6. April 2023

Sie kri­mi­na­li­sie­ren die Ver­gan­gen­heit, um das ein­zi­ge Exil zu ver­mi­nen, das den Men­schen unter der Total­herr­schaft der Gegen­wart bleibt.

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Gegen­über den Ange­hö­ri­gen der Bun­des­re­gie­rung schei­ne ich ähn­li­che Emp­fin­dun­gen zu hegen wie die­se Edlen ange­sichts von, sagen wir, Pegida-Demonstranten.

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Die ver­gan­ge­nen Tage bescher­ten uns eine noch­ma­li­ge Plan­über­erfül­lung bei der Pro­duk­ti­on des poli­tisch-media­len „Lüge­n­äthers” (Peter Slo­ter­di­jk), wobei das dabei erreich­te Aus­maß von Dumm­dreist­heit den Schluss nahe­legt, dass sowohl die Grü­nen als auch ihre Spre­cher unter den Genos­sen Medi­en­schaf­fen­den kei­nen Wert mehr dar­auf legen, wenigs­tens so zu tun, als glaub­ten sie selbst an ihre Sto­rys; es ist ein Umschla­gen ins Höh­nisch-Rotz­fre­che, Tri­um­pha­lis­tisch-Unver­schäm­te, ein osten­ta­ti­ves dem-Publi­kum-ins-Gesicht-Spu­cken, weil wir es kön­nen – und weil ihr es bezah­len müsst.

An der Tete agier­ten wie gewohnt Robert der Drei­ta­ge­bär­ti­ge und das Schnat­te­rin­chen für Äuße­res, die zusam­men momen­tan so etwas wie die dienst­tu­en­de Bun­des­re­gie­rung bil­den. Der allen Erns­tes immer noch so genann­te Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter, des­sen Par­tei bekannt­lich die­ser Tage die letz­ten drei deut­schen Atom­kraft­wer­ke abschal­ten will, weil sie nicht sicher sind und Wind­rad­sub­ven­tio­nen blo­ckie­ren, tat reich­lich hun­dert Kilo­me­ter von Tscher­no­byl ent­fernt kund und zu wissen:

Im heu­te-Jour­nal vom 3. April erklär­te Habeck über­dies – das ist neben sei­ner diplo­ma­ti­schen Aner­ken­nung des ukrai­ni­schen Atom­stroms etwas unter­ge­gan­gen –, dass Deutsch­land der Ukrai­ne für den Wie­der­auf­bau eine „Inves­ti­ti­ons­ga­ran­tie” aus­spre­che, und zwar kei­nes­wegs nach dem Krieg, son­dern bereits jetzt, im Krieg; soll­te ein Gebäu­de durch Rake­ten­an­grif­fe zer­stört wer­den, „dann haf­tet der deut­sche Staat” (hier, ab 5.00).

Also der deut­sche Wirt­schafts­mi­nis­ter ver­si­chert, dass der deut­sche Steu­er­zah­ler im Aus­land für die Schä­den eines Krie­ges haf­tet, an dem Deutsch­land nicht ein­mal betei­ligt ist. Ich weiß nicht, ob er das in sei­ner Funk­ti­on über­haupt darf, wür­de aber gleich­wohl von Lan­des­ver­rat spre­chen, sofern es für der­glei­chen Straf­ta­ten über­haupt einen Para­gra­phen gäbe; es ist wie bei Mer­kels Will­kom­mens­putsch, den sich eben­falls kei­ne rechts­set­zen­de Instanz jemals vor­stel­len konn­te, wes­halb weder der Hoch­ver­rats- noch der Lan­des­ver­rats­pa­ra­graph auf sie anwend­bar sind. Anna­le­na B. hat­te ja bei einem ihrer Kiew-Besu­che – ich habe ver­ges­sen, wel­ches Kleid sie damals trug – kein soge­nann­tes Blatt vor den Mund genom­men und den Gast­ge­bern ver­si­chert, dass Deutsch­land die Ukrai­ne völ­lig unab­hän­gig davon unter­stüt­zen wer­de, was die deut­schen Wäh­ler dazu sagten.

