lo­so­phie-Pro­mo­ti­on geop­fert hat.

Was bedeu­tet Hei­mat für Sie? 

Eine süße, unstill­ba­re Sehn­sucht. Ansons­ten: die Teil­nah­me an einem Narrenfest.

Was ist Ihnen wich­tig im Leben? 

Die Men­schen, die ich lie­be. Gutes Essen. Tra­di­tio­nel­le Reb­sor­ten. Bemann­te Raum­fahrt. Ruhe.

Was haben Ihnen Ihre Eltern mitgegeben? 

Eine gewis­se Roßnatur.

Wel­ches Buch hat Sie nach­hal­tig beeinflußt? 

Vie­le. Allein bei den Autoren, die mit H anfan­gen, zum Bei­spiel die von Hen­scheid, Hei­deg­ger und Homer. Hesi­od? Weniger.

Wel­che Musik mögen Sie? 

Der­zeit sehr: Pete­ris Vasks. Noto­risch: Bach, Puc­ci­ni, Wagner.

Wel­ches Ereig­nis ist für die Welt das ein­schnei­dends­te gewesen? 

Königs­berg, 1781.

Was möch­ten Sie verändern? 

Ich möch­te den Begriff „Kom­mu­ni­ka­ti­on” abschaf­fen (außer bei Luhmann).

Wor­an glau­ben Sie? 

An, z.B., Mozart.

Wel­che Wer­te sol­len wir unse­ren Kin­dern weitergeben? 

Daß sie sel­ber den­ken sollen.

Wel­che Bedeu­tung hat der Tod für Sie? 

Eine Art Termindruck.

 

In: Jun­ge Frei­heit, 17. März 2006 

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