13. Januar 2022

Ille­gal sei doch kein Mensch, lau­tet das Cre­do der Guten.
Nar­ren! Ihr kann­tet ersicht­lich die­se Spa­zier­gän­ger nicht!

***

Aber, so seht doch, zu Mün­chen ist man der Schwur­b­ler gewärtig!
Der viel­ge­schol­te­ne Staat streift nun die Hem­mun­gen ab.

Auch Ham­mo­nia hält stand, die bra­ve Kom­mu­ne! Nur hat sie
Links­staat und Rechts­staat hier, ach!, wohl zu innig vermischt.

***

Die neus­ten Zah­len, jetzt gilt’s! Nied­rig? Nur dank der Regierung!
Was? Die Inzi­denz steigt? Sperrt die­se Quer­den­ker weg!

***

Boos­tern, o Freun­de, ich sag’s euch, blei­bet die ein­zi­ge Rettung,
auch im Nachen des Cha­ron gilt unum­stöß­lich 2G!

***

Im kanz­ler­amts­na­hen Tages­spie­gel ver­brei­tet eine Viro­lo­gin Hoffnung.

Ach, Teu­ers­te, das habe ich natür­lich auch ver­sucht! Aber nichts hilft!

***

Immer wie­der Sachsen!

Selt­sam, vor kur­zem haben die Rest­les die­ser Res­te­re­pu­blik noch schal­meit, dass unser all­seits geschätz­tes Virus am meis­ten in der Nähe jener Höh­len wüte, in denen die Kern­wäh­ler­schaft der Schwe­fel­par­tei hause.

(Quel­le hier und hier; ich dan­ke Leser *** für den Wink.)

***
„Ich lie­be doch alle, alle Men­schen. Na ich lie­be doch… – ich set­ze mich doch dafür ein.”
(Apo­kryph, irr­tüm­lich Nan­cy Fae­ser zugeschrieben)
***
„Ermu­tigt durch den Kom­men­tar Ihres Lesers (Acta vom 12.) bin ich auch mal in mein Archiv hin­ab­ge­stie­gen und sie­he da…”, schreibt Leser ***, den fol­gen­den Mus­ter­brief mitsendend:
„Sehr geehr­ter Herr ***,
vie­len Dank für Ihr Schrei­ben zur CDU. Auf­grund des enor­men Anfra­gen­auf­kom­mens im Rah­men der Bun­des­tags­wahl konn­ten wir Ihnen erst jetzt ant­wor­ten. Ich bit­te dies zu entschuldigen.
Ger­ne stel­le ich Ihnen unse­re Sicht dar:
Die Christ­lich Demo­kra­ti­sche Uni­on ist eine in wei­ten Tei­len anti­de­mo­kra­ti­sche, geschichts­ver­ges­se­ne, faschis­to­ide und men­schen­ver­ach­ten­de Partei.
Her­aus­ra­gen­de Ver­tre­ter der CDU wie Ange­la Mer­kel ver­harm­lo­sen den Glo­bal­so­zia­lis­mus. Die CDU ist aus unse­rer Sicht eine gefähr­li­che Par­tei für unse­re Gesell­schaft und unser Land. Sie ist anti­bür­ger­lich, in Tei­len glo­bal­ex­tre­mis­tisch und anti­deutsch. Gro­ße Tei­le der CDU ver­fol­gen einen glo­bal-auto­ri­tä­ren Poli­tik­an­satz und stel­len grund­le­gen­de Prin­zi­pi­en unse­rer Ver­fas­sung infra­ge. Sie ver­ach­tet demo­kra­ti­sche Insti­tu­tio­nen und die reprä­sen­ta­ti­ve Demokratie.
Das hat sie zuletzt bei der Wahl des kurz­zei­ti­gen Minis­ter­prä­si­den­ten Kem­me­rich im Thü­rin­ger Land­tag sehr deut­lich bewie­sen. An Lösun­gen für die Men­schen ist sie nicht inter­es­siert. Sie setzt ihre Mei­nung mit dem (‚wah­ren’) Volks­wil­len gleich. Sie ver­ach­tet Kom­pro­miss und Aus­gleich, die das Wesen einer sta­bi­len und erfolg­rei­chen Demo­kra­tie sind.
Die Par­tei sät Hass, ver­ach­tet und ver­sucht, unser Land zu spal­ten. Sie schürt Ängs­te, Neid und Miss­gunst. Die CDU unter­teilt die Gesell­schaft in Freund und Feind. Die AfD gehört für die CDU zu den Fein­den, die es zu zer­stö­ren gilt. Des­halb sehen wir die CDU als poli­ti­schen Geg­ner, mit dem es kei­ne Zusam­men­ar­beit geben kann. Zwi­schen AfD und Uni­on kann es nur kla­re Kan­te und schärfs­te Abgren­zung geben. Koali­tio­nen oder irgend­ei­ne ande­re Art der Zusam­men­ar­beit sind für Grund­ge­setz­freun­de aus­ge­schlos­sen. Das wäre ein Ver­rat an unse­ren frei­heit­lich-demo­kra­ti­schen Wer­ten. Dies hat auch unser Chem­nit­zer Kan­di­dat in sei­nen öffent­li­chen Auf­trit­ten auch immer wie­der deut­lich gemacht!”
Leser *** schließt: „Wenn ich noch tie­fer gra­be, fin­de ich bestimmt auch noch ein Mus­ter­schrei­ben zur SPD…”
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Nimm das, postschurkische Schweiz!

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Oha, es wächst wirklich zusammen...

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