10. Februar 2022

Jeder Mensch ist tief in sei­nem Inne­ren ein Rassist.
Kein Mensch ist auf­rich­tig Demokrat.

***

„Bit­te grei­fen Sie in Ihrer Acta Diur­na doch die aktu­el­le Per­so­na­lie ‚Green­peace-Che­fin wech­selt ins deut­sche Außen­amt’ auf – einen bes­se­ren Beweis der Glo­ba­lis­ten-Cli­que kann es doch aktu­ell nicht geben”, schreibt Leser ***. „Und die­se Frau bekommt ver­mut­lich die deut­sche Staats­bür­ger­schaft per Hand­auf­le­gen mit der Ernennungsurkunde.”

Die soge­nann­ten Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­tio­nen, kurz NGOs, sind bekannt­lich alles ande­re als das, es sind GOs bzw. D(eep)GOs, nur eben, im Gegen­satz zu den Regie­run­gen, nicht vom Wäh­ler legit­miert. Ihr Sie­ges­zug hat damit zu tun, dass die glo­ba­lis­ti­schen Eli­ten den in sei­nen natio­na­len Klau­su­ren ver­har­ren­den Demos als stö­rend emp­fin­den und nach Wegen suchen, ihn bei Ent­schei­dun­gen über die Zukunft des Pla­ne­ten – dar­un­ter nachen sie es nicht – zu umge­hen. Wenn unse­re Völ­ker­recht­le­rin der Her­zen jetzt die Che­fin der bekann­ten und berüch­tig­ten DGO „Green­peace” (zwei­fel­haf­te Ver­wen­dung der Spen­den­gel­der, bei den soge­nann­ten „Aktio­nen” immer wie­der mit Rechts­brü­chen ope­rie­rend, aus denen man bei­spiels­wei­se der IB sofort einen juris­ti­schen Strick dre­hen wür­de) als ihre „Son­der­be­auf­trag­te für Inter­na­tio­na­le Kli­ma­po­li­tik” instal­liert, bevor sie zur Staats­se­kre­tä­rin im Aus­wär­ti­gen Amt beför­dert und ver­be­am­tet wird, ist das nicht frei von Dreis­tig­keit, aber dass die­se Maid nicht dreist sei, hat nun wirk­lich nie jemand behauptet.

Die Ver­be­am­tung zieht sich ein biss­chen hin, weil Jen­ni­fer Mor­gan US-Staats­bür­ge­rin ist. Die „Ampel” habe den Anspruch, eine Regie­rung auf Höhe der Zeit zu sein, erläu­ter­te unse­re Lebens­lauf­kos­me­ti­ke­rin im Außen­amt ihre Per­so­nal­ent­schei­dung, „die Welt ist glo­bal, daher ist unser Per­so­nal glo­bal unter­wegs.” Ja, aller­dings deut­sches Per­so­nal im Auf­trag des deut­schen Wäh­lers. Nie­mand in Deutsch­land hat eine Ame­ri­ka­ne­rin gewählt. Aber gut, ers­tens ist ihres kein Wahl­amt, zwei­tens wer­den sie die Sache mit der Staats­bür­ger­schaft schnell regeln, außer mit ande­rer Leu­te Geld sind die Grü­nen mit nichts großzügiger.

Aber wer ist die­se Lady? Es gibt Fotos, die sie mit der Hl. Gre­ta in der Eisen­bahn und an der Sei­te von Klaus Schwab beim Podi­ums­ge­spräch zei­gen. Ihr deut­scher Wiki­pe­dia-Ein­trag ist kurz, aber erhel­lend. Mor­gan hat Poli­tik­wis­sen­schaf­ten und Ger­ma­nis­tik stu­diert, sie ist also für Kli­ma- und Umwelt­fra­gen bes­tens aus­ge­bil­det, und als Ger­ma­nis­tin kann sie sich mit Anna­le­na auf Deutsch ver­stän­di­gen, falls ihr der Humor für das Eng­lisch ihrer Che­fin fehlt, doch der bleibt ja auch bei Baer­bocks Deutsch nicht unbe­dient („Sie fah­ren mit gef­an­zer­ten Paar­zeu­gen”, „Das Ziel wird nicht umge­senst” etc. pp.).

