26. Januar 2022

Der Unter­schied zwi­schen Gangs­tern und Ideo­lo­gen besteht dar­in, dass Gangs­ter nie­mals die Gesell­schaft dafür ver­ant­wort­lich machen, wenn ihren Raub­zü­gen kein Erfolg beschie­den ist.

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„War­um soll man denn kei­ne Waf­fen in Kri­sen­ge­bie­te lie­fern?”, ver­wun­dert sich Freund ***. „Dort wer­den sie doch gebraucht!”

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Heu­te früh ist es pas­siert: Ich habe in Ber­lin nahe dem Bahn­hof Yorck­stra­ße ein Müll­au­to gese­hen, das aus­schließ­lich von Frau­en (darf man das noch sagen: Frau­en?) betrie­ben wur­de, von Müll­frau­en sozu­sa­gen. Ich weiß nicht, was ein Gen­tle­man dazu sagen wür­de. Obwohl, doch, ich weiß es.

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Ohne den Import ame­ri­ka­ni­scher Gesin­nungs­mo­den fehl­te dem Nar­ren­trei­ben in Kein-schö­ner-Land die ent­schei­den­de Ingre­di­enz. Obwohl weder schwar­ze Skla­ven in nen­nens­wer­ter Zahl in deut­sche Lan­de und Gaue ver­schleppt wur­den, obwohl es in ’schland – zumin­dest einst­wei­len noch – kei­ne Schwar­z­en­ghet­tos, schwar­zen Ban­den­krie­ge und von Poli­zis­ten erschos­se­ne Schwar­ze gibt, haben deut­sche Woke („Deutsch­land erwa­che!” 2.0) die BLM-Paro­len über­nom­men, also ideo­lo­gi­sche Lösungs­for­meln für ame­ri­ka­ni­sche Pro­ble­me impor­tiert, die hier­zu­lan­de erst müh­sam her­bei­kon­stru­iert wer­den müs­sen, wobei die bei­den ent­schei­den­den Fra­gen unbe­ant­wor­tet blei­ben, näm­lich war­um, ers­tens, fast alle schwar­zen Anti­ras­sis­ten im ras­sis­ti­schen Wes­ten leben, und, zwei­tens, war­um es so vie­le Schwar­ze in eben­je­ne üble Welt­ge­gend zieht und sie den Schlep­pern viel Geld dafür bezah­len, in das düs­te­re Reich jen­seits des Mit­tel­mee­res über­ge­setzt zu werden.

Was aber wer­den unse­re ein­ge­bo­re­nen Anti­ras­sis­ten zu die­ser Nach­richt sagen?

Affir­ma­ti­ve Action, wir erin­nern uns, ist jene „posi­ti­ve Dis­kri­mi­nie­rung”, mit wel­cher abend­land­weit die Trä­nen aller nicht­a­bend­län­di­schen Benach­tei­lig­ten getrock­net wer­den soll­ten, indem man sie ins­be­son­de­re bei der Stu­di­en­platz­ver­ga­be gegen­über wei­ßen Debü­tan­ten bevorzugt(e). Nun aber signa­li­sie­ren die Rich­ter des höchs­ten US-ame­ri­ka­ni­schen Gerichts, dass die­se Pra­xis ein Ver­stoß gegen die Bür­ger­rech­te sei: „They rely on the Civil Rights Act of 1964, which says no per­son ’shall be sub­jec­ted to discri­mi­na­ti­on … on the ground of race, color or natio­nal ori­gin’ in a school or uni­ver­si­ty that recei­ves federal funds.”