Auf die Fra­ge des ZDF-Inter­view­ers, wie der Wie­der­auf­bau finan­ziert wer­den soll, für den der Fra­ger Sum­men bis zu einer Bil­li­on Euro­nen in den Raum stell­te, ver­setzt Habeck: „Wir wer­den natür­lich einen Teil auch mit öffent­li­chen Gel­dern bezah­len müs­sen.” Den Wie­der­auf­bau über­nimmt also der deut­sche Net­to­steu­er­zah­ler. Das ist jener brav in jedes Bocks­horn tra­ben­de Unter­tan, der bereits die welt­weit höchs­ten Ener­gie­prei­se zahlt, um das Kli­ma auch dort zu ret­ten, wo jeden Monat neue Koh­le­kraft­wer­ke ans Netz gehen. Ich bemerk­te gele­gent­lich, das absur­de Ver­hal­ten der Grü­nen wer­de plötz­lich plau­si­bel, wenn man sie als eine aus­län­di­sche Besat­zungs­macht betrach­tet, und ich bit­te, die­se Bei­spie­le den Akten beizufügen.

By the way: Die Ukrai­ne ver­sorgt sich nicht nur mit Atom­strom, sie bezieht auch rus­si­sches Gas.

Anna­le­na B. wie­der­um hat­te zuletzt die End­lö­sung der öffent­li­chen Toi­let­ten­fra­ge in einem nige­ria­ni­schen Dorf zur deut­schen Chef:*_innensache erho­ben, was ein biss­chen weiß­su­pre­ma­tis­tisch und post­ko­lo­nia­lis­tisch unsen­si­bel gewe­sen sein mag, wes­halb sie nun Kenia zum Vor­bild für die deut­sche Ener­gie­wen­de aus­rief bzw. ‑stot­ter­te. In einem Inter­view mit dem Deutsch­land­funk beteu­er­te die min­nig­li­che Maid:

Kenia ist ein Land prak­tisch ohne Indus­trie, ohne Win­ter, ohne nen­nens­wer­ten Indi­vi­du­al­ver­kehr, mit einem BIP von 110 Mil­li­ar­den US-Dol­lar bei 53 Mil­lio­nen Ein­woh­nern (Deutsch­land: 4,26 Bil­lio­nen US-Dol­lar), des­sen Strom­erzeu­gungs­ka­pa­zi­tät sich auf ein Sechs­und­vier­zigs­tel der deut­schen beläuft; der „Kli­ma­neu­tra­li­tät” des ost­afri­ka­ni­schen Lan­des ste­hen ledig­lich die uralten Autos und Bus­se, die dort fah­ren, sowie die Pra­xis des all­ge­mei­nen, frei­en und offe­nen Müll­ver­bren­nens an Ort und Stel­le im Wege; ansons­ten wäre Kenia ein dras­ti­sches Exem­pel für das, was die Grü­nen mit Deutsch­land vorhaben.

Ein guter Bekann­ter ent­warf unlängst bei Tische die Theo­rie, dass die USA längst Polen als neu­en Front­staat zum rus­si­schen Erb- und Welt­feind betrach­te­ten, wäh­rend das Land der Deut­schen in ihren geo­po­li­ti­schen Spiel­chen nicht mehr jene Rol­le inne­ha­be, die ihm wäh­rend des kal­ten Krie­ges zuge­dacht war; eine deutsch-rus­si­sche Alli­anz in jenem von den US-Eli­ten frü­her gefürch­te­ten Sin­ne der Sym­bio­se aus deut­scher Tech­nik und rus­si­schen Roh­stof­fen sei kei­ne Gefahr mehr, da die Ener­gie­adern aus Russ­land gekappt wurden…

… und die deut­sche Tech­nik längst inter­na­tio­na­les Mit­tel­maß sei, wobei die fort­ge­setz­te Ein­wan­de­rung von Analpha­be­ten und kul­tur­frem­den Stö­ren­frie­den (die tat­säch­li­chen Flücht­lin­ge aus der Ukrai­ne hier aus­drück­lich aus­ge­nom­men) einen wei­te­ren Abstieg garan­tie­re. Der eins­ti­ge Kon­kur­rent auf dem Welt­markt ent­wick­le sich zum Schwel­len­land und rei­nen Absatzmarkt.

Was die gemäch­li­che, dem Kochen der Kreb­se glei­chen­de Demo­lie­rung der deut­schen Kon­kur­renz­wirt­schaft ange­he, bedie­ne man sich zu Washing­ton der Grü­nen, die direkt von den Demo­kra­ten gesteu­ert – und, was Frau Baer­bock ange­he, sogar ein­ge­klei­det – würden.

