„Die Stimmung wird bald kippen”

Ein Schwei­zer Unter­neh­mer bat mich, die­ses Ange­bot an die Deut­schen zum neu­en Jahr zu ver­öf­fent­li­chen – es geht um die Über­nah­me der Abschie­bung der ille­gal in hier leben­den Migran­ten –, da ande­re Medi­en bis­lang von der Ver­brei­tung Abstand genom­men hätten

Sehr geehr­te Damen und Her­ren Deutsche,

Sie haben ganz offen­sicht­lich ein Pro­blem, näm­lich mit der mil­lio­nen­fa­chen Zuwan­de­rung von schwer inte­grier­ba­ren Kul­tur­frem­den, die dar­über hin­aus Ihre Sozi­al­kas­sen belas­ten. Die­ses Pro­blem lässt sich nicht mit den bei Ihnen bewähr­ten Metho­den des Aus­sit­zens oder Zei­chen­set­zens bewältigen.

Natür­lich ist mir hier in der Schweiz nicht ver­bor­gen geblie­ben, dass wei­te Tei­le von Ihnen der Mei­nung sind, hier läge gar kein Pro­blem vor. Ich wage aber die Pro­gno­se, dass die­se Grup­pe täg­lich klei­ner wird und die Stim­mung bald kippt.

Aber was dann? Selbst scharf­sin­ni­ge Regie­rungs­kri­ti­ker mei­nen, dass man da nichts machen kön­ne, da „allein die demo­gra­fi­sche Ent­wick­lung dafür sor­gen wird, dass unse­re Nach­fol­ge­ge­nera­tio­nen in spä­tes­tens 50 Jah­ren in mehr­heit­lich isla­mi­schen Gesell­schaf­ten auf­wach­sen” (Mat­thi­as Matu­s­sek, „White Rab­bit”). Die Ver­hin­de­rung sol­cher Zustän­de sei aller­dings „ein abso­lu­ter Alb­traum, den sich kein Mensch wün­schen kann. Allein ihn sich vor­zu­stel­len ist schmerz­haft.” Auch habe ich erfah­ren, dass hoheit­li­che Gewalt­an­wen­dung ein Tabu­the­ma ist und sich Ihre Poli­zis­ten schlecht und Flug­be­glei­ter „als Mit­tä­ter” füh­len, wenn sie Abschie­bungs­trans­por­te beglei­ten müssen.

Erstaun­lich, wenn man bedenkt, dass Pizar­ro einst mit 150 Mann das Inka-Reich erober­te, die Bri­ten mit nur 100.000 eige­nen Sol­da­ten den gesam­ten indi­schen Sub­kon­ti­nent beherrsch­ten oder etwa der Deut­sche Orden mit weni­gen hun­dert Rit­tern wei­te Tei­le des Bal­ti­kums kon­trol­lie­ren konnte.

Böse Zun­gen behaup­ten, Sie sei­en alle­samt zu schwach und zu fei­ge, und wür­den die­se Tat­sa­che hin­ter Tole­ranz­ge­tue oder Fata­lis­mus ver­ber­gen. Das ist natür­lich nicht wahr. Ich habe vol­les Ver­ständ­nis dafür, dass Sie sich auf­grund Ihrer Geschich­te Zurück­hal­tung auf­er­legt haben und vor allen Din­gen gut sein wol­len. Es ist ja nicht Ihre Schuld, dass dem eine unpas­sen­de Wirk­lich­keit im Wege steht.

Mein Unter­neh­men bie­tet Ihnen hier­mit an, die­ses Pro­blem für Sie zu lösen! Und zwar zum Schnäpp­chen­preis von nur 50 Mil­li­ar­den Euro. Das ist ledig­lich die Hälf­te des­sen, was sie laut Anga­ben Ihrer eige­nen Regie­rung in den nächs­ten Jah­ren für die Ver­sor­gung der Ein­dring­lin­ge auf­wen­den müssen.

