21. Januar 2023

Und wenn mor­gen die Welt unter­geht, will ich mich heu­te noch an einem Apfel­bäum­chen festkleben!

***

„Ich bin dank­bar, dass unser wich­tigs­ter Nach­bar heu­te zugleich unse­re bes­te Freun­din ist … Wah­re Freund­schaft bedeu­tet, gera­de wenn man ganz unter­schied­li­cher Mei­nung ist, sich in die Schu­he des ande­ren hin­ein­zu­ver­set­zen. … Gera­de heu­te, sech­zig Jah­re nach der Unter­zeich­nung des Ely­sée-Ver­tra­ges, … soll­ten wir immer wie­der bereit sein, uns in die Schu­he der ande­ren zu set­zen. Denn unse­re Part­ner­schaft ist nicht vom Him­mel gefallen.”

Also sprach die deut­sche Außen­mi­nis­te­rin am Don­ners­tag vor dem Bun­des­tag (das bei You­tube ange­ge­be­ne Datum ist falsch; sie ist übri­gens die ers­te Rednerin).

Man wird ein­mal vom Pla­ton­schen Höh­len- und vom Baer­bock­schen Schuh­gleich­nis spre­chen. Über­haupt mar­kie­ren die mehr­mi­nü­ti­gen phra­seo­phi­len Sal­ti mor­ta­li, die unse­re Außen­amts­maid auf ihrer neoda­da­is­ti­schen Hüpf­burg absol­vier­te, ein ath­le­ti­sches Level, das wahr­schein­lich nicht ein­mal für den ver­gleich­bar ver­sier­ten rhe­to­ri­schen Tram­po­li­nis­ten E. Hon­ecker in Best­form erreich­bar gewe­sen wäre.

PS: Leser *** weist auf die nicht uner­heb­li­chen Abwei­chun­gen zwi­schen der gehal­te­nen und der ver­öf­fent­lich­ten Rede von Frau Baer­bock hin und fragt: „Fällt sol­ches unter Fäl­schung, Geschichts­klit­te­rung oder intel­lek­tu­el­len För­der­be­darf der Ministerin?”

***

Das Kriegs­ge­schrei der Grü­nen gehört zu den sowohl komischs­ten als auch wider­wär­tigs­ten Erschei­nun­gen im Phä­no­me­n­be­reich Poli­ti­scher Kre­ti­nis­mus. Im Wahl­kampf waren sie noch die reins­ten Pazi­fis­ten, die nicht ein­mal dort­hin Waf­fen lie­fern woll­ten, wo sie gebraucht wer­den: in Kri­sen­ge­bie­te (die­ser erns­te Scherz stammt von Gün­ter Masch­ke), und für sich pri­vat sind sie ja Pazi­fis­ten geblie­ben; all die tris­ten grü­nen Weib­män­ner resp. Mann­wei­ber haben nie gedient, nie eine Waf­fe ange­fasst, nie in einem Pan­zer geses­sen, nie die Artil­le­rie gehört und sich in ihrer Jugend wahr­schein­lich nicht mal geprü­gelt. Die wis­sen nichts vom Mili­tär, nichts vom Kämp­fen, nichts vom Ster­ben. Aber aus der Sicher­heit ihrer Par­la­ments­bü­ros und Talk­show­ses­sel sta­cheln sie ande­re dazu auf.

Wenn mir der lie­be Gott einen Wunsch gewähr­te, dann wür­de ich den Hof­rei­ter und den Özde­mir mit der nor­ma­len Aus­rüs­tung eines Fall­schirm­jä­gers irgend­wo hin­ter den rus­si­schen Lini­en abwer­fen las­sen; dort könn­ten sie dann zei­gen, was sie drauf­ha­ben, statt uns oben­drein noch die Taschen voll­zu­lü­gen und für dumm zu verkaufen.