Soviel jeden­falls ist sicher: Bei­de, der Kin­der­buch­au­tor und die Tram­po­lin­sprin­ge­rin aus dem Völ­ker­recht, han­deln nicht selbst­stän­dig, das wür­den die sich gar nicht trau­en, von der Peti­tes­se ganz abge­se­hen, dass bei­de nicht die hells­ten sind und das selbst­stän­di­ge Agie­ren an den jewei­li­gen intel­lek­tu­el­len Hori­zon­ten enden wür­de wie die berühm­te Boots­fahrt in der „Tru­man-Show”; sie müs­sen sicher sein, mäch­ti­ge, ein­fluss­rei­che Leu­te hin­ter sich zu haben.

An die­ser Stel­le darf sich der etwas in die Jah­re gekom­me­ne Zei­tungs­le­ser aus­ma­len, was der Spie­gel unter Aug­stein (und auch noch unter Aust) mit Figu­ren wie Robert und Anna­le­na ver­an­stal­tet hät­te, als man an der Brand­stwie­te noch Sinn für das Ver­gnü­gen einer publi­zis­ti­schen Hetz­jagd auf unfä­hi­ge Minis­ter (statt auf Oppo­si­ti­ons­po­li­ti­ker) hatte.

Damit wären wir bei den Medi­en ange­langt. Ich sprach von Rotz­frech­heit und Tri­um­pha­lis­mus. So etwas hät­te sich nicht ein­mal das DDR-Fern­se­hen getraut.

In der Sen­dung „Pla­net Wis­sen” behaup­te­te der WDR, die Som­mer­hit­ze, also der Kli­ma­wan­del, sei schuld an den Mas­sen­schlä­ge­rei­en gewe­sen, die sich in meh­re­ren Frei­bä­dern im bes­ten Deutsch­land ever zutru­gen; die Hit­ze mache die Leu­te aggres­siv. Sogar einen Namen haben sich die Agit­prop-Fun­ker für das Phä­no­men aus­ge­dacht: „Hot-Long-Sum­mer-Effekt”.

Als Exper­tin und The­sen­stüt­ze­rin fun­gier­te Anni­ka Ste­che­mes­ser – sie heißt wirk­lich so – vom Pots­dam-Insti­tut für Kli­ma­for­schungs­fol­gen; das ist die­sel­be Maid, die im ver­gan­ge­nen Jahr in einer Stu­die behaup­tet hat, dass Hass­bot­schaf­ten im Netz im Zusam­men­hang mit den Außen­tem­pe­ra­tu­ren stün­den, raf­fi­nier­ter­wei­se mit der Opti­on: „Men­schen nei­gen zu aggres­si­ve­rem Online-Ver­hal­ten, wenn es drau­ßen ent­we­der zu kalt oder zu heiß ist.” Damit hat­te sie auch die Köl­ner Sil­ves­ter­kir­mes auf dem Kerb­holz des Kli­ma­wan­dels. Die­se Behaup­tun­gen sind der­ma­ßen schwach­sin­nig – was ist zu heiß bzw. zu kalt?; war es frü­her hier nie unge­wöhn­lich heiß oder kalt?; war­um sind die Schlä­ger fast immer Migran­ten, die aus Län­dern kom­men, wo es hei­ßer ist als in NRW?; war­um beob­ach­tet man die­ses Phä­no­men nicht in sämt­li­chen wär­me­ren (bzw. käl­te­ren) Län­dern, gibt es dort kei­nen Kli­ma­wan­del? –, dass kein Mensch sie ernst mei­nen kann. Die­se Leu­te machen dem Publi­kum ein­fach auf den Kopf. Wir geben uns gar nicht mehr die Mühe, so zu tun, als mein­ten wir, was wir sagen, tei­len sie mit. Wir pfei­fen auf die Tat­sa­chen, wir pfei­fen auf eure All­tags­er­fah­run­gen, wir pfei­fen auf so etwas wie Wahr­heit. Noch die größ­te Absur­di­tät wer­det ihr fres­sen müs­sen, heißt das. Es han­delt sich um offe­ne Verachtung.

Und das sind kei­ne Ausrutscher.