Ich kann Ihnen kurz skiz­zie­ren, wie das vor sich gehen wird. Es beruht alles auf bewähr­ten und rechts­staat­li­chen Ver­fah­ren. Sie müs­sen sich die Fin­ger nicht schmut­zig machen, son­dern kön­nen das nach dem Mus­ter der Scheck­buch­di­plo­ma­tie an uns dele­gie­ren. Deren Erfin­der Hans-Diet­rich Gen­scher gilt ja bei Ihnen als der gröss­te deut­sche Diplo­mat aller Zeiten.

Wir rich­ten Auf­fang­la­ger ein, in die alle Aus­rei­se­pflich­ti­gen ver­bracht wer­den, auch sol­che die bereits seit Jahr­zehn­ten gedul­det sind, wie die Liba­ne­sen-Clans. Dort besteht nur noch Anspruch auf ein­fa­ches Essen und medi­zi­ni­sche Not­ver­sor­gung, nicht aber auf Geld oder sons­ti­ge Zuwen­dun­gen. Jeder Aus­rei­se­pflich­ti­ge wird erken­nungs­dienst­lich behan­delt und ihm ange­bo­ten, inner­halb einer vier­wö­chi­gen Frist in ein Land sei­ner Wahl aus­zu­rei­sen. Nimmt er das Ange­bot an, erhält er eine Rück­kehr­prä­mie von 1.000 Euro. Allein die­ses Vor­ge­hen wird vie­le dazu bewe­gen, frei­wil­lig das Land zu verlassen.

Wer ablehnt, ver­liert nicht nur das Recht, jemals wie­der Deutsch­land zu betre­ten. Er wird  zwangs­wei­se abge­scho­ben, auch wenn er sei­ne Iden­ti­tät und Her­kunft ver­schweigt. Wir ver­brin­gen die ent­spre­chen­den Delin­quen­ten auf von uns gechar­ter­te Kreuz­fahrt­schif­fe. Die­se lau­fen Abschub­zo­nen in Afri­ka und Ara­bi­en an. Mit den ent­spre­chen­den Regie­run­gen und loka­len Macht­ha­bern sind bereits Ver­ein­ba­rung getrof­fen (Scheck­buch­di­plo­ma­tie, Sie wis­sen schon…). Dane­ben rich­ten wir mit Trans­port­flug­zeu­gen eine dau­er­haf­te Luft­brü­cke für alle Antrag­stel­ler lau­fen­der Asyl­ver­fah­ren zu unse­rem Antrags­la­ger nach Liby­en ein. Dort wer­den die Anträ­ge von ent­sand­ten Ver­wal­tungs­rich­tern geprüft und nur die weni­gen begrün­de­ten Fäl­le dür­fen nach Deutsch­land zurück.

Sie sehen also, dass die tech­ni­sche Umset­zung ver­hält­nis­mäs­sig ein­fach ist. Natür­lich ist ent­spre­chend qua­li­fi­zier­tes Per­so­nal erfor­der­lich. Wir gehen davon aus, dass die Rück­füh­rung von meh­re­ren Mil­lio­nen Men­schen inner­halb von zwei Jah­ren mit einem Per­so­nal­auf­wand in der Grös­sen­ord­nung von ledig­lich 25.000 Mann dar­stell­bar ist. Unse­re Ange­stell­ten sind robus­te, meist ukrai­ni­sche Män­ner, die in der Regel über Armee- oder Poli­zei­er­fah­rung ver­fü­gen. Unse­re Lei­ten­den Ange­stell­ten rekru­tie­ren sich aus ehe­ma­li­gen Ange­hö­ri­gen von Spe­zi­al­kräf­ten west­li­cher Staa­ten. Als Schwei­zer Unter­neh­men ste­hen wir für Qua­li­tät und Zuver­läs­sig­keit bei der Auf­trags­er­fül­lung ein.