Bei­sei­te gespro­chen: Die Amis sind noch nicht so weit wie die rest­deut­schen Grü­nen, die bekannt­lich die „Ras­se” im näm­li­chen Kon­text aus dem Grund­ge­setz strei­chen wol­len, weil es zwar Ras­sen­dis­kri­mi­nie­rung und Ras­sen­un­ru­hen gibt, aber eben kei­ne Ras­sen, wovon sich jeder wei­ße Ras­sist bei einem Besuch von bei­spiels­wei­se Saint-Denis pro­blem­los über­zeu­gen kann. Es gibt auch kei­ne Völ­ker, obwohl Anna­le­na aus dem Völ­ker­recht kommt. Ein Hoch­be­gab­ter aus den allen Erns­tes immer noch so genann­ten Sozi­al­wis­sen­schaf­ten hat mir mal geschrie­ben, es habe ja auch Hexen­ver­fol­gun­gen gege­ben, aber kei­ne Hexen; sich 16 Jah­re von einer regie­ren las­sen und dann so etwas behaup­ten, ist schon bemer­kens­wert (zwei aktu­el­le hei­ßen übri­gens Nan­cy, aber nie­mand möge mei­ne, ich plä­dier­te für ein Auto­da­fé, sol­len sie ruhig bis zum Ende ihr hur­ly­bur­ly trei­ben). – Ein­schub beendet.

Seit 1978, schreibt die LA Times, habe der Supre­me Court wie­der­holt ent­schie­den, dass Col­legs, Uni­ver­si­tä­ten und juris­ti­sche Fakul­tä­ten die kon­stru­ier­te Ras­se oder eth­ni­sche Zuge­hö­rig­keit eines Stu­den­ten als „Plus­fak­tor” betrach­ten könn­ten, um „mehr Viel­falt in den Klas­sen zu schaf­fen”. Spä­ter nahm das Gericht zwar Kla­gen gegen die Affir­ma­ti­ve Action auf, bestä­tig­te die herr­schen­de Pra­xis jedoch am Ende. Der als klas­si­scher Kon­ser­va­ti­ver gel­ten­de Obers­te Rich­ter John G. Roberts Jr. habe inzwi­schen aber fünf wei­te­re kon­ser­va­ti­ve Rich­ter an sei­ner Sei­te – ein ent­setz­li­ches Erbe der Trump-Jah­re –, und die­se Rich­ter sei­en nun in der Lage, die frü­he­ren Urtei­le auf­zu­he­ben, die Affir­ma­ti­ve Action außer Kraft zu set­zen und Ame­ri­ka prak­tisch ins Mit­tel­al­ter zurückzuversetzen. 

Unse­re über­see­ischen Woken haben ein­fach über­trie­ben, und zwar inter­es­san­ter­wei­se über­wie­gend zum Nach­teil von Asia­ten. In den von nie­der­träch­ti­gen Wei­ßen geschaf­fe­nen ras­sis­ti­schen Struk­tu­ren füh­len sich näm­lich gera­de die stre­be­ri­schen Schlitz­au­gen pudel­wohl (darf man das sagen: pudel­wohl?), sie glän­zen vor allem in Mathe­ma­tik, Natur­wis­sen­schaf­ten und Infor­ma­tik, ach was, sie glän­zen eigent­lich über­all und jam­mern des­halb auch nicht, und wer nicht jam­mert, ist unwo­ke und för­de­rungs­un­wür­dig bzw. ‑bedürf­tig.

Die nun vom Obers­ten Gericht zu ver­han­deln­den Fäl­le betref­fen die Har­vard Uni­ver­si­ty und die Uni­ver­si­ty of North Caro­li­na at Cha­pel Hill, das heißt, eine der bedeu­tends­ten Pri­vat­u­nis der USA und eine der bedeu­tends­ten staat­li­chen. Ein pen­sio­nier­ter Finan­zier namens Edward Blum hat die Kla­gen ein­ge­reicht, um das anzu­fech­ten, was er „ille­ga­len Gebrauch der Ras­se” nennt. Blum grün­de­te eine Grup­pe namens „Stu­dents for Fair Admis­si­ons”, die nach eige­nen Anga­ben 20.000 Mit­glie­der hat, dar­un­ter asia­tisch-ame­ri­ka­ni­sche Stu­den­ten, denen die Zulas­sung zu Har­vard ver­wei­gert wur­de, weil sie kei­ne Din­gens sind. Ihr Ziel sei es, „die ursprüng­li­chen Prin­zi­pi­en der Bür­ger­rechts­be­we­gung unse­res Lan­des wie­der­her­zu­stel­len. Ras­se und eth­ni­sche Zuge­hö­rig­keit eines Stu­den­ten soll­ten kei­ne Fak­to­ren sein, die die­sem Stu­den­ten scha­den oder ihm hel­fen, die Zulas­sung zu einer wett­be­werbs­fä­hi­gen Uni­ver­si­tät zu erhal­ten.” In Blums Wor­ten: „Jeder Stu­di­en­be­wer­ber soll­te als einzigar­ti­ges Indi­vi­du­um beur­teilt wer­den, nicht als Ver­tre­ter einer Ras­se oder eth­ni­schen Gruppe.”

