14. März 2022

Heu­te haben wir Gün­ter Maschke zu Gra­be geleitet.

An einem trau­ri­gen Tag wie die­sem erzählt man am bes­ten einen erhel­len­den erns­ten Scherz über den Verblichenen.

Ein jüdi­scher Freund Maschkes hat ein­mal zu ihm gesagt: „Ich weiß genau, dass du mich wäh­rend der Nazi­zeit, ohne eine Sekun­de zu zögern, bei dir im Kel­ler ver­steckt hät­test. Aber ich weiß auch, dass du von Zeit zu Zeit zu mir gekom­men wärest, um mich anti­se­mi­tisch zu beschimpfen.”

 

Vorheriger Beitrag

Kurze Durchsage der Bundesregierung

Nächster Beitrag

Flüchtlinge und "Flüchtlinge"

Ebenfalls lesenswert

19. November 2022

„Twit­ter ist das insti­tu­tio­na­li­sier­te Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom.” Alex­an­der Wendt *** Hier hat man den Twit­ter­mob in ide­al­ty­pi­scher Auf­ge­räumt­heit (Arran­ge­ment: Argo Nerd). Und…

16. Januar 2022

Men­schen, die aus Prin­zip gewis­se Spei­sen oder Geträn­ke nicht zu sich neh­men, muss man ent­schie­den aus dem Wege gehen.…

4. März 2022

„Nicht jeder, der ein lesens­wer­tes Buch schrei­ben kann, kann einen lesens­wer­ten Satz schreiben.” Paul Coßmann *** Die moder­ne…