Sie müs­sen aller­dings sicher­stel­len, dass Ihre Gerich­te rechts­kräf­ti­ge Aus­wei­sungs­ver­fü­gun­gen erlas­sen. Soll­te dies auf­grund der Per­sön­lich­keits­struk­tur Ihrer Rich­ter nicht mög­lich sein, kön­nen wir – gegen einen gerin­gen Auf­preis – eige­ne Schnell­ge­rich­te mit juris­tisch geschul­tem Per­so­nal ein­rich­ten, die ein vom Bun­des­tag abge­seg­ne­tes Ver­fah­ren anwenden.

Ein klei­ner kos­ten­frei­er Hin­weis am Ran­de sei erlaubt: Bereits Ihre jet­zi­ge Rechts­la­ge ist kei­nes­wegs so, dass Sie alle Men­schen die­ser Welt auf­neh­men müs­sen und nie­man­den mehr abschie­ben kön­nen. Die bis­he­ri­gen Regeln soll­ten auch aus­rei­chend sein, um die kri­mi­nel­len ara­bi­schen Clans in ihren Gross­städ­ten voll­stän­dig abschie­ben zu kön­nen. Es geht dar­um, die bestehen­den Geset­ze kon­se­quent anzu­wen­den und in man­chen Fäl­len auch so aus­zu­le­gen, dass ein Han­deln gera­de noch im Rah­men des Wort­lau­tes ver­tret­bar ist, aber den gewünsch­ten Zweck erfüllt. Sie haben ja ent­spre­chen­de Erfah­rung: Grie­chen­land­ret­tung, Atom­aus­stieg und Asyl-für-Alle haben Sie doch trotz nicht hilf­rei­cher Rechts­la­ge gut hinbekommen.

Wir emp­feh­len gleich­wohl, dass Sie unver­züg­lich damit begin­nen, Ihre Gren­zen zu sichern und Ein­dring­lin­ge ohne Papie­re abzu­wei­sen. Andern­falls kön­nen wir den ange­bo­te­nen Preis nicht hal­ten. Erlau­ben Sie mir schließ­lich den Hin­weis, dass die Ein­wan­de­rung von Mus­li­men bis­her noch in jedem Land zu erheb­li­chen Pro­ble­men geführt hat und wir unse­ren Kun­den daher grund­sätz­lich davon abraten.

Falls Sie mein Ange­bot anneh­men, haben Sie in spä­tes­tens drei Jah­ren wie­der die Situa­ti­on von vor 2015, mög­li­cher­wei­se gar die der gol­de­nen acht­zi­ger Jah­re. Es wird eini­ge unschö­ne Bil­der und gele­gent­li­chen Schuss­waf­fen­ein­satz geben. Für die Wie­der­her­stel­lung von Sicher­heit, Recht und Ord­nung bezah­len Sie ein­ma­lig nur den genann­ten Betrag und kön­nen sich dabei in der Gewiss­heit baden, dass Sie per­sön­lich oder Ihre Staats­or­ga­ne mit dem Ein­satz von Gewalt nichts, aber auch gar nichts, zu tun haben. Nach geta­ner Arbeit kön­nen Sie sich wie­der der Welt- und Kli­ma­ret­tung sowie Gerech­tig­keits­lü­cken aller Art widmen.

Falls Sie mein Ange­bot ableh­nen, wer­de ich Ihnen im Jah­re 2022 ein erneu­tes Ange­bot zum dop­pel­ten Preis unter­brei­ten und letzt­ma­lig 2025 eines zum fünf­fa­chen Preis; ich wür­de nicht so lan­ge zögern, denn neben dem Preis­nach­teil wird es zuneh­mend unschö­ne Bil­der geben. Und Sie wer­den aller Vor­aus­sicht nach in Schwei­zer Fran­ken zah­len müssen.

Die Ent­schei­dung über die Zukunft Ihres Lan­des liegt nun allein in Ihren Händen.

Wir ste­hen parat.

Mit freund­li­chen Grüssen

Ihr

Urs Win­kel­ried
Pre­si­dent & CEO
Win­kel­ried Remi­gra­ti­on Ser­vices AG

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4. Januar 2019

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