Dar­an sieht man, dass Pro­fes­sor Robin DiAn­ge­lo, die an der Uni­ver­si­ty of Washing­ton „Mul­ti­kul­tu­rel­le Erzie­hung” lehrt und anno 2019 sta­tu­ier­te, dass „Wei­ße, die ihre Mit­men­schen eher als Indi­vi­du­en anse­hen und nicht auf­grund ihrer Haut­far­be beur­tei­len, wirk­lich gefähr­lich sind”, in woker Vor­aus­sicht sprach.

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Ob die Afri­ka­ner auch den Erre­ger der Schlaf­krank­heit zurück­ha­ben wol­len, den Robert Koch und die Her­stel­ler des Medi­ka­men­tes Ger­ma­nin ihnen in kolo­nia­ler Arro­ganz geraubt haben?

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Bei der Lek­tü­re von Mar­tin Wageners Buch „Kul­tur­kampf um das Volk” stieß ich auf ein Zitat, das ein staat­lich ali­men­tier­ter Poli­to­lo­ge vor zwei­ein­halb Sün­den­jähr­chen im Staats­funk abge­son­dert hat:

Die IB hat unge­fähr 900 Mit­glie­der und Anhän­ger in Deutsch­land und Öster­reich – es gibt wahr­schein­lich mehr deut­sche Poli­tik­wis­sen­schaft­ler, die fin­gie­ren, sie für gefähr­lich zu hal­ten –, die Hit­ler­ju­gend ver­zeich­ne­te zwi­schen acht und neun Mil­lio­nen Mit­glie­der. Aus einem Men­schen, der die klei­ne, ver­fem­te Iden­ti­tä­ren­trup­pe zur Neu­auf­la­ge einer sozia­lis­tisch gedrill­ten, all­um­fas­send tota­li­tä­ren Staats­ju­gend erklärt, spricht ein mons­trö­ser sozia­ler Ver­nich­tungs­wil­le. Der Poli­to­lo­ge Koß bauscht ein paar geäch­te­te Han­seln zu einem gefähr­li­chen Popanz auf, um ihre Bekämp­fung zu recht­fer­ti­gen; er ist mit sei­ner fei­gen, oppor­tu­nis­ti­schen, sich im Meu­ten­be­ha­gen suh­len­den Denun­zi­an­ten­men­ta­li­tät deut­lich näher bei der HJ als bei der IB.

Letzt­lich ist es wich­ti­ger, wie einer sei­ne Ansicht ver­tritt, als was für eine Ansicht er vertritt.

„Die Wahr­heit mag den Aus­schlag geben. Aber nur der Stil rettet.”
Don Nicolás

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Ist es bei einem katho­li­schen Pries­ter nicht völ­lig egal, wel­cher sexu­el­len Prä­fe­renz er nicht folgt?

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So wie in West­eu­ro­pa und vor allem in Deutsch­land seit Jahr­hun­der­ten jeden Tag Mes­ser­at­ta­cken auf meis­tens Unbe­waff­ne­te statt­fin­den, was bis­lang von den Jour­na­lis­ten dis­kret ver­schwie­gen wur­de und heu­te von Frem­den­fein­den instru­men­ta­li­siert wird, so ster­ben auch seit Jahr­hun­der­ten über­all auf der Welt Men­schen plötz­lich und uner­war­tet an Herz­still­stand, was Impf­geg­ner und ande­re Quer­den­ken­de für ihre Pro­pa­gan­da missbrauchen.

Zum Bei­spiel die­ser Kin­der- und Jugendarzt.