***

Näh­me man den Men­schen ihre natio­na­len, volks­mä­ßi­gen, eth­nisch-kul­tu­rel­len Prä­gun­gen, blie­be von den meis­ten erstaun­lich wenig übrig. Sogar bei außer­ge­wöhn­li­chen Per­sön­lich­kei­ten ist das Kol­lek­ti­ve weit stär­ker als das Indi­vi­du­el­le; dass sie sich von der Mas­se deut­lich unter­schei­den, beruht, unge­fähr wie der gene­ti­sche Unter­schied zwi­schen Mensch und Schim­pan­se, auf mini­ma­len Abweichungen.

Der von den Glo­ba­lis­ten gewünsch­te Zukunfts­ty­pus des „Any­whe­re”, der genau die­se Prä­gun­gen nicht mehr haben soll, wird des­halb in sei­nem Den­ken, Füh­len und Begeh­ren wohl noch genorm­ter erschei­nen, als es ein durch­schnitt­li­cher Ange­hö­ri­ger eines x‑beliebigen Vol­kes je hät­te sein können.

***

Adno­ten zum Cha­rak­terlar­ven- oder mei­net­hal­ben auch Cha­rak­ter­müll­ei­mer­tref­fen in Davos.

Nie­mand möge mei­nen, ich hät­te etwas gegen die Indienst­nah­me von Escort-Damen­und­her­ren, nur weil ich per­sön­lich auf sol­che Diens­te nie Wert leg­te – die Flirt­fä­hig­kei­ten von Wel­ten­ret­tern sind ja aus objek­ti­ven Grün­den limitiert.

Dass sich Bar­ba­ren auch dann, wenn sie zu Koh­le gekom­men sind, wie Bar­ba­ren beneh­men, irri­tiert mich eben­falls nicht.

Ich habe auch nichts dage­gen, dass man es bei Tische, wie St. Die­ter sagen könn­te, rich­tig kra­chen lässt.

Was mich aber sacht anekelt, nicht sehr, unge­fähr wie der Anblick einer öffent­li­chen Toi­let­te auf dem Ber­li­ner Bahn­hof Zoo­lo­gi­scher Gar­ten gegen Mit­ter­nacht, ist die Tie­fen­ver­heu­chelt­heit die­ser Figuren.

Der Mil­li­ar­därs­so­zia­lis­mus beruht auf einem Deal zwi­schen lin­ken Woken und Wokeness simu­lie­ren­den Super­rei­chen; Letz­te­re unter­stüt­zen Ers­te­re in ihrem Kampf gegen Popu­lis­ten, Some­whe­res, Buckel­krumm­ma­cher, Grenz­fa­na­ti­ker, Umvol­kungs­be­haup­ter, Zwei­ge­schlechts­se­xis­ten, Unter­schieds­er­ken­ner, Impf­ver­wei­ge­rer, kurz: Wei­ße; dafür blei­ben sie im Gegen­zug von den woken Gar­den unbehelligt.

Wobei es einen Grad von Ver­lo­gen­heit gibt, der schon wie­der fas­zi­nie­rend ist, vor allem vor dem Hin­ter­grund der bis zum täg­li­chen öffent­li­chen Mas­tur­bie­ren in alles Grü­ne ver­schos­se­nen Medien.

Unser Pfif­figs­ter war zu Davos übri­gens auch mit von der Partie.

Apro­pos Escort: Den gibt’s in die­ser und auch jener Form. Muss nicht immer gleich was Sexu­el­les sein.

Die Hl. Gre­ta war tags vor ihrer Davos-Epi­pha­nie noch in Lüt­zer­ath tele­gen fest­ge­nom­men wor­den, benö­tig­te aber für den Trans­fer in die Schweiz nur einen Nu und kei­ner­lei irdi­schen Treibstoff.

Man unter­brei­tet beim WEF-Forum auch immer net­te Vor­schlä­ge für das Leben der ande­ren. Zum Bei­spiel ein Old Young Glo­bal Lea­der namens Tony from Eng­land.

Aber es läuft ja längst.

Auf ein ande­res Pro­blem – die ana­chro­nis­ti­sche Exis­tenz u.a. klei­ner Eck­lä­den – wies die­ser net­te Onkel hin.