Wer die Fami­lie für eine Stüt­ze der Gesell­schaft hält, hat ein geschlos­sen anti­fe­mi­nis­ti­sches Welt­bild. Wie lau­tet eigent­lich der Umkehrschluss?

Auch das war kein Ausrutscher.

Die Zer­stö­rung der „tra­di­tio­nel­len” Fami­lie – es gibt kei­ne ande­re – war bekannt­lich ein Haupt­ziel des klas­si­schen Mar­xis­mus, und der heu­ti­ge Neo- oder Kul­tur­mar­xis­mus setzt den Angriff auf die­se ver­hass­te Insti­tu­ti­on, die Men­schen der staat­li­chen Sozia­li­sa­ti­on ent­zieht, die Pri­vat­heit, den Ego­is­mus för­dert, unbe­irrt fort, indem sei­ne Prot­ago­nis­ten die Geschlechts­iden­ti­tä­ten auf­wei­chen; es ist, nach­dem der öko­no­mi­sche Angriff schei­ter­te, eine Atta­cke auf die bio­lo­gi­schen Fundamente.

(Netz­fund)

In Hux­leys „Bra­ve New World” wer­den die Kin­der bekannt­lich künst­lich gezeugt, und sie wach­sen in Brut­käs­ten, soge­nann­ten „Fla­schen” her­an. Gleich zu Beginn prä­sen­tiert der Direk­tor einer sol­chen Men­schen­farm sein Insti­tut einer Abord­nung von Stu­den­ten. Dabei kommt es zu fol­gen­dem pikan­ten Gespräch:

„End­lich fand einer den Mut, die Hand zu heben. ‚Die Men­schen pfleg­ten damals –’ er zöger­te, das Blut stieg ihm in die Wan­gen, ‚– sie pfleg­ten die Kin­der auszutragen.’
‚Sehr rich­tig’, nick­te der Direk­tor beifällig.
‚Und wenn die Babys ent­korkt wurden –’
‚Gebo­ren wur­den’, ver­bes­ser­te der Direktor.
‚– dann waren sie die Eltern. Nicht die Babys natür­lich, die ande­ren mei­ne ich.’
Der arme Kerl war ganz verwirrt.
‚Kurz gesagt’, faß­te der Direk­tor zusam­men, ‚die Eltern waren der Vater und die Mutter.’
Die­se unflä­ti­gen Begrif­fe, die in Wirk­lich­keit streng wis­sen­schaft­lich waren, fie­len wie Don­ner­kei­le in das all­ge­mei­ne ver­le­ge­ne Schweigen.
‚Die Mut­ter’, wie­der­hol­te er laut und rieb ihnen noch­mals die Wis­sen­schaft unter die Nase. ‚Ich weiß’, bemerk­te er ernst, in sei­nen Stuhl zurück­ge­lehnt, ‚ich weiß, das sind pein­li­che Din­ge. Aber die meis­ten geschicht­li­chen Tat­sa­chen sind peinlich.’ ”

„Mut­ter” ist in der Schö­nen Neu­en Welt der genorm­ten Men­schen ein unflä­ti­ges, ein pein­li­ches Wort.

Im Übri­gen hat Hux­ley nicht nur das vor­her­ge­se­hen (wie auch die „pneu­ma­ti­schen Kör­per” der zukünf­ti­gen Frau­en, 54 Jah­re vor dem ers­ten Play­boy-Auf­tritt von Pame­la Ander­son), son­dern er pro­phe­zei­te eben­falls die Früh­sexua­li­sie­rung der Kin­der als Mit­tel, sie zu trieb­ge­steu­er­ten, durch den Tausch Trie­ber­fül­lung gegen kon­for­mes Ver­hal­ten gefü­gig gemach­ten, zu star­ken Bin­dun­gen unfä­hi­gen Her­den­we­sen zu erziehen.