„Die Impf­stof­fe gewäh­ren denen, die sich schüt­zen wol­len, einen zeit­lich begrenz­ten, gar nicht schlech­ten Schutz vor schwe­ren Ver­läu­fen. Sie haben aber über­haupt kei­nen rele­van­ten Fremd­schutz. Damit ist jed­we­des Argu­ment für eine Impf­ver­pflich­tung vom Tisch”, behaup­tet der Mann doch tat­säch­lich, als wis­se nicht längst jeder:

Es kommt noch schwur­be­li­ger: „Als Kin­der- und Jugend­arzt bin ich damit kon­fro­niert, jun­gen 16- bis 18jährigen sagen zu müs­sen: Wenn Sie sich jetzt mit Bio­n­tech imp­fen las­sen – dem ein­zi­gen im Moment für Sie emp­foh­le­nen und zuge­las­se­nen Impf­stoff –, dann ist Ihr Risi­ko, eine Herz­mus­kel­ent­zün­dung davon­zu­tra­gen, als unmit­tel­ba­re Fol­ge die­ser Imp­fung, min­des­tens in der Grö­ßen­ord­nung von 1 zu 5000. Ich ken­ne seit 30 Jah­ren kei­nen ande­ren Impf­stoff, bei dem wir eine so schwe­re Erkran­kung mit einem so dra­ma­tisch hohen Risik­io verbinden.”

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Der Twit­ter-Block.

(Hier)

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Der Quo­ten-Iro­ke­se von der Ham­bur­ger Relo­ti­us­spit­ze, der Ent­de­cker einer neu­en, nahe­zu unheil­ba­ren Seuche:

sorgt sich um die Geduld sei­ner geimpf­ten Lands­leu­te (er wür­de sie nie so nennen).

Was pas­siert, wenn die Geduld der Geimpf­ten erschöpft ist? Wer­den sie mit Heu­ga­beln, Ein­weg­sprit­zen und Des­in­fek­ti­ons­sprays los­zie­hen, um es den Unge­impf­ten heim­zu­zah­len? Lobo ahnt, dass der Staat, um das zu ver­hin­dern, sei­ne Viren­be­kämp­fungs­maß­nah­men zurück­fah­ren wird.

Sie wer­den näm­lich ster­ben, und Lobo wird sie über­le­ben. Und Recht gehabt haben. Und behalten.

„Dann braucht es nur noch eine Virus­va­ri­an­te, nen­nen wir sie Sig­ma, die sich ent­lang der bis­he­ri­gen Muta­tio­nen für den nächs­ten Herbst leicht vor­stel­len lässt: extrem anste­ckend, bei Unge­impf­ten häu­fig mit schwe­rem Ver­lauf, bei Durch­ge­impf­ten fast immer mil­de Ver­läu­fe”, phan­ta­siert sich der offen­bar sexu­ell nicht aus­ge­las­te­te Habi­tuso­ri­gi­nel­le einen Ver­bün­de­ten gegen die Blö­den her­bei. „Die Quer­den­ker wer­den nach der Auf­he­bung der der­zei­ti­gen Maß­nah­men im Som­mer ver­mut­lich glau­ben, einen Sieg errun­gen zu haben. ‚Quer­den­ker-Sieg’ wird dann die Neu­de­fi­ni­ti­on des Pyr­rhus­siegs. Vie­le wer­den ihn nicht mehr erle­ben. Aber selbst Zehn­tau­sen­de Tote in den eige­nen, unge­impf­ten Rei­hen wer­den die Quer­den­ker und Impf­geg­ner nicht davon über­zeu­gen, dass ihr Weg falsch war. Und ist. Und bleibt.”

Zehn­tau­sen­de Tote in den unge­impf­ten Rei­hen, bei die­sem Tag­traum kom­men Saschas Cow­per­sche Drü­sen in Präe­ja­ku­lier­lau­ne! Es fragt sich frei­lich, war­um ihn das über­haupt so beschäf­tigt, die Geimpf­ten haben doch nach sei­ner Über­zeu­gung samt und son­ders mil­de Ver­läu­fe und müs­sen die Unge­impf­ten nicht wei­ter fürch­ten. Sie sind aller­dings den Sta­tis­ti­ken zufol­ge genau so anste­ckend wie die Ver­wei­ge­rer, Leug­ner und Gehirnt­ri­chinö­sen, die in die­sem Spiel die ein­zi­ge wirk­lich gefähr­de­te Grup­pe dar­stel­len. War­um lässt man sie nicht ein­fach in Ruhe (ster­ben)?