Von 1996 bis 1997 arbei­te­te Mor­gan übri­gens im Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um, das damals von einer gewis­sen Frau Mer­kel geführt wur­de, und ent­warf unter ande­rem deren Reden. Steht zumin­dest in der Schrott­sam­mel­stel­le. Von 1998 bis 2006 lei­te­te sie das Glo­bal Cli­ma­te Chan­ge Pro­gram von Schwabs Welt­wirt­schafts­fo­rum, danach, bis sie zu „Green­peace” kam, noch ande­re, ähn­li­che, finan­zi­ell gut ein­ge­fet­te­te Öko-Orga­ni­sa­tio­nen. Wäh­rend der deut­schen EU-Rats­prä­si­dent­schaft gehör­te sie zum Bera­ter­gre­mi­um der Bun­des­re­gie­rung unter der Lei­tung des Kli­ma­pa­ni­kers und Gro­ßen Dekar­bo­ni­sie­rers Hans Jochim Schell­nhu­ber, sie ist mit dem IPCC ver­ban­delt, Ehren­mit­glied bei „Ger­man­watch”, eine grüng­lo­ba­lis­ti­sche Betriebs­nu­del eben.

Da Anna­le­na prak­tisch die ers­te ame­ri­ka­ni­sche Außen­mi­nis­te­rin Deutsch­lands ist, hat die Per­so­na­lie Mor­gan etwas Fol­ge­rich­ti­ges. Eine wei­te­re Figur wird auf das Spiel­feld gesetzt, das Spiel heißt schlei­chen­der Ver­fas­sungs­putsch, das Ziel ist die Erset­zung der natio­na­len Par­la­men­te durch über­ge­ord­ne­te­te, nicht gewähl­te, nicht vom Vol­ke kon­trol­lier­te Instan­zen. Sie sind doch für Kli­ma­ret­tung, Welt­frie­den, zen­tra­le Gesund­heits­kon­trol­le und trans­kon­ti­nen­ta­les Mas­sen­ku­scheln, gespon­sert von Ihnen?

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Freund *** schickt mir einen klu­gen Text zum The­ma, ich zitie­re einen Passus:

„Nach Prof. Schwabs Vor­stel­lun­gen wer­den die alten Demo­kra­tien mit dem jewei­li­gen Volk als dem ein­zi­gen Sou­ve­rän abge­löst wer­den durch neue Misch­for­men, in denen Regie­run­gen, inter­na­tio­na­le Groß­kon­zer­ne und NGOs gemein­sam über die Geschi­cke der Mensch­heit bestim­men sol­len. Das geht mit demo­kra­tisch und rechts­staat­lich orga­ni­sier­ten Natio­nal­staa­ten nach dem alt­be­kann­ten Mus­ter natür­lich nicht”, schreibt der Autor.

„Das WEF sowie poli­ti­sche Par­tei­en ste­hen dabei vor dem Pro­blem, daß sie die Ver­fas­sun­gen – in Deutsch­land das Grund­ge­setz – nicht ein­fach für ungül­tig erklä­ren kön­nen. Das geht unter einem demo­kra­ti­schen Gesichts­punkt schon des­halb nicht, weil die an der Wel­ten­ver­än­de­rung inter­es­sier­ten Krei­se trotz ihrer Macht noch immer eine klei­ne Min­der­heit dar­stel­len. Ich den­ke, daß sich für Deutsch­land sagen läßt, der Schutz des Grund­ge­set­zes, bzw. sei­ne Beach­tung, sei dadurch neu­tra­li­siert wor­den, daß man dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt einen Ex-Par­la­men­ta­ri­er – einen Par­tei­po­li­ti­ker – als Prä­si­den­ten auf­ge­pfropft hat, der letzt­lich wirkt wie der Kor­ken auf der Fla­sche, um zu ver­hin­dern, daß das Ver­fas­sungs­recht den Welt­um­ge­stal­tern ver­fas­sungs­kon­for­men Wein ins Rea­li­täts­glas ein­schenkt. Ana­lo­ges läßt sich ver­mut­lich auch für den ‚Hal­den­wangs­chen Ver­fas­sungs­schutz’ behaup­ten. Es ist der Ein­druck nicht von der Hand zu wei­sen, daß das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt sei­ner Bedeu­tung für Demo­kra­tie und Rechts­staat nach aller­weil regel­recht neu­tra­li­siert wur­de und daß das für den Ver­fas­sungs­schutz eben­so zutrifft. Bei­de Insti­tu­tio­nen wol­len der soge­nann­te poli­ti­schen Klas­se erkenn­bar so wenig ver­fas­sungs­recht­li­che Gren­zen set­zen wie nur irgend­wie mög­lich. Im Grun­de ver­stärkt sich die­ser Ein­druck dahin­ge­hend, daß sowohl Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt als auch Ver­fas­sungs­schutz einer poli­ti­schen Agen­da die Blo­cka­de­stei­ne aus dem Weg räu­men, die sie die­ser Agen­da eigent­lich zu set­zen hätten.”