Wo uni­ver­sa­lis­tisch geho­belt wird, wer­den par­ti­ku­la­ris­ti­sche Spä­ne fal­len. Müssen.

Immer­hin hobeln nicht alle mit, die dafür in Fra­ge kämen.

Ame­ri­ka, du hast es schlechter!

***

Die neu­es­ten Nach­rich­ten vom Weltuntergang.

Sie erin­nern sich: Wenn der sibi­ri­sche Per­ma­frost­bo­den schmilzt, sind wir alle ver­lo­ren, aber die Gebe­te der Hl. Gre­ta haben uns noch eine Gna­den­frist verschafft.

Obwohl:

Die­se Anzei­ge stand ges­tern in der „Zei­tung für Deutsch­land”, bald „Zei­tung fürs Welt­kli­ma”; das bemer­kens­wer­tes­te Detail befin­det sich, wie so oft, rechts unten.

***

Het­ze.

Es ging nicht – direkt – um Coro­na. Es geht nicht – direkt – ums Klima.

Es geht um eine bes­se­re, sozia­le­re, gerech­te­re, glei­che­re, weni­ger wei­ße Welt.

***

Leser *** hat noch ein­mal nach­ge­legt und die Künst­li­che Intel­li­genz ChatGPT mit dem Kli­ma­kil­ler CO2 kon­fron­tiert. Das Ergeb­nis ist spannend:

Fra­ge: Im Mai 2019 wur­de durch das Earth Sys­tem Rese­arch Labo­ra­to­ry ein CO2-Anteil von 414,66 pm in der Atmo­sphä­re gemes­sen. Ppm steht für ‚parts per mil­li­on’, also ent­spricht 1 ppm einem Anteil an der Atmo­sphä­re von 0,0001 Pro­zent. 416,66 ppm sind also 0,041466 Pro­zent. Die CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der Luft ist seit Beginn der Indus­tria­li­sie­rung stark gestie­gen. 1855 betrug sie noch 288 ppm. Bit­te rech­ne den Betrag aus, um wie­viel ppm der Anteil von CO2 in der Atmo­sphä­re von 1855 bis 2019 gestie­gen ist. Was wäre mit den C3-Pflan­zen (u.a. Kar­tof­feln, alle Baum- und fast alle Getrei­de­ar­ten – M. K.) auf der Erde pas­siert, wenn die­ser Betrag des CO2-Anstiegs zu den 288 ppm nicht hin­zu­ge­kom­men, son­dern abge­nom­men hätte?
ChatGPT: Der Anstieg des CO2-Anteils in der Atmo­sphä­re von 1855 bis 2019 beträgt 414,66 ppm – 288 ppm = 126,66 ppm. Wenn der CO2-Anstieg nicht statt­ge­fun­den hät­te, wäre die Kon­zen­tra­ti­on von CO2 in der Atmo­sphä­re nied­ri­ger gewe­sen. Dies hät­te Aus­wir­kun­gen auf die C3-Pflan­zen, die für die Pho­to­syn­the­se CO2 benö­ti­gen. Mit weni­ger CO2 in der Atmo­sphä­re wären die Pflan­zen weni­ger in der Lage, Ener­gie aus Licht und CO2 zu pro­du­zie­ren, was zu einer Ver­rin­ge­rung der Pflan­zen­wachs­tum und ‑pro­duk­ti­vi­tät füh­ren könn­te. Es könn­te auch Aus­wir­kun­gen auf die Nah­rungs­ket­ten und Öko­sys­te­me haben, die von die­sen Pflan­zen abhängen.
Ok, das ist ja schon­mal inter­es­sant. Jetzt aber noch­mal genauer.
Fra­ge: Wie hoch ist der Anteil an C3-Pflan­zen auf der Erde in Pro­zent? Ab wann stel­len die C3-Pflan­zen ihre Pho­to­syn­the­se ganz ein? Wenn sich der dama­li­ge CO2-Anteil von 288 ppm um 126,66 ppm ver­min­dert hät­te, was wür­de heut­zu­ta­ge mit den C3-Pflan­zen pas­sie­ren? Wel­che Fol­gen hät­te das für Mensch und Tier?
ChatGPT: Es gibt kei­ne genau­en Pro­zent­an­ga­ben für den Anteil der C3-Pflan­zen auf der Erde, da es sehr vie­le ver­schie­de­ne Arten von Pflan­zen gibt und sie sich in unter­schied­li­chen Regio­nen und Umge­bun­gen befin­den. C3-Pflan­zen machen jedoch einen gro­ßen Teil der land­le­ben­den Pflan­zen auf der Erde aus und kom­men in fast allen Kli­ma­zo­nen vor. C3-Pflan­zen begin­nen ihre Pho­to­syn­the­se ein­zu­stel­len, wenn die CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der Atmo­sphä­re unter einen bestimm­ten Schwel­len­wert sinkt. Die­ser Schwel­len­wert vari­iert je nach Pflan­zen­art und Umge­bungs­be­din­gun­gen, kann jedoch bei etwa 150 ppm liegen.
Wenn der CO2-Anteil von 288 ppm um 126,66 ppm ver­min­dert hät­te, wäre die Kon­zen­tra­ti­on von CO2 in der Atmo­sphä­re auf 161,34 ppm gesun­ken. Dies könn­te dazu füh­ren, dass vie­le C3-Pflan­zen ihre Pho­to­syn­the­se ein­stel­len und weni­ger pro­duk­tiv wer­den, was zu einer Ver­rin­ge­rung der Pflan­zen­wachs­tum und ‑pro­duk­ti­vi­tät füh­ren könn­te. Es könn­te auch Aus­wir­kun­gen auf die Nah­rungs­ket­ten und Öko­sys­te­me haben, die von die­sen Pflan­zen abhän­gen. Es wür­de auch Aus­wir­kun­gen auf Men­schen und Tie­re haben, die von den Pflan­zen abhän­gen, z.B. das Feh­len von Pflan­zen als Nah­rungs­quel­le oder die Ver­rin­ge­rung von Sauer­stoff­ge­halt in der Atmosphäre.
Hmm, der Schlau­mei­er weiß angeb­lich nicht, wie hoch der Anteil der C3-Pflan­zen ist. Nun gut. Wol­len wir ihm mal mit den Weis­hei­ten des hei­li­gen Grals der Woken Kir­che auf die Sprün­ge helfen.
