Zum Stand der Demokratur

Auf die schrift­li­che Fra­ge des Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten Mat­thi­as Moos­dorf, Schwe­fel­par­tei, an die Bun­des­re­gie­rung vom 6. März 2024, ob die Regierung:

„bei ihren nächs­ten Unter­re­dun­gen mit dem Recher­che­kol­lek­tiv ‚Cor­rec­tiv’, mit Blick auf die Tat­sa­che, dass sich Bun­des­kanz­ler Scholz unter ande­rem am 17. Novem­ber 2023 mit des­sen Ver­tre­tern ‚spon­tan’ (…) getrof­fen hat (…), sowie dem Umstand, dass seit Wochen in den Medi­en die angeb­li­che Unab­hän­gig­keit von ‚Cor­rec­tiv’ sowie der Wahr­heits­ge­halt vie­ler im Zusam­men­hang mit der Bericht­erstat­tung über das angeb­li­che Geheim­tref­fen vom 25. Novem­ber 2023 in Pots­dam gemach­ten Aus­sa­gen bezwei­felt wird (…) und mitt­ler­wei­le sogar eine einst­wei­li­ge Verfügung des Land­ge­richts Ham­burg vor­liegt, wonach es dem Recher­che­kol­lek­tiv ver­bo­ten ist, eine Falsch­be­haup­tung über Dr. Ulrich Vos­ger­au, einen der Teil­neh­mer des ‚Geheim­tref­fens’, zu ver­brei­ten”, dar­auf hin­zu­wei­sen geden­ke, „dass im Jour­na­lis­mus eine jour­na­lis­ti­sche Sorg­falts­pflicht exis­tiert und die Bericht­erstat­tung objek­tiv zu erfol­gen hat, da es sich andern­falls nicht um Jour­na­lis­mus, son­dern um Pro­pa­gan­da handelt?”

erteil­te Stef­fen Hebe­streit, Staats­se­kre­tär und Spre­cher der Bun­des­re­gie­rung, fol­gen­de Antwort:

Oft ist es die Dreis­tig­keit des Jus­te Milieu, die den Wech­sel einläutet.

 

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