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Strom­preis­welt­meis­ter!

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Ever­yo­ne is a racist deep down.
No one is tru­ly a democrat.

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„Gen­dern ist, wenn ein Sach­se mit dem Boot umkippt.”
(Netz­fund)

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Mei­ne Aus­füh­run­gen zum Angst-Schü­ren durch Poli­ti­ker erin­nern Leser *** an ein Zitat von Franz Josef Strauß: „Wer die Men­schen ver­wirrt, wer sie ohne Grund in Unsi­cher­heit, Auf­re­gung und Furcht ver­setzt, betreibt das Werk des Teufels.”
Es lie­ge wohl „an der Spe­zi­es der Poli­ti­ker im All­ge­mei­nen”, fährt *** fort und zieht eine Par­al­le­le zur Fauna:
„Tie­re in Gefan­gen­schaft, etwa im Zoo oder Tier­park, die sich nicht selbst ihre Nah­rung suchen müs­sen, nei­gen zu Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten. Sie zei­gen unna­tür­li­che, manch­mal auto­ag­gres­si­ve Ver­hal­tens­wei­sen oder wer­den über­grif­fig gegen­über ihren Art­ge­nos­sen. Des­we­gen grei­fen vie­le Tier­pfle­ger zu Tricks und ver­ste­cken das Fut­ter auf Ästen, in Gegen­stän­den oder erschwe­ren ander­wei­tig die Nah­rungs­auf­nah­me, sodass zumin­dest ein Min­dest­maß an Anstren­gung und Akti­vi­tät erfor­der­lich wird, um natür­li­che Beschäf­ti­gungs­mus­ter zu simulieren.
Poli­ti­ker müs­sen sich mit der (selbst-)gewährten, statt­li­chen Rund­um­ver­sor­gung ihr Fut­ter ja qua­si auch nicht selbst suchen. Nur weni­ge in den deut­schen Par­la­men­ten sind über­haupt vor ihrer Poli­tikar­rie­re jemals einer ernst­haf­ten Tätig­keit nach­ge­gan­gen. Wie bei den Tie­ren in Gefan­gen­schaft mit Füt­te­rungs-Garan­tie resul­tie­ren dann eben auch schäd­li­che Ersatz­be­schäf­ti­gun­gen und unna­tür­li­che Ver­hal­tens­auf­fäl­lig­kei­ten: Man erlässt dann Ver­ord­nun­gen oder ande­re selt­sa­me Gebo­te, Ver­bo­te, Regu­lie­run­gen usw., unter denen die Flei­ßi­gen, Pro­duk­ti­ven, Gewer­be­trei­ben­den, Steu­er­zah­ler lei­den. Oder man rich­tet, wie Herr Wüst in NRW, Aggres­sio­nen gegen wehr­lo­se, rang­nie­de­re Art­ge­nos­sen. Oder ver­setzt eben das Volk in Angst und Panik (frü­her vor Hexen, heu­te vor Coro­na, dem Welt­un­ter­gang und den ‚Rech­ten’). Des­we­gen wäre gele­gent­li­cher Frei­lauf in der frei­en Wild­bahn nütz­lich (z.B. maxi­ma­le Amts­zei­ten) oder aber eine leis­tungs­ab­hän­gi­ge Füt­te­rung zu empfehlen.”
***
Hat­ten wir heu­te schon Coro­na? Nein?
***

Tout le mon­de est racis­te au fond.
Per­son­ne n’est vrai­ment démocrate.

 

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