Fra­ge: Auf Wiki­pe­dia steht fol­gen­des: Die C3-Pflan­zen, die wäh­rend des Meso­zoi­kums und Paläo­zoi­kums ent­stan­den, sind Vor­läu­fer der C4-Pflan­zen und machen noch immer etwa 95 Pro­zent der pflanz­li­chen Bio­mas­se der Erde aus, dar­un­ter wich­ti­ge Nah­rungs­pflan­zen wie Reis, Wei­zen, Soja­boh­nen und Gers­te. Daher noch­mals die Fra­ge: Wenn die C3-Pflan­zen bei 150 ppm ihre Pho­to­syn­the­se ein­stel­len, wel­che Fol­gen hät­te dies im Jahr 2023 für die Bio­sphä­re, für Mensch und Tier, wenn sich die CO2-Kon­zen­tra­ti­on von damals 288 ppm um fast 130 ppm ver­min­dert hätte?
ChatGPT: Wenn sich die CO2-Kon­zen­tra­ti­on in der Atmo­sphä­re von 288 ppm um fast 130 ppm ver­min­dert hät­te, wären vie­le C3-Pflan­zen, die heut­zu­ta­ge noch 95% der pflanz­li­chen Bio­mas­se der Erde aus­ma­chen, gezwun­gen, ihre Pho­to­syn­the­se ein­zu­stel­len. Dies könn­te dazu füh­ren, dass die­se Pflan­zen weni­ger pro­duk­tiv wer­den, was zu einer Ver­rin­ge­rung der Pflan­zen­wachs­tum und ‑pro­duk­ti­vi­tät füh­ren könn­te. Da vie­le die­ser Pflan­zen wich­ti­ge Nah­rungs­pflan­zen wie Reis, Wei­zen, Soja­boh­nen und Gers­te sind, könn­te dies Aus­wir­kun­gen auf die Nah­rungs­mit­tel­ver­sor­gung der Mensch­heit haben. Es könn­te auch Aus­wir­kun­gen auf die Öko­sys­te­me haben, die von die­sen Pflan­zen abhän­gen und die Tier­welt beein­flus­sen. Es könn­te auch Aus­wir­kun­gen auf die Koh­len­stoff­kreis­läu­fe und das Kli­ma haben.
Fra­ge: Hät­ten unter die­sen Bedin­gun­gen die Welt­be­völ­ke­rung von acht Mrd. Men­schen genü­gend Nah­rung und Sauer­stoff um auf der Erde über­le­ben zu können?
ChatGPT: Es ist schwer vor­her­zu­sa­gen, wel­che genau­en Aus­wir­kun­gen eine Ver­rin­ge­rung der CO2-Kon­zen­tra­ti­on auf die Welt­be­völ­ke­rung von acht Mil­li­ar­den Men­schen hät­te. Eine Ver­rin­ge­rung der Pho­to­syn­the­se-Leis­tung der C3-Pflan­zen könn­te dazu füh­ren, dass weni­ger Pflan­zen pro­du­ziert wer­den und damit weni­ger Nah­rungs­mit­tel zur Ver­fü­gung ste­hen. Eine Ver­rin­ge­rung der Pflan­zen­pro­duk­ti­vi­tät könn­te auch die Öko­sys­te­me beein­flus­sen, auf die vie­le Tie­re ange­wie­sen sind und dies könn­te Aus­wir­kun­gen auf die Tier­welt haben.
Es ist jedoch auch wich­tig zu beto­nen, dass die Welt­be­völ­ke­rung von 8 Mil­li­ar­den Men­schen nicht nur von C3-Pflan­zen abhängt, son­dern auch von ande­ren Nah­rungs­quel­len wie Tie­ren, Fisch und ande­ren Pflanzenarten.
Es gibt auch meh­re­re Maß­nah­men die man ergrei­fen kann um die Pro­duk­ti­vi­tät und die Ver­sor­gung mit Nah­rungs­mit­teln sicher­zu­stel­len, wie z.B. Land­wirt­schafts­tech­ni­ken, die an die ver­än­der­ten Umwelt­be­din­gun­gen ange­passt wer­den kön­nen, oder die Ent­wick­lung neu­er Pflan­zen­ar­ten die resis­ten­ter gegen die Ver­än­de­run­gen sind.
Es ist jedoch schwie­rig vor­her­zu­sa­gen, ob die­se Maß­nah­men aus­rei­chend wären, um die Welt­be­völ­ke­rung von acht Mil­li­ar­den Men­schen mit aus­rei­chend Nah­rung und Sauer­stoff zu versorgen.
Gab es nicht Leu­te, nicht sel­ten Aka­de­mi­ker, die mit ‚CO2 ist böse’-Pappschildern demons­trie­ren gegan­gen sind? Hat eigent­lich Dr. Eck­hard von H., Exper­te für alles und vor allem Gehirn und gekoch­te Eier, schon eine Fol­low-the-Sci­ence-The­se, war­um CO2 böse ist?
Wie zu erwar­ten, win­det sich der KI-Genos­se mit sowohl/als auch Ant­wor­ten aus der Affä­re. Den­noch, es drängt sich die Schluss­fol­ge­rung auf, dass er im Ver­gleich zu den ande­ren Welt­ma­schi­nen Goog­le und Wiki­pe­dia ideo­lo­gisch noch nicht ganz ein­gen­or­det ist. Aber er ist ja noch Beta. Eine Eigen­schaft übri­gens, die er sich mit vie­len Män­nern der west­li­chen Hemi­sphä­re teilt. Span­nend wird es aber sein, ob sich die Syn­ap­sen die­ses Logik-Mons­ters auf Dau­er dis­zi­pli­nie­ren las­sen und sich der woken Welt­sicht unterwerfen.
Nun ist aber gut mit dem KI-Gedöns.”