Weil auto­ri­tä­re Typen wie Lobo die freie indi­vi­du­el­le Ent­schei­dung nicht ertra­gen. Allein deswegen.

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Schau an, unse­ren Freun­den von den oft unsen­si­bel und undif­fe­ren­ziert als „Lügen­pres­se” geschmäh­ten Wahr­heits- und Qualitätsmedien –

(Text­bei­spiel)

– geht das Geld aus.

Ich pro­phe­zeie seit vie­len Jah­ren, dass frü­her oder spä­ter der potem­kin­sche Medi­en­plu­ra­lis­mus nur noch auf­recht erhal­ten wer­den kann, indem man auch die soge­nann­te freie Pres­se staat­lich ali­men­tiert wie ARD und ZDF. Ich darf mich auch in der Fol­ge­rung wie­der­ho­len: Lass ihnen ihre drei­ßig Sil­ber­lin­ge pro Norm­schä­del, Haupt­sa­che, es liest sie nie­mand mehr. So funk­tio­nier­te es in der DDR ja auch, und was für herr­li­che Zei­ten waren das!

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Wenn sich Feig­heit, Per­fi­die, Den­k­un­ver­mö­gen und Bil­dungs­fer­ne zum Rei­gen an den kleb­ri­gen Hän­den fassen:

Das muss man erst mal behaup­ten: Natio­nal­so­zia­lis­ten waren kei­ne Sozia­lis­ten, wer was ande­res sagt, belei­digt die Sozi­al­de­mo­kra­ten und „rela­ti­viert” den Holo­caust. Natür­lich waren sie Sozia­lis­ten, wie ihre roten Milch­brü­der und inter­na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Fress­fein­de, deren Metho­den die Nazis kopiert haben. Rot ist das Ori­gi­nal, Braun die Kopie. Zwei plus zwei ist vier.

Ich habe gele­gent­lich dar­über geschrie­ben (hier – bis zu Anja Reschke scrol­len – und hier), da mögen unse­re Lin­ken zetern, heu­cheln, lügen und ruf­mor­den, wie sie wol­len, Natio­nal­so­zia­lis­ten und Sozialisten/Kommunisten sind Fleisch vom sel­ben Flei­sche, was allein dar­an zu erken­nen ist, dass mir bei bei­den auf glei­che Wei­se übel wird.

Das war übri­gens der Tweet des Anstoßes.

Für so etwas wirst du heu­te entlassen.

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Typisch für den Gesin­nungs­jour­na­lis­mus ist die Spal­tung der Bericht­erstat­tung; wäh­rend die einen dämo­ni­siert wer­den, schrei­ben sie für die ande­ren Hagiographien.

Der­glei­chen Mel­dun­gen etwa sind seit eini­gen Jah­ren en vogue (ich kann mich nicht ent­sin­nen, so etwas frü­her gele­sen zu haben).

Ich kann mich aber an zahl­rei­che Berich­te über Mer­kel erin­nern, die im Bun­des­tag immer „sou­ve­rän” auf kri­ti­sche Fra­gen der Schwe­fel­par­tei­ler reagier­te und „für Lacher sorg­te”. Ein Donald Trump, ein Orbán, Boris John­son, über­haupt irgend­ein Mit­glied irgend­ei­ner Rechts­par­tei reagiert nie­mals sou­ve­rän und sorgt auch nim­mer­mehr für irgend­ei­nen Lacher, es sei denn unfrei­wil­lig und zu sei­nem Nachteil.

Man stel­le sich des­halb vor, was sie dar­aus gemach­ten hät­ten, wenn Donald der Schreck­li­che das über einen Repor­ter der New York Times gesagt hätte:

 

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