„Drau­ßen im Gar­ten war Spiel­stun­de. Sechs- oder sie­ben­hun­dert klei­ne Jun­gen und Mäd­chen toll­ten und lärm­ten nackt in der Juni­son­ne auf dem Rasen, spiel­ten Ball oder kau­er­ten still zu zwei­en und drei­en unter den duf­ten­den Sträuchern. (…)
‚Ent­zü­ckend, die­se Grup­pe’, sag­te er und wies auf eine klei­ne grasbe­wach­se­ne Sen­ke, wo zwi­schen hohen Hei­de­bü­schen ein unge­fähr sie­ben­jäh­ri­ger Jun­ge und ein etwas älte­res Mäd­chen sehr ernst und mit der gesam­mel­ten Auf­merk­sam­keit von Wis­sen­schaft­lern bei einem Ver­such sich ein­fa­chen sexu­el­len Spie­len hingaben.
‚Ent­zü­ckend, wirk­lich ent­zü­ckend’, wie­der­hol­te der Direk­tor gefühlsselig.
‚Ent­zü­ckend’, echo­ten die Stu­den­ten höf­lich, aber sie lächel­ten etwas gönnerhaft.”

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Noch zum Vorigen.

So etwas hät­te sich die DDR-Pres­se, Klas­sen­stand­punkt hin oder her, eben­falls nicht getraut.

Die­ser geis­ti­ge Offen­ba­rungs­eid steht, wenig über­ra­schend, in der Zeit, einer Gazet­te, der man Bekennt­nis­drü­cke­ber­ge­rei nun wahr­lich nicht vor­wer­fen kann.

Bea­ti qui non viderunt et crediderunt.

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Apro­pos Die Zeit: Sie soll­ten all­mäh­lich anfan­gen, die Archi­ve zu löschen.

Der Kli­ma­wan­del ist weni­ger men­schen­ge­macht als der grü­ne Klima-Kommunismus.

Man muss schon blind sein, um in den grü­nen Ent­eig­nungs­plä­nen nicht das alte mar­xis­ti­sche Mus­ter zu erkennen.

Und in den auto­ri­tä­ren Maß­nah­men gegen das Cor­na­vi­rus die Blaupause.

In drei Worten:

Die Pfaf­fen der „Kir­che nach Gott” sind spä­tes­tens seit 1933 ver­läss­lich auf Linie.

Das hat sie so nicht gesagt – es han­delt sich um eine Per­si­fla­ge auf ihre Aus­sa­ge, Imp­fun­gen sei­en eine Pflicht der Nächstenliebe.

Doch beden­ke das Ende!

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„Rein for­mal gese­hen über­steigt das Bil­dungs­ni­veau der AfD jenes der Grü­nen um 360 Grad.”
(Netz­fund)

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Marx for­der­te 1850 „die Revo­lu­ti­on in Per­ma­nenz”; wir begnü­gen uns damit, die Kogni­ti­ve Dis­so­nanz in Per­ma­nenz fest­zu­stel­len. Die Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin Ulri­ke Gué­rot, die sich in einem erstaun­li­chen Tem­po in den Rang des Umstrit­ten­seins – also zur Tschand­ala – empor­dis­ku­tiert hat, merkt an, dass der Film „Im Wes­ten nichts Neu­es” zwar als künst­le­ri­sches Anti­kriegs­state­ment mit vier Oscars behängt und in ’schland mul­ti­me­di­al gefei­ert wur­de, aber in all den Nie-wieder!-Bekundungen kein ein­zi­ges Wort über das Schlach­ten in der Ukrai­ne gefal­len sei…

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Spektrum.de fragt:

In Erwä­gung, dass

– es kein Vor­ur­teil gibt, das nicht in signi­fi­kan­tem Maße zutrifft, weil
– Vor­ur­tei­le geron­ne­ne Empi­rie sind und
– alles, was nicht Vor­ur­teil ist, von Vor­ur­tei­len aus­ging (Don Nicolás) sowie
– das gute alte Vor­ur­teil um 360 Grad bes­ser vor der woken Ideo­lo­gie schützt als die mRNA-Imp­fung vor dem Coronavirus,

kann die Ant­wort erteilt wer­den, ohne den Text zu stu­die­ren; sie lau­tet: ein­deu­tig nicht.

Spek­trum sind übri­gens die:

Scha­de eigent­lich, dass nie­mand sich fin­den wird, der die Redak­teu­re aus die­ser mör­de­ri­schen Zivi­li­sa­ti­on in den lebens­spen­den­den afri­ka­ni­schen Busch treibt, und sei es nur für ein Sabbatical.

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Apro­pos Vorurteile.

Ist es nicht erstaun­lich, wie exakt sie regel­mä­ßig mit Sta­tis­ti­ken korrelieren?

 

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