***

(Netz­fund)

***

Hier spricht der Sponsor.

Fund­stü­cke im Wort­sinn. Eiser­ne Öfen. Rus­si­sche Machart.
Ein Scheu­nen­fund: Res­te rus­si­scher Armee­be­stän­de aus den öst­li­chen Bun­des­län­dern. Kano­nen­öfen aus gegos­se­nem Eisen, her­ge­stellt Mit­te des 20. Jahr­hun­dert. Ihre Wand­stär­ke von 7 bis 10 mm und ihr Gewicht von ca. 65 kg gebie­ten Respekt. Rich­tig sym­pa­thisch wer­den sie, wenn im Innern das Holz­feu­er bol­lert, zunächst den Ofen und sei­ne Koch­flä­che und dann die Umge­bung durch­wärmt. Der Brenn­stoff soll­te Holz, kann aber auch Koh­le sein. Wir haben den mas­si­ven Kor­pus sand­strah­len las­sen, was ihn zwar nicht dau­er­haft schützt, aber vom Rost befreit und bei Bedarf für den Auf­trag von hit­ze­be­stän­di­gem Lack vor­be­rei­tet hat. Im Haus hat der Ofen nichts zu suchen, aber unter den ange­neh­men Bedin­gun­gen eines küh­len Vor­früh­lings­abends oder den weni­ger ange­neh­men eines strom­lo­sen eis­kal­ten Win­ter­ta­ges tut er auf der Ter­ras­se, im Gar­ten oder auf dem Bal­kon gute Wer­ke als Spen­der von Wär­me sowie als Außen­herd: mit viel­fäl­ti­gen Ein­satz­mög­lich­kei­ten zur Tee- und Glüh­wein­zu­be­rei­tung, mit mas­si­vem Steak­grill oder gro­ßer Brat­plat­te sowie zum Kochen mit unse­ren guß­ei­ser­nen Woks aus Kasach­stan. In unse­ren Ofen-Pake­ten erhal­ten Sie die Erwei­te­run­gen günstiger.

Da Sie als Klo­n­ovs­ky-Leser dem Klo­n­ovs­ky-Ver­le­ger prin­zi­pi­ell sym­pa­thisch sind, gewährt Ihnen die Tho­mas-Hoof-Grup­pe einen Rabatt von fünf Pro­zent (außer bei Büchern). Bit­te bei der Bestel­lung ein­fach den Code „Actadiurna5“ eingeben.

(Das war eine Anzeige.)

***

Noch nicht recht regis­triert von der Öffent­lich­keit hat die EU eine Offen­si­ve gegen den Vega­nis­mus gestartet.

Ze bugs will help us to save the climate.

***

Das führt uns zum fina­len – und heu­te sehr kur­zen – Corona-Block.

Bzw.:

Der Vor­schlag, Ver­schwö­rungs­theo­re­ti­ker künf­tig ein­fach Pro­phe­ten zu nen­nen, ist gleich­wohl über­trie­ben; zumal „Pro­phet” dann bald zum „Unwort des Jah­res” ernannt wür­de, was unse­re knuf­figs­ten Dau­er­gäs­te ver­schre­cken bzw. ziem­lich ärgern könnte.

 

Vorheriger Beitrag

18. Januar 2022

Nächster Beitrag

Was gesagt werden musste

Ebenfalls lesenswert

9. Dezember 2022

„Es darf kei­nen Schluss­strich unter unse­re kla­ren Zei­chen geben!” Bernd Zeller *** Die klei­nen Ver­schwö­rer fängt man. Zu den…

1. Juni 2022

Über die zuneh­men­de Ver­gess­lich­keit trös­tet die Vor­stel­lung hin­weg, wie schreck­lich es wäre, wenn man sich alles mer­ken würde. ***…

Lesen, Verbreiten

Auf ihrer Face­book­sei­te beschreibt die Sän­ge­rin Julia (Jule) Neigel, wie ein ihr nahe­ste­hen­der älte­rer Mensch unter der Coro­na-Tyran­nei…